Neurodermitis? Aktiv werden mit Alltags-Check

Neurodermitis? Aktiv werden mit Alltags-Check

Kennst Du das auch? Deine Neurodermitis zeigt sich an sichtbaren Stellen und kann gar nicht oder nur schwer kaschiert werden. Die seltsamen Blicke und häufig unangenehmen Fragen aus deiner Umgebung belasten Dich. Deine Haut ist trocken und der Juckreiz ist quälend. Du fühlst Dich nicht wohl in Deiner Haut. Und obwohl Du vieles ausprobiert hast, um deine Neurodermitis in den Griff zu bekommen, hat bisher nur wenig geholfen. Du hast mit der Zeit gelernt, die Beschwerden einfach hinzunehmen. Vielleicht muss es aber nicht so sein. Es gibt inzwischen zahlreiche neue Behandlungsoptionen, um den Juckreiz zu lindern und das Hautbild entscheidend zu verbessern.

Neurodermitis ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung. Das bedeutet, dass die Entzündung sich nicht nur auf die Haut beschränkt, sondern den ganzen Körper betreffen kann. Dank der Fortschritte in der Forschung stehen heute moderne Behandlungsoptionen zur Verfügung, die gezielt auf die Entzündungsprozesse im Körper wirken. Hast Du schon von Biologika und JAK-Inhibitoren gehört? Diese werden bei der systemischen (innerlichen) Therapie von mittelschwerer und schwerer Neurodermitis eingesetzt.

Dadurch ist vielleicht jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, um aktiv deine Neurodermitis anzugehen. Erfahre mit dem Neurodermitis-Alltags-Check auf der Neurodermitis? Wen juckt’s-Website (https://www.neurodermitis-wen-juckts.de/hilfreiche-tools/welchen-einfluss-hat-neurodermitis-auf-dich-und-dein-leben/neurodermitis-alltags-check.html) wie stark die verschiedenen Lebensbereiche durch deine Neurodermitis betroffen sind. Lösen die sicht- und spürbaren Beschwerden zusätzlich unsichtbare Belastungen wie Ängste, Isolation oder Unsicherheit im Umgang mit anderen Menschen aus? Lerne hierdurch Deine Erkrankung noch besser zu verstehen. So gelingt es Dir im Gespräch mit Deiner Hautärztin oder Deinem Hautarzt viel leichter darüber zu sprechen, wie die Neurodermitis Deinen Alltag beeinträchtigt. Nur wenn Du darüber offen und mutig sprichst, kannst Du gemeinsam mit Deiner Ärztin oder Deinem Arzt einen für Dich passenden Behandlungsweg sowie eine Neurodermitis-Therapie finden, die Dir am besten helfen kann, mehr Lebensqualität, Wohlbefinden und persönliche Zufriedenheit zu gewinnen.


Mit freundlicher Unterstützung von:
AbbVie


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Welt-Psoriasis-Tag 2022

Welt-Psoriasis-Tag 2022: Mehr Aufklärung verhindert Isolation von Betroffenen

Welt-Psoriasis-Tag 2022: Mehr Aufklärung verhindert Isolation von Betroffenen

Unsere Haut ist der Spiegel der Seele. Ist sie beispielsweise durch eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung in Mitleidenschaft gezogen, ist das eine schwere körperliche und seelische Belastung für die Betroffenen. Darauf möchte der Welt-Psoriasis-Tag aufmerksam machen, der jedes Jahr am 29.10. stattfindet. Psoriasis, umgangssprachlich als Schuppenflechte bezeichnet, ist eine chronische, bestimmte Hautareale betreffende (systemische) Entzündungserkrankung, bei der sich silbrigweiße, schuppige Herde, sogenannte Plaques, bilden und entzünden. Häufig treten diese an Ellenbogen, Knien, Handinnenflächen, Fußsohlen, an der Kopfhaut oder in Körperfalten auf. Die Erkrankung ist nicht ansteckend, aber jeder mit einer genetischen Veranlagung kann sie entwickeln. Darüber hinaus werden Auslöser diskutiert, die Psoriasis verursachen können: Stress gehört dazu, aber auch die Einnahme von Medikamenten, Infektionserkrankungen, Stoffwechselstörungen, hormonelle Veränderungen und Umwelteinflüsse.

Hohe Krankheitslast beeinflusst die Lebensqualität

Nach Neurodermitis ist Psoriasis die häufigste chronische Hauterkrankung. Schätzungsweise zwei Millionen Menschen in Deutschland sind betroffen. Eine leichte Ausprägung mit begrenztem Hautbefall kommt bei etwa 70 % der Erkrankten vor, rund 30 % entwickeln eine mittelschwere bis schwere Form. Oft tritt Psoriasis vor dem 40. Geburtstag auf. Doch auch im Kindes- und Jugendalter kommt sie mit vier Prozent aller Hauterkrankungen bei unter 16-Jährigen nicht selten vor. Bei etwa einem Drittel der Menschen mit Psoriasis tritt im Verlauf zusätzlich eine Arthritis auf, die zu schmerzhaften Beschwerden an den Gelenken führen kann und häufig von Schwellungen und Beeinträchtigungen in der Beweglichkeit begleitet wird (Psoriasis- Arthritis). Die Krankheitsaktivität kann schubweise verlaufen, sie kann sich im Winter verschlechtern und im Sommer verbessern.
Junge Menschen leiden besonders

In jedem Alter sind die krankhaften Veränderungen an der Haut eine große Herausforderung. Doch insbesondere in der Pubertät leiden junge Menschen mit Psoriasis wegen der sichtbaren und schmerzhaft juckenden Entzündungen erheblich. Junge Menschen in dieser Entwicklungsphase sind besonders empfänglich für das Gefühl von Stigmatisierung und Diskriminierung. Das betrifft auch eine weitere chronische Hauterkrankung, die Acne inversa, die meist bei jungen Erwachsenen Anfang 20 auftritt. Bei der Acne inversa, von der in Europa circa 1 % der Menschen betroffen sind, bilden sich an den entzündeten Hautstellen Knoten, Fisteln und Abszesse. Der Leidensdruck ist bei beiden Erkrankungen hoch, weil die Aussicht, dass sie chronisch und nicht heilbar sind, neben der Einschränkung des eigenen Wohlbefindens zu einer erheblichen Belastung auch des sozialen Umfeldes führt. Häufig ziehen sich die Betroffenen aus Angst und Scham zurück und entwickeln infolge der Isolation psychische Erkrankungen. Deswegen ist besonders wichtig, auf das Thema aufmerksam zu machen und es aus der Tabuzone herauszuholen.

