AbbVie Care: Informationen und Unterstützung für Patienten

AbbVie Care-Internetportal

AbbVie Care bietet Patienten, Angehörigen und Interessierten ein umfangreiches Internetportal mit fundierten Informationen zu chronisch-entzündlichen Erkrankungen wie Neurodermitis, Schuppenflechte, Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa oder Rheumatoide Arthritis. Gut verständliche, aktuell recherchierte und zuverlässige Beiträge informieren über Ursachen, Beschwerden, Diagnose und Behandlung.

Praktische Tipps für den Arztbesuch, und ein Downloadbereich mit Broschüren runden das Informationsangebot ab. Schauen Sie hier vorbei, wenn Sie Fragen zur Erkrankung haben. Ein Veranstaltungskalender hilft Ihnen in Ihrer Nähe spezifische Informationsveranstaltungen zu finden.
www.abbvie-care.de

AbbVie Care-Patientenservice

Das Serviceprogramm AbbVie Care richtet sich an Patienten, die mit einem Medikament von AbbVie behandelt werden. Es hält praktische Unterstützung bei der Anwendung der jeweiligen Therapie und verschiedene personalisierte Erinnerungsservices, zum Beispiel per SMS, für die Medikamentengabe bereit. Alle Services sind kostenlos und die Patientendaten werden umfassend geschützt. Aus dem vielseitigen Angebot kann der individuell passende Service ausgewählt werden. Dazu zählen auch die telefonische Betreuung durch einen persönlichen Gesundheitscoach, Broschüren zum Reisen mit Medikamenten und zu Ernährungsfragen. Das exklusive Onlineportal macht Informationen an sieben Tagen die Woche rund um die Uhr verfügbar.

AbbVie Care kommt für Sie in Frage?
Melden sie sich an:
www.abbvie-care.de/start oder
08000 486472 (Mo.-Fr. 8.00 – 20.00 Uhr)

Checkliste: Antientzündliche Ernährung

Das Immunsystem ist die Basis unseres Wohlbefindens. Das gilt für „normale“ Erkältungen, aber eben auch für Autoimmunerkrankungen. Damit die Abwehrkräfte richtig funktionieren können, brauchen sie den richtigen Kraftstoff. Und der liegt in unserer Ernährung. Das Tolle ist, dass die Natur uns einen riesigen Werkzeugkasten an entzündungshemmenden und abwehrstärkenden Lebensmittel bereitstellt. So kann man mit seiner Ernährung seinen Krankheitsverlauf zu einem sehr großen Teil selbst bestimmen und präventiv sogar verhindern – das wissen die meisten Betroffenen auch. Aber vielen fällt es schwer, den richtigen Weg oder die Kraft zu einer Ernährungsumstellung zu finden.

Wir haben @rheuma.nutrition.health gefragt, wie sie bei ihren Coachings herausfindet, wie stark die aktuelle Ernährung ihrer Coachees Entzündungen im Körper fördert. Diese Checkliste hat sie uns zur Verfügung gestellt – probiert es mal aus und berichtet gerne von Eurem Weg mit antientzündlicher Ernährung.

Die Neurodermitis und Psoriasis gehören zu den chronisch verlaufenden, entzündlichen Hauterkrankung. Man geht davon aus, dass ca. 5% der Bevölkerung in ihrem Leben an einer Neurodermitis leiden – bei der Psoriasis sind es ca. 2%. Die Neurodermitis beginnt häufig in frühen Jahren (Kinder-/ Teenageralter) und kann sich über die Jahre verbessern. Die Psoriasis tritt häufig erst im Erwachsenenalter auf.

Interview mit Dr. med. Christian Greis

Wer ist von Neurodermitis und Psoriasis hauptsächlich betroffen?

Die Neurodermitis und Psoriasis gehören zu den chronisch verlaufenden, entzündlichen Hauterkrankung. Man geht davon aus, dass ca. 5% der Bevölkerung in ihrem Leben an einer Neurodermitis leiden – bei der Psoriasis sind es ca. 2%. Die Neurodermitis beginnt häufig in frühen Jahren (Kinder-/ Teenageralter) und kann sich über die Jahre verbessern. Die Psoriasis tritt häufig erst im Erwachsenenalter auf.

