„Rheuma? Move Ma!“

BiogenBewegungswoche: Mit „Rheuma? Move Ma!“ mehr Aufmerksamkeit für entzündlich-rheumatische Erkrankungen schaffen

Der diesjährige Welt-Rheuma-Tag am 12. Oktober zielt nicht nur darauf ab, auf entzündlich-rheumatische Erkrankungen aufmerksam zu machen. Er steht auch ganz im Zeichen eines besonderen Mottos: „Rheuma? Move Ma!“ – so heißt die Kampagne von Biogen, die in den Fokus rückt, wie essenziell sportliche Bewegung für Menschen mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen ist.

In Deutschland sind circa 1,5 Millionen Erwachsene von einer entzündlich-rheumatischen Erkrankungen betroffen. Entzündlich-rheumatische Erkrankungen sind keine Frage des Alters.

Aufgrund der starken körperlichen Einschränkungen wurde früher empfohlen, dass sich Menschen mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen „schonen“ sollen. Doch das ist inzwischen längst vom Tisch. Im Gegenteil: Es ist nicht genug zu betonen, wie sehr Bewegung hilft, die Beweglichkeit aufrecht zu erhalten und das Wohlbefinden zu steigern.

Denn regelmäßige Bewegung stärkt Kraft und Ausdauer und kann zu vielen positiven Entwicklungen beitragen, darunter zum Beispiel der Morgensteifigkeit entgegenwirken, Beschwerden lindern und sogar Entzündungen hemmen.

Ein der Erkrankung angepasstes Bewegungsprogramm, das Spaß bringt – egal ob in einer Gruppe oder allein, setzt zudem Glückshormone frei, was zu einem positiveren Mindset führen kann. Eine wichtige Ergänzung jeder medikamentösen Therapie.
Um noch mehr Aufmerksamkeit für dieses wichtige Thema zu erzielen und Betroffene sowie Freunde, Angehörige und alle Interessierten zu aktivieren, wurde eine passende Challenge mit dem Motto „Rheuma? Move Ma!“ ins Leben gerufen:Unter dem Hashtag #BiogenBewegungswoche findet diese vom 05. – 12.10.22 statt. Das Tolle daran – Jeder kann dabei sein, Betroffene wie Nicht-Betroffene und auch körperlich eingeschränkte Menschen.

Du willst teilnehmen und dich bewegen? Dann melde dich in der App „fitrockr“ an und tritt der #BiogenBewegungswoche-Challenge bei https://www.meincareplus.de/de_DE/home/welt-rheuma-tag-2022.html

Wie das geht?

Lade dir kostenfrei die Fitrockr App runter. Lege dir einen Account in der Fitrockr App an oder logge dich in deinen bereits bestehenden Account ein und trete der „Rheuma? Move ma!“-Challenge bei.
Verbinde deinen eigenen Fitness Tracker oder dein Handy mit der App und messe deinen Erfolg. Fitrockr schafft es durch einen speziellen Algorithmus auch Sportarten oder Bewegungen zu tracken, die nicht durch z.B. Schritte messbar sind, wie Rudern, Crossfit oder Rollstuhl. Für diese Auswertung werden Daten wie Alter, Gewicht, Größe und Geschlecht in Zusammenhang mit dem tatsächlichen Kalorienverbrauch während der eigentlichen Aktivität gesetzt.
Sammle durch deine Bewegungen so viel Punkte wie du kannst.

Der Vorteil: Die „fitrockr“-App ist kompatibel mit praktisch allen gängigen Fitness-Devices und Smartwatches von Fitbit, Garmin, Polar, Misfit, Withings, Google Fit App und Apple Health.

Es gibt dabei zudem keine Einschränkung in der Bewegungsform – nicht nur Joggen kann gemessen werden, sondern wirklich alle Bewegungsmuster. Dafür sorgt ein spezieller Algorithmus in der App. Dieser kann Sportarten erkennen, die nicht durch Schritte messbar sind, wie bespielweise Rudern, Schwimmen oder Crossfit. Alle Teilnehmer*innen können sich so gemeinsam herausfordern und zu mehr Aufmerksamkeit für Rheuma beitragen.

Mach auch Du bei der #BiogenBewegungswoche mit, schaffe Aufmerksamkeit für entzündlich-rheumatische Erkrankungen und tritt der Aktion unter folgendem Link bei: https://www.meincareplus.de/de_DE/home/welt-rheuma-tag-2022.html

JETZT BEWEGEN!

Auf dem MeinCare+ Patient*innenservice findest du alle wichtigen Infos zu der

BiogenBewegungswoche sowie viele hilfreiche Tipps zu Ernährung, Reisen, Beruf und Karriere, aber auch Informationen zum Thema Sport und Bewegung.

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Sonne genießen? Kann ich.