Die gute Nachricht: Chronisch-entzündliche Hauterkrankungen sind gut behandelbar

Auch wenn eine Heilung nicht möglich ist: Es gibt inzwischen sehr wirksame Therapien, die darauf abzielen, akute Symptome zu lindern. Auch die Krankheitsphase kann dadurch verkürzt und die Anzahl neuer Schübe deutlich reduziert werden. Dazu gehört die immunsuppressive Therapie, die bei schweren Verläufen häufig eingesetzt wird. Dabei werden Biologika, biotechnologisch hergestellte Medikamente, eingesetzt. Genau genommen sind Biologika gentechnisch hergestellte, „therapeutische“ Proteine. Diese können die Aktivität natürlich vorkommender Substanzen fördern oder hemmen und damit Entzündungen unterdrücken. Auf ähnliche Weise wirken sogenannte Biosimilars. Sie sind die ähnlichen (similaren) Nachbildungen von Biologika und sind hinsichtlich Wirksamkeit und Qualität vergleichbar.

Das können Sie selbst tun

Um möglichst umfangreich von den Therapien zu profitieren, ist es sehr wichtig, sich nicht entmutigen zu lassen, sondern sich frühzeitig in die Hände von Ärztinnen zu begeben. Nach einer ersten Untersuchung durch den Allgemeinarzt oder die Allgemeinärztin kann die Überweisung zu spezialisierten Fachärztinnen erfolgen. Dort können Betroffene noch bedarfsgerechter betreut und hinsichtlich der verschiedenen Krankheitsbilder aufgeklärt werden – denn nicht jede Hauterkrankung ist eine Neurodermitis. Zudem sind die Therapieerfolge größer, je früher die Behandlung einsetzt. Auch im Umgang mit der Erkrankung gibt es viele gute weitere Informationen, die Zusammenhänge erklären und Betroffene bei der Bewältigung ihrer Erkrankung helfen. So ist inzwischen bekannt, dass eine hohe Stressbelastung zu einer Verschlechterung der Symptome führen kann. Auch Alkohol und insbesondere Tabakkonsum gehören zu den bekannten Auslösern, die eine Krankheitsaktivität erhöhen können.

Weitere Tipps zu chronisch-entzündlichen Hauterkrankungen finden Sie auf Mein Care+ (https://www.meincareplus.de). Dort gibt es Informationen zu Themen wie Beruf und Karriere, unbeschwertes Reisen oder Ernährungstipps mit Genussrezepten für Betroffene von chronisch-entzündlichen Hauterkrankungen. Broschüren, beispielsweise zum Thema Seelische Belastungen bei einer chronisch-entzündlichen Hauterkrankung oder zu den wichtigsten Grundlagen der Psoriasis runden das Angebot ab.

#Care+

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Magen-Darm-Tag 2022: Ein gestörtes Mikrobiom kann chronisch-entzündliche Darmerkrankungen begünstigen

Der Magen-Darm-Tag am 07.11.2022, der von der Gastro-Liga e.V. initiiert wird, ist ein wichtiger Tag, um das Bewusstsein für Magen-Darm-Erkrankungen zu schärfen, zu denen auch die chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) gehören.

Tabuthema Darm? Er ist unser zweites Gehirn

Der Darm ist der wichtigste Teil des Verdauungstraktes des Menschen. An den Wänden des Darms befindet sich das sogenannte enterische Nervensystem (ENS), das mit mehr als 100 Millionen Nervenzellen ausgestattet ist. Es kommuniziert über chemische Botenstoffe mit dem Gehirn und sendet ihm Signale. Für die „Kommunikation“ zwischen Darm und Hirn ist der sogenannte Vagusnerv verantwortlich. 90 Prozent der Informationen gehen vom Darm an das Hirn, nur zehn Prozent in die umgekehrte Richtung. Im Zusammenhang mit dem enterischen Nervensystem gewinnt auch die sogenannte Mikrobiota an Bedeutung. Die Mikrobiota ist die Zusammensetzung aller Bakterien im Darm. Die Gesamtheit aller Darmbakterien wird oft mit dem komplexen Ökosystem eines Regenwaldes verglichen. Wird das Ökosystem aus dem Gleichgewicht gebracht, kommt es zu einer Störung.

Ausgeprägtes Mikrobiom sorgt für starke Immunabwehr

Eine ausgeprägte Mikrobiota mit vielen verschiedenen „guten“ nützlichen Bakterien bedeutet eine starke Immunabwehr. Eine von vielen verschiedenen Ursachen für Darmprobleme kann ein Übermaß an „schlechten“ Bakterien im Darm sein. Das führt zu einem Ungleichgewicht zwischen schädlichen und nützlichen Bakterien. Viele Menschen, insbesondere in den Industrienationen, entwickeln dieses Ungleichgewicht im Darm, weil sie stark verarbeitete, zuckerhaltige Lebensmittel konsumieren, bestimmte Medikamente zu sich nehmen oder giftigen Stoffen aus der Umwelt ausgesetzt sind. Die Auswirkungen auf die Mikrobiota sind erheblich. Die schädlichen Bakterien dominieren im Darm und schwächen das Immunsystem. Eine gute Aufklärung spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle. Es geht darum, Symptome rechtzeitig wahrzunehmen und gegebenenfalls (fach-)ärztlich abklären zu lassen. Mit einer rechtzeitigen Diagnose und einer möglichst früh einsetzenden Therapie kann sehr viel mehr erreicht werden, als wenn man zu lange wartet.