Warum sind die Psoriasis und Neurodermitis so leicht zu verwechseln? Woran erkennt man die Krankheiten?

Neue Forschungsarbeiten zeigen, dass die Psoriasis und Neurodermitis näher miteinander verwandt sind als bis anhin angenommen. Die Hautsymptome ähneln sich insbesondere im Anfangsstadium oder je nach betroffenem Areal (insb. an den Händen und Füssen) sehr. Inzwischen gibt es analytische Verfahren, die beide Erkrankungen in unklaren Fällen relativ gut voneinander unterscheiden können.

Welche Rolle spielt das Immunsystem?

Beide Erkrankungen sind zumindest zu Teilen auf eine Störung des eigenen Immunsystems zurückzuführen. Durch Fehlregulationen im Immunsystem kommt es zu überschießenden Entzündungsreaktionen, welche sich insbesondere an der Haut widerspiegeln.

Sind die Krankheiten vererbbar? Was ist die Ursache?

Sowohl bei der Psoriasis als auch Neurodermitis spielt die Genetik eine zentrale Rolle. Somit sind diese Erkrankungen auch potentiell vererbbar. Leidet ein Elternteil an einer Neurodermitis, so liegt das eigene Erkrankungsrisiko bei 30%. Leiden beide Elternteile an eine Neurodermitis, so liegt das Erkrankungsrisiko bei 50%. Insbesondere bei der Neurodermitis spielen allerdings auch Umweltfaktoren, z.B. irritierenden Substanzen oder Stress, eine entscheidende Rolle.

Wie verläuft die Therapie? Wo gibt es Gemeinsamkeiten, wo Unterschiede? Was bedeutet gute Pflege?

Beide Erkrankungen – die Psoriasis und Neurodermitis – sind chronisch verlaufende Erkrankung. Bis heute gibt es keine „Einmal-Therapien“, unter der die Erkrankungen abheilen. Patienten benötigen viel Geduld, um Ihre Erkrankung gut einzustellen und damit bestenfalls symptomfrei Leben zu können. Eine gute Therapie besteht in der Regel aus mehreren Komponenten. Zunächst müssen Patienten verstehen, welche Umstände (z.B. Stress, Hitze, Allergien) die Hautsymptome verschlechtern und diese Faktoren meiden. Essentiell ist zudem eine gute Basispflege der Haut, um die Hautbarriere bzw. die Regeneration der Haut zu stärken. Aktuelle Forschungsarbeiten zeigen, dass eine gute Rückfettung der Haut mehrmals tägliche über viele Wochen durchgeführt werden muss, um einen nachhaltigen Effekt zu erzielen. Hinzu kommen Medikamente, wie Kortison-Cremes und neuartige Biologika, welche vom behandelnden Arzt verschrieben werden müssen.

Welche Rolle spielt die Psyche bei Psoriasis und Neurodermitits?

Insbesondere bei der Neurodermitis ist Stress als Triggerfaktor gut beschrieben, aber auch viele Patienten in der Psoriasis-Sprechstunde beschreiben eine Verschlechterung der Symptome durch psychisch belastende Situationen.

Wie finde ich einen guten Dermatologen?

Tatsächlich kann der Therapieerfolg mit der Wahl des Hautarztes und der vom Hautarzt empfohlenen Therapie abhängen. Die Dermatologie ist ein sehr vielseitiges Fach, sodass nicht alle Dermatologen gleich viel Erfahrung auf dem Gebiet der chronisch entzündlichen Hauterkrankungen haben. Insbesondere die großen Kliniken bieten dermatologische Spezialsprechstunden an, wo teilweise im Rahmen von Studien auch zukünftige Therapien angeboten werden. Auch wir bei derma2go haben uns auf Erkrankungen wie die Psoriasis und Neurodermitis spezialisiert und bieten unseren Patienten die bestmögliche Versorgung.

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