Basisch-mineralische Sonnenpflege bei Neurodermitis und Schuppenflechte

Wir lieben den Sommer und freuen uns auf lange, sonnige Tage! Doch zu hohe Belastung durch UVA- und UVB-Strahlen kann nachhaltige Gefahren für die Hautgesundheit bergen und langfristige Hautschäden verursachen – und zwar bei jedem Hauttyp. Für Menschen mit Hauterkrankungen, wie Neurodermitis oder Psoriasis, spielen zuverlässiger Sonnenschutz und bedarfsgerechte Sonnenpflege eine besondere Rolle. Warum?

Das triggert empfindliche Haut im Sommer

Wer unter einer chronischen Hauterkrankung leidet, der ist aufgrund der bereits geschwächten Hautbarriere, einem zusätzlich erhöhten Risiko für Sonnenschäden sowie auch für Hautreizungen ausgesetzt.

  • Eine geschwächte Hautbarriere ist durchlässiger für eintreffende, schädliche UV-Strahlungen und gibt gleichzeitig vermehrt wertvolle Feuchtigkeit nach außen ab. Darauf kann die Haut sehr empfindlich und gereizt reagieren.
  • Reizende Inhaltsstoffe, beispielsweise in Sonnenschutz oder Pflegeprodukten enthalten, dringen über die Haut ein und irritieren sie zusätzlich.
  • Auch Wärme und Schweiß strapazieren die Haut(-zellen): Durch das Schwitzen werden vermehrt Giftstoffe, Salze und überschüssige Säuren aus dem Körper geschwemmt. Diese lagern sich auf der Haut ab und können das natürliche Säure-Basen-Gleichgewicht der Haut durcheinanderbringen.

UV-Strahlung, Schadstoffe, ungeeignete Inhaltsstoffe von Sonnenschutzprodukten und vermehrtes Schwitzen lösen oft Rötungen und Spannungsgefühl aus. Außerdem können sie einen Krankheitsschub begünstigen.

Was benötigt sensible, pflegebedürftige Haut jetzt?

Besonders bewährt hat sich ein hochverträglicher Sonnenschutz, der die Haut zuverlässig vor UV-Strahlung bewahrt, keine irritierenden oder in die Haut eindringenden Zusatzstoffe enthält und gleichzeitig eine Pflege bietet, die das natürliche Säure-Basen-Gleichgewicht der Haut unterstützt.

Das besondere Wirkprinzip: So funktioniert mineralischer Sonnenschutz

Mineralischer Sonnenschutz beruht auf einem einfachen physikalischen Prinzip, welches Strahlungen natürlich abwehrt: Er enthält winzige Partikel, die sich wie kleine Spiegel auf die Hautoberfläche legen und eintreffende UVA- und UVB-Strahlen unmittelbar zurückleiten. Somit schützen mineralische Filter wirksam, ohne in die Haut einzudringen.

Wichtig bei der Auswahl eines geeigneten mineralischen Sonnenschutzprodukts ist, dass keine Nanopartikel enthalten sind, deren Einsatz als kritisch bewertet wird und die in der Liste der
Inhaltsstoffe durch den Zusatz “(Nano)” kenntlich gemacht werden müssen. Einige mineralische Sonnenschutzprodukte (z. B. SIRIDERMA SUN) verzichten bewusst auf den Einsatz dieser kritisch bewerteten Nanopartikeln.

Einzigartiger Ansatz:  Basen-Balance-Formel zur Entlastung strapazierter Haut 

Um die empfindliche Haut nicht nur vor Sonneneinstrahlung zu schützen, sondern sie auch ihren Bedürfnissen entsprechend zu pflegen, setzt die Sonnencreme von SIRIDERMA auf die einzigartige SIRIDERMA Basen-Balance-Formel und pflegende, rein pflanzliche Öle.

Jetzt für den Sommer bereit machen und SIRIDERMA SUN online kaufen. NIK e.V.-Mitglieder erhalten mit dem Code „SONNE10“ einen exklusiven Sommerrabatt von 10 Prozent.*

* Der Rabattcode gilt bis zum 30.09.2022. Pro Person kann der Code einmal eingelöst werden. Bereits rabattierte Artikel und Kombiangebote sind ausgenommen.



Nice to know

„Der Lichtschutzfaktor 30 schützt bereits zu etwa 97% vor UVB-Strahlen – vorausgesetzt das Sonnenschutzmittel wird richtig angewendet und die Bestrahlungszeit nicht übertrieben. Für die Anwendung des Produktes gilt: rechtzeitig, ausreichend, gleichmäßig, wiederholt.