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen: eine bestimmte Ursache gibt es nicht

Ist die Mikrobiota im Darm gestört, kann das zu Symptomen wie chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) führen, zu denen auch Morbus Crohn (MC) und Colitis ulcerosa (CU) gehören. Bisher ist zwar keine einzelne oder bestimmte Ursache dafür bekannt, die Forschung spricht von multifaktoriellen Umständen, also einem Zusammenspiel aus mehreren Faktoren, die zum Ausbruch der Erkrankung führen. Dazu gehören genetische, infektiöse und immunologische Faktoren. Umwelt- und Ernährungseinflüsse oder psychische Belastungen wie Stress können ebenfalls eine Rolle spielen. Infolgedessen kommt es zu einer starken Entzündungsreaktion im Darm. Das Immunsystem kann nicht mehr zwischen gesunden und schädlichen Bakterien unterscheiden. Die körpereigene Immunabwehr reagiert ungewöhnlich heftig auf Bakterien in der Darmschleimhaut.

Gute Tipps für den Umgang mit der Erkrankung

Neben medikamentösen Therapien gibt es vieles, was Sie als Betroffene von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen selbst tun können, um Ihr Leben aktiv und selbstbestimmt zu gestalten. Dafür finden Sie auf MeinCare+ (www.meincareplus.de) Tipps für Stressabbau, ein erfülltes Liebesleben, Beruf und Karriere, unbeschwertes Reisen und Genussrezepte. Der „Achtung, entzündlICH“-Blog (www.meincareplus.de/ ist darüber hinaus eine Anlaufstelle und Informationsquelle für alles rund um chronisch-entzündliche Erkrankungen. Betroffene geben in Beiträgen und Podcasts tiefe Einblicke in die Themen Diagnose, Umgang, Beruf und Studium, Familie und Partnerschaft und sprechen auch über intime Themen wie Scham, Sexualität und mentale Belastung. Die Care+ App (www.meincareplus.de/de_DE/home/service/careplus-app.html) als digitaler Service rundet das Angebot ab.

#Care+

#achtungentzündlich

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Neue Website-Inhalte auf „Neurodermitis? Wen juckt’s?“

Neue Website-Inhalte auf „Neurodermitis? Wen juckt’s?“

Positive Gedanken – das ist oft leichter gesagt als getan. Die meisten Menschen mit Neurodermitis wissen, dass die Erkrankung nicht nur die körperliche Gesundheit beeinträchtigt, sondern auch erheblich das Wohlbefinden und die Zufriedenheit vermindert. Diplompsychologin Andrea Horn erklärt: “Der Körper und das Wohlbefinden hängen immer zusammen und bilden eine Einheit. Alles, was der Körper erfährt, beeinflusst auch unsere Gedanken- und Gefühlswelt. Dieser Zusammenhang besteht auch andersherum.“

Es gibt sogar eine Wissenschaft, die Positive Psychologie, die sich mit dem Zusammenhang zwischen Körper und Wohlbefinden beschäftigt: Die noch recht junge Wissenschaft erforscht, was das Lebensgefühl verbessert. Sie untersucht, was uns antreibt, uns guttut, körperlich und vor allem psychisch langfristig gesund hält. Fakt ist: Zu einem großen Teil haben wir unser Wohlbefinden selbst in der Hand.

Dies kann auch Menschen mit Neurodermitis helfen, sagt Andrea Horn, denn es ist wichtig, selbst aktiv das eigene Leben zu gestalten. Sich bewusst mit etwas abzulenken, das einem Freude bereitet, für das eigene Wohlbefinden zu sorgen und eine hilfreiche, stärkende und unterstützende Einstellung zu gewinnen, kann zum Beispiel den Juckreiz erträglicher machen, so die Psychologin.

Deshalb ist es auch wichtig, sich mit der Erkrankung aktiv auseinanderzusetzen. Nur wer weiß, was die Erkrankung mit einem macht, kann auch etwas dagegen tun. Resignation ist keine Lösung – stattdessen ist regelmäßiger Austausch mit dem behandelnden Arzt von großer Bedeutung. Die Forschung steht nicht still, und es gibt immer wieder neue Therapieoptionen – insbesondere auch für die mittelschwere bis schwere Neurodermitis. „Über den medizinischen Aspekt hinaus ist es wichtig, der Erkrankung nicht zu viel Platz im Leben einzuräumen, sondern auch die schönen Dinge des Lebens, abseits der Neurodermitis, zu genießen“, so die Expertin.

Maßnahmen, welche im Sinne der Positiven Psychologie die eigenen Ressourcen bei Neurodermitis stärken können, sind beispielsweise gezielte Ablenkung und Entspannung im Alltag, einen achtsamen Blick auf das Hier und Jetzt zu richten und die Blicke von anderen Menschen nicht überzubewerten.

Die Aspekte der Positiven Psychologie sind jetzt auch auf der Website der Initiative “Neurodermitis? Wen juckt’s?” von AbbVie zu finden und sollen Menschen mit Neurodermitis motivieren, sich mit ihrer Erkrankung auseinanderzusetzen, Behandlungsziele zu identifizieren und aktiv für die eigene Gesundheit einzutreten.

Der Welt-Neurodermitis-Tag macht jedes Jahr am 14. September auf die Erkrankung aufmerksam. An diesem Tag wird in diesem Jahr zudem eine Aktion starten, die dazu aufruft, die Perspektive zu wechseln, sich mit den eigenen Wünschen und Zielen im Umgang mit der Erkrankung zu beschäftigen und damit die eigenen Ressourcen im Sinne der Positiven Psychologie zu stärken.

