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Zum aus der Haut fahren – Neurodermitis bei Jugendlichen

Am 14. September 2019 ist der zweite „Internationale Neurodermitis Tag“

Zum aus der Haut fahren – Neurodermitis bei Jugendlichen
Rötungen, Schmerzen, das ständige Bedürfnis sich zu kratzen – für viele Neurodermitis-Betroffene gehört das zum Alltag. Der am 14. September 2018 ins Leben gerufene Internationale Neurodermitis Tag soll auf die chronische Hauterkrankung aufmerksam machen und Verständnis schaffen. In diesem Jahr widmet sich der Tag der besonderen Belastung für Jugendliche, denn vor allem in der Pubertät leiden Menschen mit Neurodermitis unter Stigmatisierung, Mobbing und Ausgrenzung.

Neurodermitis – fehlgeleitetes Immunsystem
Etwa 2 % der Erwachsenen und 15 % bis 19 % der Jugendlichen zwischen 11 und 17 Jahren in Deutschland sind von Neurodermitis betroffen. Damit ist Neurodermitis die häufigste chronisch entzündliche Hauterkrankung. Verantwortlich hierfür ist ein fehlgeleitetes Immunsystem, bei dem die körpereigene Abwehr verändert ist, deswegen ist die Erkrankung auch nicht ansteckend. Die Entzündungen unter der Haut sind immer vorhanden. Allerdings verläuft die Erkrankung in wiederkehrenden Schüben von unterschiedlicher Dauer und Schwere.

Besonderes Leid für Jugendliche
Gehänselt und ausgeschlossen – Grund dafür ist Malenas (14 Jahre alt) Neurodermitis. Die sichtbare rissige, krustige und nässende Haut führt in der Pubertät häufig zu Mobbing und Ausgrenzung. (https://www.youtube.com/watch?v=UB23NmzjEYc)39 % der Jugendlichen (14 – 17 Jahre) mit mittelschwerer bis schwerer Neurodermitis geben an, in ihrem Leben wegen ihrer Neurodermitis gehänselt oder gemobbt worden zu sein.[i]Häufiges Fehlen in der Schule, starke Einschränkungen bei Freizeitaktivitäten mit Freunden und anhaltender Juckreiz gehören zum Alltag von Betroffenen der Hauterkrankung. In dieser besonders fragilen Lebenszeit kann der Verlust der Lebensqualität schnell starke psychische und emotionale Auswirkungen haben. Daraus können sich Angstgefühle, soziale Isolation und Depressionen ergeben.Auch für die Familien der jugendlichen Betroffenen ist die Pubertät eine schwere Zeit, schon ohne Neurodermitis. Eltern übergeben immer mehr Therapie-Verantwortung an die Jugendlichen und neben der finanziellen Belastung durch die Therapie, müssen die Eltern mit den starken emotionalen Auswirkungen der Erkrankung ihrer jugendlichen Kinder umgehen.Im Umgang mit der atopischen Dermatitis sind Jugendliche und deren Familien nicht allein. Spezielle Neurodermitis-Schulungen bieten Hilfestellung bei der Integration der Therapie in den Alltag und unterstützen Betroffene und Angehörige mit speziellen Informationsangeboten.Sie haben eine Idee den Alltag mit Neurodermitis zu verbessern? Dann werden Sie Teil der Aktion „Agent of Change“ und teilen uns Ihre Ideen mit. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.leben-mit-neurodermits.info/

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