Für die Bestrahlungszeit gilt es, neben dem Lichtschutzfaktor auch die Eigenschutzzeit der Haut zu beachten:

Hauttyp 1 (nordischer Typ): 3 – 10 Minuten

Hauttyp 2 (keltischer Typ): 10 – 20 Minuten

Hauttyp 3 (mittlerer Typ): 20 – 30 Minuten

Hauttyp 4 (mediterraner Typ): 45 – 60 Minuten

Hauttyp 5 (dunkler Typ): 60 – 90 Minuten

Hauttyp 6 (schwarzer Typ): Über 90 Minuten

Der Lichtschutzfaktor (LSF) ist der Faktor, um den sich die Zeit verlängert, die man nach der Benutzung eines Sonnenschutzes verlässlich geschützt in der Sonne verbringen kann. Nach dem Auftragen einer Sonnencreme mit LSF 30 kann man also beispielsweise 30-mal länger in der Sonne verweilen als ohne Sonnenschutz. Die einfache Rechnung lautet dabei: Eigenschutzzeit x LSF = Minuten.

Wenn also korrekte Anwendung und Bestrahlungszeit beachtet werden, ist auch der Lichtschutzfaktor 30 mit einem 97%-igen Schutz vor UVB-Strahlen in den allermeisten Fällen ausreichend.“

Hautpflege mal anders Basischer Wirkpflegeansatz bei Neurodermitis und Psoriasis

Chronisch-entzündliche Hauterkrankungen wie Neurodermitis und Psoriasis haben einiges gemeinsam: Sie gehen mit verschiedenen Funktionsstörungen der Haut und des Immunsystems sowie mit Entzündungsreaktionen der Haut einher. Sie sind für die Betroffenen und ihr Umfeld oft sehr belastend, können erhebliche Einschränkungen in der Lebensqualität mit sich bringen und die Haut braucht aufgrund des chronischen Verlaufs – auch außerhalb akuter Phasen – lebenslang besondere Pflege. Neben der Suche nach den Auslösern – den sogenannten Triggerfaktoren – für einen akuten Schub, ist auch die Suche nach der passenden Hautpflege meist eine lange Odyssee. Basische Wirkpflege stellt einen anderen Ansatz dar, die Haut bedarfsgerecht zu pflegen und zu unterstützen.

Basischer Wirkpflegeansatz: Was steckt dahinter?

Bei Neurodermitis und Psoriasis kann neben der Hautschutzbarriere und dem Immunsystem auch das Säure-Basen-Gleichgewicht der Haut gestört sein, da unter der Haut liegende Entzündungsherde dieses Gleichgewicht beeinträchtigen. Eine solche Störung kann die Aktivität der Hornzellen (Keratinozyten), die maßgeblich für die Hauterneuerung und den Aufbau einer intakten Epidermis sind, beeinträchtigen. Genau hier setzt die basische Hautpflege von SIRIDERMA an: Dank der einzigartigen Basen-Balance-Formel wird die Ausleitung und Neutralisation überschüssiger Säuren und damit das gesunde Säure-Basen-Gleichgewicht der Haut gefördert.

Die Haut wird nicht nur beruhigt und intensiv gepflegt, sondern auch tieferliegende Entzündungsherde entlastet. Zudem kann eine leicht basische Hautpflege die Aktivität der Hornzellen anregen und damit das Ablösen von Hautschuppen (keratinolytischer Effekt) sowie die Ausbildung einer intakten Epidermis unterstützten.

Für viele Betroffene ist das ein neuer Weg, die Haut wieder ins Gleichgewicht zu bringen sowie zu einem befreiten Hautgefühl und Wohlbefinden in der eigenen Haut zu finden. Schützende Pflege ohne Zusatzstoffe

Wenn die Hautschutzbarriere gestört und damit besonders durchlässig ist, können Inhaltsstoffe von Hautpflegeprodukten leichter in die Haut eindringen. Aus diesem Grunde enthält die speziell für hochsensible Hauttypen entwickelte basische Wirkpflegeserie SIRIDERMA ausschließlich rein pflanzliche, sehr hochwertige Öle, welche die Haut intensiv pflegen.

Sie ist frei von Konservierungsstoffen, austrocknenden Alkoholen, Silikonen, Parabenen, Mineralölen, Wollwachs sowie Mikroplastik. Zudem sind fast alle Produkte wahlweise sowohl mit wie auch gänzlich ohne Duftstoffe erhältlich.

Das basische Wirkpflegekonzept von SIRIDERMA MED

Das Herzstück der SIRIDERMA Wirkpflegelinie bilden die Produkte der SIRIDERMA MED Serie, die als basische Spezialpflege zur Intensivpflege bei akuten Hautproblemen eingesetzt werden. Alle Produkte sind für Babys und Kinder ebenso wie für Erwachsene geeignet und können auch therapiebegleitend eingesetzt werden. Sie können sowohl einzeln als auch in Kombination angewendet werden – je nach individuellem Hautbedürfnis.

Erste Hilfe bei besonders akuten Hautzuständen, die mit extremer Trockenheit oder auch Rötung und Juckreiz einhergehen, bietet die SIRIDERMA Intensiv-Pflegemaske AKUT . Sie wirkt besonders hautberuhigend, juckreizlindernd und fördert das Abschuppen. Sie sollte über mehrere Stunden (z.B. über Nacht einwirken) als Maske einwirken, um überschüssige Säuren auf der Haut schonend neutralisieren zu können.