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Tag des Bades 2022: Ein wichtiger Rückzugsort bei CED

Heute ist der Tag des Bades.

Passend zum Anlass möchten wir das Bad in den Mittelpunkt stellen und beleuchten, welchen Wert dieses im Leben von Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) hat. Für CED-Betroffene kann das Bad unterschiedliche Bedeutungen haben: Das Badezimmer ist für sie ein wichtiger Rückzugsort, wo sie sich sicher und gut aufgehoben fühlen. Gleichzeitig kann es auch mit Scham und Schmerz besetzt sein. Wir erklären die Zusammenhänge und geben Alltagstipps.

Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sind chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, die sich durch Symptome wie Durchfall, Fieber und Bauchschmerzen bemerkbar machen. Diese treten normalerweise in Schüben auf, die durch eine akute Entzündung bedingt sind. Einige Betroffene haben häufig das dringende, unerwartete Bedürfnis, sich zu erleichtern und benötigen sofortigen Zugang zu einer Toilette. Daher hat dieser Raum für viele Betroffene eine wichtige Bedeutung. Es ist ein privater Raum, in dem sie sich zurückziehen, sich um ihre Körperhygiene und um sich selbst kümmern können – im Sinne der Selbstpflege.

Die Bedeutung von Bädern, auch die ohne Toiletten, kann aber auch mit Schmerzen und Scham verbunden sein. Denn oft teilen Betroffene sich das Badezimmer mit anderen, bespielweise mit Familienangehörigen oder Mitbewohnerinnen innerhalb einer Wohnung. Daher ist es nicht zu jeder Zeit frei verfügbar. Auch unterschiedliche Nutzungs- und Hygienevorstellungen können zu einer Herausforderung werden – was unangenehm, stressig oder frustrierend sein kann. Vor allem junge Betroffene haben meist nicht den Luxus eines eigenen Bades. Wenn der Komfort eines eigenen Bades nicht gegeben ist, kann es helfen offen und ehrlich mit Angehörigen, Partnerinnen oder Mitbewohner*innen über die Erkrankung zu sprechen und Bescheid zu geben, wenn die CED aufflammt. So herrscht mehr Verständnis und alle können sich auf die Umstände einstellen.

Einfluss von Stress: So macht sich Stress bei CED bemerkbar

Es wird seit langem berichtet, dass psychischer Stress die Krankheitsaktivität bei CED und die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls erhöht. Zusammen mit Schlafmangel und Symptomen wie Schmerzen und Müdigkeit kann der häufige Toilettengang das Selbstwertgefühl und das soziale „Funktionieren“ stark beeinträchtigen. Dies gilt insbesondere für junge und neu diagnostizierte Menschen. Was kann hier helfen? Praktizierte Rituale. Ganz gleich, ob zu Hause eine entspannende Playlist angemacht, die Tageszeitung durchgeblättert, das Kreuzworträtsel gelöst oder eine Entspannungstechnik durchgeführt wird: Rituale sind repetitiv, vorhersehbar und geben unserem Gehirn das Gefühl von Kontrolle und Struktur. So lässt sich das Stresslevel nach und nach abbauen und reduzieren.

Badezimmer als Ort für die Gesundheitsvorsorge – insbesondere für CED-Betroffene

Wenn bestimmte Voraussetzungen im Bad gegeben sind, kann dies Menschen mit CED eine Erleichterung bringen. Beispielsweise gibt es moderne Toiletten mit integrierter Waschmöglichkeit. Alternativ bieten sich auch Bidets, niedrig angebrachte Sitzwaschbecken, an. Für eine schonende Reinigung und eine entspannende Wirkung sollte hier warmes Wasser verwendet werden. Auch Hygiene ist ein wichtiger Faktor: Da das Immunsystem durch die Erkrankung beeinträchtigt ist, haben es Viren, Keime und Bakterien noch leichter. Daher ist es essenziell, das Badezimmer stets sauber zu halten. Tipps: Handtücher sollten nicht mit anderen geteilt, Oberflächen regelmäßig desinfiziert, Toilettensitz immer geschlossen und das Zimmer gut durchgelüftet werden.

Das Bad hat also einen großen Stellenwert im Leben mit CED. Es ist wichtig für Betroffene, den Raum nicht nur negativ zu assoziieren. Denn dort stellen sie sich ihren Herausforderungen – es ist ein Ort, an dem Betroffene einen Teil ihrer Krankheit selbst in die Hand nehmen und sich um sich selbst kümmern. Daher sollte es eher als sicherer Rückzugsort angesehen werden. Eine gemütliche Wohlfühl-Atmosphäre kann beispielsweise durch Kerzen, Musik oder Düfte kreiert werden.

Sie möchten mehr über das Leben mit CED erfahren? Auf MeinCarePlus.de und dem Patient*innenblog „Achtung entzündlICH“ finden Sie wichtige Informationen und hilfreiche Alltagstipps.

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Hautarzt online – eine digitale Praxis

Prof. Dr. med. Kristian Reich, Hautarzt/Dermatologe und Dr. Karoline Jungclaus

Hierbei geht es nicht um das schnelle Abfertigen online, sondern um echte, kompetente dermatologische Krankenversorgung. Besonders für die Dermatologie und hier insbesondere für entzündlichen Hauterkrankungen, wie z.B. einer Psoriasis eignet sich Teledermatologie hervorragend.

Dazu übermittelt der Patient uns ein oder mehrere Fotos sowie einen ausgefüllten Fragebogen. Sämtliche Dokumente werden verschlüsselt übertragen. Bei Bedarf kann zusätzlich ein Chat zwischen uns und dem Patienten eröffnet werden. Wir beurteilen die Fotos und den aktuellen Krankheitsverlauf innerhalb von 48 Stunden. Alle Patienten erhalten einen Arztbericht mit Behandlungsplan, ein Rezept oder können sich ggf. die verordneten Medikamente direkt nach Hause schicken lassen.

Derma2go bietet diesen Service als digitale Praxisplattform einerseits ihren bereits bekannten Patienten an und ist außerdem für Patienten aus Deutschland via derma2go.de erreichbar.

Die Telemedizin ist eine großartige Möglichkeit von guter dermatologischer Versorgung für Menschen, die es nicht leicht haben, selbst einen Arzt aufzusuchen, etwa weil sie familiär oder beruflich stark eingebunden sind. Unsere Erfahrungen zeigen, dass Derma2Go einerseits von Eltern für ihre Kinder oder von Enkeln, Töchtern und Söhnen für Eltern und Großeltern genutzt wird. Andererseits nutzt insbesondere die Altersgruppe der 25 – 40jährigen die Plattform. Wir glauben, dass diese Altersgruppe, welche schon seit Jahrzehnten Vertrauen in die digitale Welt gefasst und einen zeitlich eng getakteten Alltag hat, die Vorteile der Telemedizin gerne in Anspruch nimmt. In Zukunft wird sich die Inanspruchnahme der Telemedizin hoffentlich noch verschieben und auch von älteren Patienten vermehrt frequentiert werden.

derma2go.com hat dafür eine gesicherte Kommunikationsplattform geschaffen.

Das Besondere: Während der Hautwochen vom 22.04.2024 – 05.05.2024 gibt es die Erstberatung mit den Dermatologinnen auf derma2go kostenlos für alle betroffenen Patientinnen!

„Rheuma? Move Ma!“

BiogenBewegungswoche: Mit „Rheuma? Move Ma!“ mehr Aufmerksamkeit für entzündlich-rheumatische Erkrankungen schaffen

Der diesjährige Welt-Rheuma-Tag am 12. Oktober zielt nicht nur darauf ab, auf entzündlich-rheumatische Erkrankungen aufmerksam zu machen. Er steht auch ganz im Zeichen eines besonderen Mottos: „Rheuma? Move Ma!“ – so heißt die Kampagne von Biogen, die in den Fokus rückt, wie essenziell sportliche Bewegung für Menschen mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen ist.

In Deutschland sind circa 1,5 Millionen Erwachsene von einer entzündlich-rheumatischen Erkrankungen betroffen. Entzündlich-rheumatische Erkrankungen sind keine Frage des Alters.

Aufgrund der starken körperlichen Einschränkungen wurde früher empfohlen, dass sich Menschen mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen „schonen“ sollen. Doch das ist inzwischen längst vom Tisch. Im Gegenteil: Es ist nicht genug zu betonen, wie sehr Bewegung hilft, die Beweglichkeit aufrecht zu erhalten und das Wohlbefinden zu steigern.

Denn regelmäßige Bewegung stärkt Kraft und Ausdauer und kann zu vielen positiven Entwicklungen beitragen, darunter zum Beispiel der Morgensteifigkeit entgegenwirken, Beschwerden lindern und sogar Entzündungen hemmen.

Ein der Erkrankung angepasstes Bewegungsprogramm, das Spaß bringt – egal ob in einer Gruppe oder allein, setzt zudem Glückshormone frei, was zu einem positiveren Mindset führen kann. Eine wichtige Ergänzung jeder medikamentösen Therapie.
Um noch mehr Aufmerksamkeit für dieses wichtige Thema zu erzielen und Betroffene sowie Freunde, Angehörige und alle Interessierten zu aktivieren, wurde eine passende Challenge mit dem Motto „Rheuma? Move Ma!“ ins Leben gerufen:Unter dem Hashtag #BiogenBewegungswoche findet diese vom 05. – 12.10.22 statt. Das Tolle daran – Jeder kann dabei sein, Betroffene wie Nicht-Betroffene und auch körperlich eingeschränkte Menschen.

Du willst teilnehmen und dich bewegen? Dann melde dich in der App „fitrockr“ an und tritt der #BiogenBewegungswoche-Challenge bei https://www.meincareplus.de/de_DE/home/welt-rheuma-tag-2022.html

Wie das geht?

Lade dir kostenfrei die Fitrockr App runter. Lege dir einen Account in der Fitrockr App an oder logge dich in deinen bereits bestehenden Account ein und trete der „Rheuma? Move ma!“-Challenge bei.
Verbinde deinen eigenen Fitness Tracker oder dein Handy mit der App und messe deinen Erfolg. Fitrockr schafft es durch einen speziellen Algorithmus auch Sportarten oder Bewegungen zu tracken, die nicht durch z.B. Schritte messbar sind, wie Rudern, Crossfit oder Rollstuhl. Für diese Auswertung werden Daten wie Alter, Gewicht, Größe und Geschlecht in Zusammenhang mit dem tatsächlichen Kalorienverbrauch während der eigentlichen Aktivität gesetzt.
Sammle durch deine Bewegungen so viel Punkte wie du kannst.

Der Vorteil: Die „fitrockr“-App ist kompatibel mit praktisch allen gängigen Fitness-Devices und Smartwatches von Fitbit, Garmin, Polar, Misfit, Withings, Google Fit App und Apple Health.

Es gibt dabei zudem keine Einschränkung in der Bewegungsform – nicht nur Joggen kann gemessen werden, sondern wirklich alle Bewegungsmuster. Dafür sorgt ein spezieller Algorithmus in der App. Dieser kann Sportarten erkennen, die nicht durch Schritte messbar sind, wie bespielweise Rudern, Schwimmen oder Crossfit. Alle Teilnehmer*innen können sich so gemeinsam herausfordern und zu mehr Aufmerksamkeit für Rheuma beitragen.

Mach auch Du bei der #BiogenBewegungswoche mit, schaffe Aufmerksamkeit für entzündlich-rheumatische Erkrankungen und tritt der Aktion unter folgendem Link bei: https://www.meincareplus.de/de_DE/home/welt-rheuma-tag-2022.html

JETZT BEWEGEN!