Je nach Hautsituation kann dann die reichhaltige Aufbau-Pflegecreme BASIS (bei trockener, schuppiger Haut) oder die Aufbau-Pflegecreme PLUS (bei stark irritierter, geröteter, juckender Haut) mit vielen wertvollen Mineralien angewendet werden. Das Eincremen der akut betroffenen Hautstellen kann nach Bedarf mehrfach am Tag wiederholt werden.


Extratipp Regelmäßige Basenbäder entspannen & fördern die Hautgesundheit

Ein regelmäßiges, mindestens halbstündiges basisches Fuß- oder Vollbad fördert besonders effektiv die Ausscheidung von Säuren und die Regeneration gereizter Haut. Gleichzeitig lindert es Beschwerden wie Juckreiz oder Rötungen. Das Basenbad kann auch in Form von Teilbädern oder als basische Waschung angewendet werden, wenn keine Badewanne zur Verfügung steht.

Schon viel probiert, aber noch nicht das Richtige gefunden?

Betroffene von Hautproblemen wie Neurodermitis oder Psoriasis haben oft schon eine Vielzahl an Produkten ausprobiert. Ist die passende Pflege noch nicht dabei, stapeln sich mitunter geöffnete Produkte an, die nicht nur eine Menge Geld gekostet haben, sondern nun ungenutzt verfallen.

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SIRIDERMA bietet daher ein Kennenlern-Set mit 6 hochwertigen Probiergrößen  an. Enthalten sind Intensiv-Pflegemaske AKUT, Aufbau-Pflegecreme BASIS und Aufbau-Pflegecreme PLUS für die Akuthautpflege sowie Basisches Badekonzentrat, Pflege-Duschbad und Pflege-Shampoo für eine hochverträgliche tägliche Basispflege.

Jetzt SIRIDERMA testen und sich vom basischen Wirkpflegeprinzip überzeugen!

Neurodermitis? Wen juckt’s?

Selbst gesteckte Behandlungsziele erreichen

www.neurodermitis-wen-juckts.de – so heißt das neue Online-Portal von AbbVie, das ab sofort für Betroffene von Neurodermitis, Angehörige und Interessierte zur Verfügung steht. Der Name ist Programm: Auf dieser Webseite sind nicht nur Informationen rund um eine der häufigsten chronisch-entzündlichen Hauterkrankungen weltweit [1,2] zu finden. Menschen mit Neurodermitis werden darüber hinaus dabei unterstützt, ihre Behandlungsziele selbst zu identifizieren und somit zu formulieren. Ziel sollte sein, mit möglichst wenigen Einschränkungen durch die Hauterkrankung leben zu können.

Neurodermitis – was ist das eigentlich?

Allein in Deutschland erhalten jährlich zwei Millionen Kinder und 2,5 Millionen Erwachsene die Diagnose Neurodermitis, so Schätzungen der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft e. V. [3]. Ganz charakteristisch für diese Erkrankung ist eine gerötete, entzündete und rissige Haut, die mit starkem Juckreiz einhergeht [2,4,5]. Dabei verläuft die chronisch-entzündliche Hauterkrankung meist schubweise [5]. Ihre Ursache ist bislang nicht eindeutig geklärt, die Auslöser sind vielfältig: Ein komplexes Zusammenspiel aus genetischer Veranlagung und verschiedenen Umweltfaktoren begünstigt eine Überreaktion des Immunsystems [4,6].

Der für Neurodermitis typische Juckreiz ist oft stark ausgeprägt und lässt Betroffene auch nachts nicht zur Ruhe kommen. Auf Dauer kann das zu Schlafmangel führen, der wiederum Auswirkungen auf die allgemeine Fitness, die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit, auf Beruf und Arbeit, die Beziehung und Freundschaften haben kann. Kurzum: Neurodermitis ist keine Lappalie und führt mitunter zu teils gravierenden Einschnitten in der Lebensqualität [7,8].

Die gute Nachricht: In den letzten Jahren gab es große Behandlungsfortschritte, sodass Menschen mit einer mittelschweren bis schweren Neurodermitis positiv mit der Erkrankung leben können.