Auf dem MeinCare+ Patient*innenservice findest du alle wichtigen Infos zu der

BiogenBewegungswoche sowie viele hilfreiche Tipps zu Ernährung, Reisen, Beruf und Karriere, aber auch Informationen zum Thema Sport und Bewegung.

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Sonne genießen? Kann ich.

Basisch-mineralische Sonnenpflege bei Neurodermitis und Schuppenflechte

Wir lieben den Sommer und freuen uns auf lange, sonnige Tage! Doch zu hohe Belastung durch UVA- und UVB-Strahlen kann nachhaltige Gefahren für die Hautgesundheit bergen und langfristige Hautschäden verursachen – und zwar bei jedem Hauttyp. Für Menschen mit Hauterkrankungen, wie Neurodermitis oder Psoriasis, spielen zuverlässiger Sonnenschutz und bedarfsgerechte Sonnenpflege eine besondere Rolle. Warum?

Das triggert empfindliche Haut im Sommer

Wer unter einer chronischen Hauterkrankung leidet, der ist aufgrund der bereits geschwächten Hautbarriere, einem zusätzlich erhöhten Risiko für Sonnenschäden sowie auch für Hautreizungen ausgesetzt.

  • Eine geschwächte Hautbarriere ist durchlässiger für eintreffende, schädliche UV-Strahlungen und gibt gleichzeitig vermehrt wertvolle Feuchtigkeit nach außen ab. Darauf kann die Haut sehr empfindlich und gereizt reagieren.
  • Reizende Inhaltsstoffe, beispielsweise in Sonnenschutz oder Pflegeprodukten enthalten, dringen über die Haut ein und irritieren sie zusätzlich.
  • Auch Wärme und Schweiß strapazieren die Haut(-zellen): Durch das Schwitzen werden vermehrt Giftstoffe, Salze und überschüssige Säuren aus dem Körper geschwemmt. Diese lagern sich auf der Haut ab und können das natürliche Säure-Basen-Gleichgewicht der Haut durcheinanderbringen.

UV-Strahlung, Schadstoffe, ungeeignete Inhaltsstoffe von Sonnenschutzprodukten und vermehrtes Schwitzen lösen oft Rötungen und Spannungsgefühl aus. Außerdem können sie einen Krankheitsschub begünstigen.

Was benötigt sensible, pflegebedürftige Haut jetzt?

Besonders bewährt hat sich ein hochverträglicher Sonnenschutz, der die Haut zuverlässig vor UV-Strahlung bewahrt, keine irritierenden oder in die Haut eindringenden Zusatzstoffe enthält und gleichzeitig eine Pflege bietet, die das natürliche Säure-Basen-Gleichgewicht der Haut unterstützt.

Das besondere Wirkprinzip: So funktioniert mineralischer Sonnenschutz

Mineralischer Sonnenschutz beruht auf einem einfachen physikalischen Prinzip, welches Strahlungen natürlich abwehrt: Er enthält winzige Partikel, die sich wie kleine Spiegel auf die Hautoberfläche legen und eintreffende UVA- und UVB-Strahlen unmittelbar zurückleiten. Somit schützen mineralische Filter wirksam, ohne in die Haut einzudringen.

Wichtig bei der Auswahl eines geeigneten mineralischen Sonnenschutzprodukts ist, dass keine Nanopartikel enthalten sind, deren Einsatz als kritisch bewertet wird und die in der Liste der
Inhaltsstoffe durch den Zusatz “(Nano)” kenntlich gemacht werden müssen. Einige mineralische Sonnenschutzprodukte (z. B. SIRIDERMA SUN) verzichten bewusst auf den Einsatz dieser kritisch bewerteten Nanopartikeln.

Einzigartiger Ansatz:  Basen-Balance-Formel zur Entlastung strapazierter Haut 

Um die empfindliche Haut nicht nur vor Sonneneinstrahlung zu schützen, sondern sie auch ihren Bedürfnissen entsprechend zu pflegen, setzt die Sonnencreme von SIRIDERMA auf die einzigartige SIRIDERMA Basen-Balance-Formel und pflegende, rein pflanzliche Öle.

Jetzt für den Sommer bereit machen und SIRIDERMA SUN online kaufen. NIK e.V.-Mitglieder erhalten mit dem Code „SONNE10“ einen exklusiven Sommerrabatt von 10 Prozent.*

* Der Rabattcode gilt bis zum 30.09.2022. Pro Person kann der Code einmal eingelöst werden. Bereits rabattierte Artikel und Kombiangebote sind ausgenommen.



Nice to know

„Der Lichtschutzfaktor 30 schützt bereits zu etwa 97% vor UVB-Strahlen – vorausgesetzt das Sonnenschutzmittel wird richtig angewendet und die Bestrahlungszeit nicht übertrieben. Für die Anwendung des Produktes gilt: rechtzeitig, ausreichend, gleichmäßig, wiederholt.

Für die Bestrahlungszeit gilt es, neben dem Lichtschutzfaktor auch die Eigenschutzzeit der Haut zu beachten:

Hauttyp 1 (nordischer Typ): 3 – 10 Minuten

Hauttyp 2 (keltischer Typ): 10 – 20 Minuten

Hauttyp 3 (mittlerer Typ): 20 – 30 Minuten

Hauttyp 4 (mediterraner Typ): 45 – 60 Minuten

Hauttyp 5 (dunkler Typ): 60 – 90 Minuten

Hauttyp 6 (schwarzer Typ): Über 90 Minuten

Der Lichtschutzfaktor (LSF) ist der Faktor, um den sich die Zeit verlängert, die man nach der Benutzung eines Sonnenschutzes verlässlich geschützt in der Sonne verbringen kann. Nach dem Auftragen einer Sonnencreme mit LSF 30 kann man also beispielsweise 30-mal länger in der Sonne verweilen als ohne Sonnenschutz. Die einfache Rechnung lautet dabei: Eigenschutzzeit x LSF = Minuten.