In drei Schritten umfassend für den Arztbesuch vorbereiten

Neben anschaulichen und aufschlussreichen Videos von Patientinnen und Patienten sowie Dermatologinnen und Dermatologen steht auf

www.neurodermitis-wen-juckts.de  auch ein Neurodermitis-Alltags-Check zur Verfügung: Menschen mit Neurodermitis können durch die Beantwortung weniger Fragen identifizieren und visualisieren, in welchen Bereichen des Alltags sie wie stark durch die Beschwerden der Erkrankung belastet sind. In einem nächsten Schritt besteht die Möglichkeit, individuelle Behandlungsziele und den inneren Antrieb zum Erreichen dieses Ziels herauszuarbeiten. Das kann beispielsweise besserer Schlaf sein, um tagsüber konzentrierter arbeiten zu können, so schneller mit der Arbeit fertig zu werden und schlussendlich mehr Zeit mit seinem privaten Umfeld verbringen zu können. In einem dritten Schritt geht es darum, das vorher Ermittelte zusammenzufassen und seine Neurodermitis-Beschwerden der letzten Wochen zu dokumentieren. Besonders praktisch: Wer diese drei Schritte durchlaufen hat, bekommt zum Schluss die Möglichkeit, die Zusammenfassung als persönlichen Arztbesuch-Planer herunterzuladen und auszudrucken. Damit hat man neben einer validen Gesprächsgrundlage auch seine persönlichen Therapieziele zur Hand. Und das gibt der Ärztin bzw. dem Arzt die Informationen, die sie bzw. er für die Auswahl der Behandlung benötigt. Ganz nach dem Motto: „Zwar habe ich eine chronische Erkrankung, aber inwieweit sie mich ‚juckt‘, bestimme ich – und nicht umgekehrt.“

Literatur
[1] Boguniewicz M, Fonacier L, Guttman-Yassky E, et al. Atopic dermatitis yardstick: Practical recommendations for an evolving therapeutic landscape. Ann Allergy Asthma Immunol 2018;120(1):10-22.e2.
[2] Weidinger S, Beck LA, Bieber T, et al. Atopic dermatitis. Nat Rev Dis Primer 2018;4(1):1.
[3] Helmholtz Zentrum München. Wie häufig ist Neurodermitis? Online verfügbar:
Kurzlink: https://t1p.de/xy18   Aufruf 01. September 2021.
[4] Deutsche Dermatologische Gesellschaft. Leitlinie Neurodermitis [atopisches Ekzem; atopische Dermatitis]. Online verfügbar unter: Kurzlink: https://t1p.de/scsn  Letzter Zugriff: 01. September 2021.
[5] Weidinger S, Novak N. Atopic dermatitis. The Lancet 2016;387(10023):1109–22. [6] Kim J, Kim BE, Leung DYM. Pathophysiology of atopic dermatitis: Clinical implications. Allergy Asthma Proc 2019;40(2):84–92
[7] Ring J, Zink A, Arents BWM, et al. Atopic eczema: burden of disease and individual suffering – results from a large EU study in adults. J Eur Acad Dermatol Venereol 2019;33(7):1331–40. 12.
[8] Schonmann Y, Mansfield KE, Hayes JF, et al. Atopic Eczema in Adulthood and Risk of Depression and Anxiety: A Population-Based Cohort Study. J Allergy Clin Immunol Pract 2020;8(1):248-257.e16.

Interview mit Dr. med. K. Ahmadi-Simab: Gemeinsam gegen Rheuma


Wir freuen uns sehr, Herrn Dr. Ahmadi als neuen Partner unseres Netzwerkes begrüßen zu dürfen. Herr Dr. Ahmadi ist Facharzt für Rheumatologie, Innere Medizin, Klinische Immunologie und Gastroenterologie und Ärztlicher Direktor und Gründer des Medizinicums Hamburg.

Er ist außerdem gemeinsam mit Ernährungs-Doc Dr. med Jörn Klasen Autor des großartigen Patientenratgebers „Gemeinsam gegen Rheuma“.

Herr Dr. Ahmadi, vielen Dank, dass Sie für NIK.e.V. für ein Interview zur Verfügung stehen Lassen Sie uns direkt mit der ersten Frage einsteigen:

Gibt es DAS typische Anzeichen für eine Rheumatische Erkrankung?

Am Anfang der Erkrankung gibt es leider keine spezifischen Hinweise auf eine rheumatologische Erkrankung. In der Regel geht z.B. die Rheumatoide Arthritis mit allgemeiner Müdigkeit, Abgeschlagenheit und beginnender Gelenkschmerzen los. Im Verlauf kommen dann die Morgensteifigkeit und Schwellung der Gelenke hinzu.

Warum ist es so wichtig, schnellstmöglich zu einem Rheumatologen zu gehen? Und auch zu therapieren?

Bei den meisten rheumatologischen Erkrankungen treten die meisten bleibenden Schäden in der frühen Phase der Erkrankung auf. Z.B. bei der Rheumatoiden Arthritis ist die erste Phase der Erkrankung nach Beginn der Beschwerden sehr entscheidend für den Erhalt der Gelenkstruktur. Genau in der Phase können die Gelenke am meisten geschädigt und nachhaltig zerstört werden. Bei den anderen entzündlich rheumatischen Systemerkrankungen können in der frühen Phase auch Organbeteiligungen zustande kommen, sodass hier die Expertise des Rheumatologen absolut erforderlich ist. Eine rechtzeitige Diagnosestellung und die Einleitung der adäquaten Therapie ist daher absolut erforderlich und verbessert enorm die Prognose der Erkrankung.