Wenn also korrekte Anwendung und Bestrahlungszeit beachtet werden, ist auch der Lichtschutzfaktor 30 mit einem 97%-igen Schutz vor UVB-Strahlen in den allermeisten Fällen ausreichend.“

Hautpflege mal anders Basischer Wirkpflegeansatz bei Neurodermitis und Psoriasis

Chronisch-entzündliche Hauterkrankungen wie Neurodermitis und Psoriasis haben einiges gemeinsam: Sie gehen mit verschiedenen Funktionsstörungen der Haut und des Immunsystems sowie mit Entzündungsreaktionen der Haut einher. Sie sind für die Betroffenen und ihr Umfeld oft sehr belastend, können erhebliche Einschränkungen in der Lebensqualität mit sich bringen und die Haut braucht aufgrund des chronischen Verlaufs – auch außerhalb akuter Phasen – lebenslang besondere Pflege. Neben der Suche nach den Auslösern – den sogenannten Triggerfaktoren – für einen akuten Schub, ist auch die Suche nach der passenden Hautpflege meist eine lange Odyssee. Basische Wirkpflege stellt einen anderen Ansatz dar, die Haut bedarfsgerecht zu pflegen und zu unterstützen.

Basischer Wirkpflegeansatz: Was steckt dahinter?

Bei Neurodermitis und Psoriasis kann neben der Hautschutzbarriere und dem Immunsystem auch das Säure-Basen-Gleichgewicht der Haut gestört sein, da unter der Haut liegende Entzündungsherde dieses Gleichgewicht beeinträchtigen. Eine solche Störung kann die Aktivität der Hornzellen (Keratinozyten), die maßgeblich für die Hauterneuerung und den Aufbau einer intakten Epidermis sind, beeinträchtigen. Genau hier setzt die basische Hautpflege von SIRIDERMA an: Dank der einzigartigen Basen-Balance-Formel wird die Ausleitung und Neutralisation überschüssiger Säuren und damit das gesunde Säure-Basen-Gleichgewicht der Haut gefördert.

Die Haut wird nicht nur beruhigt und intensiv gepflegt, sondern auch tieferliegende Entzündungsherde entlastet. Zudem kann eine leicht basische Hautpflege die Aktivität der Hornzellen anregen und damit das Ablösen von Hautschuppen (keratinolytischer Effekt) sowie die Ausbildung einer intakten Epidermis unterstützten.

Für viele Betroffene ist das ein neuer Weg, die Haut wieder ins Gleichgewicht zu bringen sowie zu einem befreiten Hautgefühl und Wohlbefinden in der eigenen Haut zu finden. Schützende Pflege ohne Zusatzstoffe

Wenn die Hautschutzbarriere gestört und damit besonders durchlässig ist, können Inhaltsstoffe von Hautpflegeprodukten leichter in die Haut eindringen. Aus diesem Grunde enthält die speziell für hochsensible Hauttypen entwickelte basische Wirkpflegeserie SIRIDERMA ausschließlich rein pflanzliche, sehr hochwertige Öle, welche die Haut intensiv pflegen.

Sie ist frei von Konservierungsstoffen, austrocknenden Alkoholen, Silikonen, Parabenen, Mineralölen, Wollwachs sowie Mikroplastik. Zudem sind fast alle Produkte wahlweise sowohl mit wie auch gänzlich ohne Duftstoffe erhältlich.

Das basische Wirkpflegekonzept von SIRIDERMA MED

Das Herzstück der SIRIDERMA Wirkpflegelinie bilden die Produkte der SIRIDERMA MED Serie, die als basische Spezialpflege zur Intensivpflege bei akuten Hautproblemen eingesetzt werden. Alle Produkte sind für Babys und Kinder ebenso wie für Erwachsene geeignet und können auch therapiebegleitend eingesetzt werden. Sie können sowohl einzeln als auch in Kombination angewendet werden – je nach individuellem Hautbedürfnis.

Erste Hilfe bei besonders akuten Hautzuständen, die mit extremer Trockenheit oder auch Rötung und Juckreiz einhergehen, bietet die SIRIDERMA Intensiv-Pflegemaske AKUT . Sie wirkt besonders hautberuhigend, juckreizlindernd und fördert das Abschuppen. Sie sollte über mehrere Stunden (z.B. über Nacht einwirken) als Maske einwirken, um überschüssige Säuren auf der Haut schonend neutralisieren zu können.

Je nach Hautsituation kann dann die reichhaltige Aufbau-Pflegecreme BASIS (bei trockener, schuppiger Haut) oder die Aufbau-Pflegecreme PLUS (bei stark irritierter, geröteter, juckender Haut) mit vielen wertvollen Mineralien angewendet werden. Das Eincremen der akut betroffenen Hautstellen kann nach Bedarf mehrfach am Tag wiederholt werden.


Extratipp Regelmäßige Basenbäder entspannen & fördern die Hautgesundheit

Ein regelmäßiges, mindestens halbstündiges basisches Fuß- oder Vollbad fördert besonders effektiv die Ausscheidung von Säuren und die Regeneration gereizter Haut. Gleichzeitig lindert es Beschwerden wie Juckreiz oder Rötungen. Das Basenbad kann auch in Form von Teilbädern oder als basische Waschung angewendet werden, wenn keine Badewanne zur Verfügung steht.

Schon viel probiert, aber noch nicht das Richtige gefunden?

Betroffene von Hautproblemen wie Neurodermitis oder Psoriasis haben oft schon eine Vielzahl an Produkten ausprobiert. Ist die passende Pflege noch nicht dabei, stapeln sich mitunter geöffnete Produkte an, die nicht nur eine Menge Geld gekostet haben, sondern nun ungenutzt verfallen.

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SIRIDERMA bietet daher ein Kennenlern-Set mit 6 hochwertigen Probiergrößen  an. Enthalten sind Intensiv-Pflegemaske AKUT, Aufbau-Pflegecreme BASIS und Aufbau-Pflegecreme PLUS für die Akuthautpflege sowie Basisches Badekonzentrat, Pflege-Duschbad und Pflege-Shampoo für eine hochverträgliche tägliche Basispflege.