Was passiert, wenn ich meine Schübe ignoriere?

Wenn die Schübe und Symptome der rheumatologischen Erkrankungen ignoriert werden, kann es leider möglicherweise zur Schädigung der Gelenke und Organfunktionen führen. Jeder unkontrollierte und unbehandelte Schub hinterlässt bleibende Schäden und kann zur weiteren Komplikationen wie die Manifestation an den neuen Organen führen.

Herr Dr. Ahmadi, was war Ihre Motivation einen Patientenratgeber für Rheumapatienten zu schreiben?

Ich habe bereits in meiner Funktion als Chefarzt der rheumatologischen Abteilung im Krankenhaus Altona damit begonnen, eine Reihe an Patientenveranstaltungen zu organisieren unter dem Begriff „Der informierte Patient als Partner“. Das Ziel sollte sein, dass die Patienten über ihre Erkrankung ausreichend informiert werden, damit sie die Notwendigkeit der frühen Diagnosestellung und Therapieeinleitung besser nachvollziehen können. Nun habe ich auch die Möglichkeit gehabt, meine Ideen und die 20jähige Erfahrung als Rheumatolge für die Patienten gemeinsam mit meinem Kollegen Dr. Klasen in einem Buch zusammenzufassen.
In dem Buch „Gemeinsam gegen Rheuma“ habe ich zunächst laienverständliche die wichtigsten entzündlich rheumatischen Systemerkrankungen beschrieben. Welche Symptome weisen auf welche Erkrankung hin. Wie diagnostiziert man die rheumatologischen Krankheiten und wie sieht es mit der modernen Therapie aus. Was passiert, wenn die Diagnosen nicht rechtzeitig gestellt werden und worauf die Patienten „selber“ achten müssen. Das Buch sollte den Patienten und den Angehörigen zeigen, wie man mit „Rheuma“ leben kann. Was kann der Patient selbst tun. Hier haben wir einen großen Wert auf die richtige antientzündliche Ernährung mit praktischen Rezepten, physikalische Maßnahmen, Stärkung der Psyche und die Notwendigkeit der Selbsthilfegruppe gelegt.

Meine Hauptmotivation war meinen Rheumapatienten einen Ratgeber an die Hand zu geben, damit sie trotz der Diagnose „Rheuma“ ein normales Leben führen und besser auf sich aufpassen zu können.

Wie können betroffene Leser Ihre Rheumaerkrankung positiv beeinflussen?

Wenn der Patient über seine eigene Erkrankung gut informiert ist, kann auf die frühen Symptome der Erkrankung oder auch Nebenwirkungen der Medikation achten und als Partner dem Rheumatologen zur Seite stehen. Das ist meines Erachtens die beste Arzt-Patienten-Beziehung. So kann der Patient am besten zu seiner Genesung und Verbesserung der Prognose seiner Krankheit beitragen. Ein informierter Patient, der sich gut ernährt, ausreichend bewegt, an seiner Psyche arbeitet und eine bessere Lebensqualität genießt. Das sollte das Ergebnis sein!

Wie machen Sie Ihren Patienten Mut?

Die Aufklärung ist dafür die beste Grundlage. Wir sind heutzutage imstande alle rheumatologischen Erkrankungen im Frühstadium zu diagnostizieren und durch die moderne Therapie auch so zu behandeln, dass die Krankheit komplett zur Ruhe kommt und der Patient ein normales Leben führen kann. Das macht den meisten Patienten Mut. Ich zeige auch meinen Patienten Bilder, wie zum Beispiel die Händer der Patienten mit einer Rheumatoiden Arthritis nach 10 Jahren unter der modernen Therapie aussehen. Völlig normal aussehende Hände und Gelenke ohne jegliche sichtbare Veränderung. Bei der rechtzeitigen Diagnosestellung und der adäquaten Therapie gehören die deformierten Hände und Füße der Vergangenheit an. Das macht mich auch sehr glücklich!

In Ihrem MEDIZINICUM gibt es mehrere Facharztrichtungen – Wie arbeiten Sie zusammen?

Bei der Gründung vom MEDIZINICUM war mein Ziel eine Institution zu schaffen, in der insbesondere rheumatologischen Patienten ganzheitlich versorgt werden können. Wir wissen, dass entzündlich rheumatische Systemerkrankungen die enge Zusammenarbeit vieler Fachbereiche erforderlich machen. Genau das haben wir im MEDIZINICUM aufgestellt. Alle Fachbereiche, die für die Versorgung der komplexen entzündlich rheumatischen Systemerkrankungen notwendig sind, wurden mit erfahrenen Fachärztinnen und Fachärzte etabliert. Wir arbeiten alle zusammen und der Patient steht im Mittelpunkt. Wir haben regelmäßige interdisziplinäre Konferenzen, bei denen die komplexen Fälle vorgestellt und besprochen werden. Hier kommen alle erforderlichen Fachärzte zusammen. Wir haben zusätzlich einmal im Monat eine interdisziplinäre Rheumakonferenz, bei der wir gemeinsam die wissenschaftlichen Studien analysieren. Erfahrene Kollegen halten uns durch Vorträge auf den aktuellen Stand der Wissenschaft. Wir bilden uns ständig fort und informieren andere Fachbereiche, damit die Rheumapatienten rechtzeitig entdeckt und zu Rheumatologen weitergeleitet werden. Wir engagieren uns in der Weiterbildung der jüngeren Rheumatologinnen und Rheumatologen.