Jetzt SIRIDERMA testen und sich vom basischen Wirkpflegeprinzip überzeugen!

Neurodermitis? Wen juckt’s?

Selbst gesteckte Behandlungsziele erreichen

www.neurodermitis-wen-juckts.de – so heißt das neue Online-Portal von AbbVie, das ab sofort für Betroffene von Neurodermitis, Angehörige und Interessierte zur Verfügung steht. Der Name ist Programm: Auf dieser Webseite sind nicht nur Informationen rund um eine der häufigsten chronisch-entzündlichen Hauterkrankungen weltweit [1,2] zu finden. Menschen mit Neurodermitis werden darüber hinaus dabei unterstützt, ihre Behandlungsziele selbst zu identifizieren und somit zu formulieren. Ziel sollte sein, mit möglichst wenigen Einschränkungen durch die Hauterkrankung leben zu können.

Neurodermitis – was ist das eigentlich?

Allein in Deutschland erhalten jährlich zwei Millionen Kinder und 2,5 Millionen Erwachsene die Diagnose Neurodermitis, so Schätzungen der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft e. V. [3]. Ganz charakteristisch für diese Erkrankung ist eine gerötete, entzündete und rissige Haut, die mit starkem Juckreiz einhergeht [2,4,5]. Dabei verläuft die chronisch-entzündliche Hauterkrankung meist schubweise [5]. Ihre Ursache ist bislang nicht eindeutig geklärt, die Auslöser sind vielfältig: Ein komplexes Zusammenspiel aus genetischer Veranlagung und verschiedenen Umweltfaktoren begünstigt eine Überreaktion des Immunsystems [4,6].

Der für Neurodermitis typische Juckreiz ist oft stark ausgeprägt und lässt Betroffene auch nachts nicht zur Ruhe kommen. Auf Dauer kann das zu Schlafmangel führen, der wiederum Auswirkungen auf die allgemeine Fitness, die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit, auf Beruf und Arbeit, die Beziehung und Freundschaften haben kann. Kurzum: Neurodermitis ist keine Lappalie und führt mitunter zu teils gravierenden Einschnitten in der Lebensqualität [7,8].

Die gute Nachricht: In den letzten Jahren gab es große Behandlungsfortschritte, sodass Menschen mit einer mittelschweren bis schweren Neurodermitis positiv mit der Erkrankung leben können.

In drei Schritten umfassend für den Arztbesuch vorbereiten

Neben anschaulichen und aufschlussreichen Videos von Patientinnen und Patienten sowie Dermatologinnen und Dermatologen steht auf

www.neurodermitis-wen-juckts.de  auch ein Neurodermitis-Alltags-Check zur Verfügung: Menschen mit Neurodermitis können durch die Beantwortung weniger Fragen identifizieren und visualisieren, in welchen Bereichen des Alltags sie wie stark durch die Beschwerden der Erkrankung belastet sind. In einem nächsten Schritt besteht die Möglichkeit, individuelle Behandlungsziele und den inneren Antrieb zum Erreichen dieses Ziels herauszuarbeiten. Das kann beispielsweise besserer Schlaf sein, um tagsüber konzentrierter arbeiten zu können, so schneller mit der Arbeit fertig zu werden und schlussendlich mehr Zeit mit seinem privaten Umfeld verbringen zu können. In einem dritten Schritt geht es darum, das vorher Ermittelte zusammenzufassen und seine Neurodermitis-Beschwerden der letzten Wochen zu dokumentieren. Besonders praktisch: Wer diese drei Schritte durchlaufen hat, bekommt zum Schluss die Möglichkeit, die Zusammenfassung als persönlichen Arztbesuch-Planer herunterzuladen und auszudrucken. Damit hat man neben einer validen Gesprächsgrundlage auch seine persönlichen Therapieziele zur Hand. Und das gibt der Ärztin bzw. dem Arzt die Informationen, die sie bzw. er für die Auswahl der Behandlung benötigt. Ganz nach dem Motto: „Zwar habe ich eine chronische Erkrankung, aber inwieweit sie mich ‚juckt‘, bestimme ich – und nicht umgekehrt.“

Literatur
[1] Boguniewicz M, Fonacier L, Guttman-Yassky E, et al. Atopic dermatitis yardstick: Practical recommendations for an evolving therapeutic landscape. Ann Allergy Asthma Immunol 2018;120(1):10-22.e2.
[2] Weidinger S, Beck LA, Bieber T, et al. Atopic dermatitis. Nat Rev Dis Primer 2018;4(1):1.
[3] Helmholtz Zentrum München. Wie häufig ist Neurodermitis? Online verfügbar:
Kurzlink: https://t1p.de/xy18   Aufruf 01. September 2021.
[4] Deutsche Dermatologische Gesellschaft. Leitlinie Neurodermitis [atopisches Ekzem; atopische Dermatitis]. Online verfügbar unter: Kurzlink: https://t1p.de/scsn  Letzter Zugriff: 01. September 2021.
[5] Weidinger S, Novak N. Atopic dermatitis. The Lancet 2016;387(10023):1109–22. [6] Kim J, Kim BE, Leung DYM. Pathophysiology of atopic dermatitis: Clinical implications. Allergy Asthma Proc 2019;40(2):84–92
[7] Ring J, Zink A, Arents BWM, et al. Atopic eczema: burden of disease and individual suffering – results from a large EU study in adults. J Eur Acad Dermatol Venereol 2019;33(7):1331–40. 12.
[8] Schonmann Y, Mansfield KE, Hayes JF, et al. Atopic Eczema in Adulthood and Risk of Depression and Anxiety: A Population-Based Cohort Study. J Allergy Clin Immunol Pract 2020;8(1):248-257.e16.

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