Wie bereite ich mich im Idealfall auf meinen Ersttermin bei Ihnen vor?

Bei dem ersten Termin ist es wichtig, dass der Rheumatologe die ganze Vorgeschichte der Patienten mit sämtlichen Befunden erfahren kann. Daher ist es sinnvoll, alle Arztbriefe, Laborwerte und Röntgenuntersuchungen mitzubringen. Eine Zusammenfassung der Vorgeschichte wäre sehr hilfreich.

Weltgesundheitstag am 7. April: Gesundheitliche Folgen des Klimawandels

Der Klimawandel hat Auswirkungen auf unsere Gesundheit – besonders betroffen sind Menschen mit chronisch-entzündlichen Erkrankungen

Am 7. April ist Weltgesundheitstag. In diesem Jahr steht der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ins Leben gerufene Tag unter dem Motto „Our Planet, our health”. So soll auf die gesundheitlichen Folgen von Klimawandel und Umweltverschmutzung aufmerksam gemacht werden.

Als Folge von Luftverschmutzung sterben weltweit schon heute im Schnitt jede Minute 13 Menschen an Lungenkrebs, Herzerkrankungen und Schlaganfällen.[1] Eine Hauptursache ist die Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Öl, Kohle und Erdgas, die auch maßgeblich zum menschengemachten Klimawandel beiträgt.

Doch auch die Erwärmung des Klimas selbst führt zu globalen gesundheitlichen Folgen: Steigende Temperaturen befördern eine Ausbreitung gefährlicher Krankheitsüberträger wie Zecken oder Moskitos. Laut WHO werden durch steigende Temperaturen und Überschwemmungen aufgrund des Klimawandels 2 Milliarden Menschen zusätzlich dem Risiko einer Dengue-Infektion ausgesetzt.[1]

Immer häufiger auftretende Hitzewellen und andere extreme Wetterereignisse führen ganz akut zu Gefährdungen wie Hitzschlag oder Herz-Kreislauf-Problemen, aber auch langfristig zu größeren psychischen Belastungen der Menschen in betroffenen Regionen.

Dabei sind Menschen mit chronisch-entzündlichen Erkrankungen von den gesundheitlichen Folgen des Klimawandels besonders betroffen.[2] Luftverschmutzung und Hitzewellen belasten sie noch zusätzlich. Für Menschen mit Schuppenflechte birgt starke UV-Strahlung beispielsweise das Risiko einer Verschlechterung ihrer Symptome und macht ausreichenden Sonnenschutz essenziell.[3]

Die WHO ruft daher anlässlich des Weltgesundheitstages zum Handeln auf und richtet ihre Appelle an Regierungen, Organisationen und die Öffentlichkeit. Sie sollten den Tag zum Anlass nehmen, über ihre Ansätze zum Schutz des Klimas und der Gesundheit zu berichten.

Bereits seit 1954 gibt es den Weltgesundheitstag in Deutschland. Der Tag erinnert auch an die Gründung der WHO 1948 und wird jedes Jahr zum Anlass genommen, ein gesundheitliches Problem von globaler Relevanz ins Bewusstsein der Menschen zu rücken.

Wenn Sie mehr über das Thema Klima und Gesundheit wissen möchten, können Sie sich auf der Website der WHO und des Weltgesundheitstages informieren. 
Unter #HealthierTomorrow – dem Hashtag zur internationalen Kampagne auf Social Media – kann jeder etwas zum Schutz des Klimas und der Umwelt beitragen. Dort finden Sie Posts zu Auswirkungen des Klimawandels und wie diesen entgegengewirkt werden kann. Jeder ist dazu aufgerufen, am Weltgesundheitstag unter #HealthierTomorrow selbst zu posten. Inspirationen und Posting-Beispiele finden Sie auf der Website der WHO.

Auf MeinCarePlus.de finden Sie mehr Informationen rund um Ihre chronisch-entzündliche Erkrankung.

#Care+
#achtungentzündlich

[1] World-Health-Organization. Campaign Toolkit World Health Day 2022. Link: https://www.who.int/campaigns/world-health-day/2022/campaign-toolkit.
[2] Stark K et al. Die Auswirkungen des Klimawandels -Welche neuen Infektionskrankheiten und gesundheitlichen Probleme sind zu erwarten? Bundesgesundheitsblatt 2009.
DOI 10.1007/s00103-009-0874-9
[3] https://www.nik-ev.de/sonnenschutz-ist-ein-absolutes-muss-tipps-von-dr-julia-mader/

Biogen-162888 03.2022

Welt-Psoriasis-Tag: Große medizinische Fortschritte in der Behandlung!

Am 29. Oktober ist Welt-Psoriasis-Tag. Dieser Tag ist allen Betroffenen gewidmet, die unter Schuppenflechte, einer chronisch-entzündlichen Hauterkrankung, leiden. Häufig wird sie begleitet von Psoriasis-Arthritis, die sich unter anderem durch schmerzhafte Gelenkbeschwerden bemerkbar macht. Mehr Aufklärung könnte helfen, Patienten schneller zu diagnostizieren und behandeln zu können.

Bei der Schuppenflechte (Plaque Psoriasis) können sich begrenzte Hautareale entzünden und stark verschorfen. Entzündliche Stellen treten vor allem an Ellenbogen, Knien, Handinnenflächen, Fußsohlen, an der Kopfhaut oder in Körperfalten auf. In Deutschland sind schätzungsweise zwei Millionen Menschen davon betroffen. Jüngste Studien weisen darauf hin, dass diese Autoimmunerkrankung im Norden häufiger auftritt als im Süden des Landes.1

Gelenkbeschwerden können die Beweglichkeit beeinträchtigen

Bei etwa einem Drittel der Patienten mit diagnostizierter Schuppenflechte kommen im Lauf der Zeit zu den Entzündungssymptomen der Haut auch noch schmerzhafte Gelenkbeschwerden hinzu (sog. Psoriasis-Arthritis). Die Ausprägung kann ganz unterschiedlich sein – von leichten Schwellungen der Gelenke bis hin zu starken Schmerzen, die häufig erhebliche Beeinträchtigungen der Beweglichkeit zur Folge haben.

Frühzeitige Diagnostik ist wichtig

Oft haben Patienten einen langen Leidensweg hinter sich, bevor sie die richtige Diagnose erhalten. Insbesondere die Begleiterscheinungen der Psoriasis-Arthritis werden im Kontext der Hauterkrankung von Dermatologen oft nicht sofort richtig eingeordnet. Dabei ist eine frühzeitige Diagnostik dieser entzündlichen Autoimmunerkrankung so wichtig, um die zerstörerischen Krankheitsprozesse aufzuhalten und möglichst frei von Beschwerden zu sein.

Durchbruch mit Biologika

In der Therapie der Schuppenflechte und der Psoriasis-Arthritis hat die medizinische Forschung in den letzten Jahren große Fortschritte zu verzeichnen. Bei schweren Verläufen wird häufig eine immunsuppressive Therapie eingesetzt. Insbesondere den Biologika und Biosimilars kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Biologika sind biotechnologisch hergestellte Medikamente. Dabei handelt es sich um verschiedenartige gentechnisch hergestellte Proteine, die therapeutisch wirksam sind, indem sie die Aktivität natürlich vorkommender Substanzen fördern oder hemmen und Entzündungen unterdrücken. Biosimilars sind die ähnlichen (similaren) Nachbildungen von Biologika mit gleicher Wirksamkeit, Qualität und Sicherheit. Bei chronischen Erkrankungen des Immunsystems haben sie sich als besonders wirkungsvoll erwiesen.

Hilfe und Unterstützung holen!

Über viele Jahre wurden die körperlichen und seelischen Belastungen der Betroffenen unterschätzt. Und tatsächlich ist es so: Noch immer sehen sich Hauterkrankte mit Vorurteilen (z.B. mangelnde Hygiene und Ansteckung durch Körperkontakt) konfrontiert, die zu Stigmatisierung und Ausgrenzung führen können.1

Deshalb sind Aufklärung und ein bewusster und offener Umgang mit der Erkrankung wichtig.


Lebenstipps für den Alltag

Betroffene können selbst eine Menge tun, um belastende Begleiterscheinungen ihrer Erkrankung zu lindern und ihre Therapie mit gezielten Maßnahmen zu unterstützen. Folgende Tipps können dabei helfen:
Information: Wissen ist der erste Schritt für eine erfolgreiche Behandlung. Holen Sie sich Hilfe von Fachleuten und anderen Betroffenen und treten Sie in den Austausch. Patientenorganisationen und Selbsthilfegruppen bieten eine Fülle von Erfahrungen, die Ihnen im Alltag eine große Hilfe sein können.

  • Das richtige Klima: Schwül-warmes, tropisches Klima stellt eine ungewohnte Belastung für den Körper dar. Die Kombination aus Sonne und Salzwasser kann dagegen die Beschwerden der Schuppenflechte lindern. Ein Aufenthalt in Küstennähe ist für Betroffene daher ideal.
  • Guter Schlaf: Sorgen Sie auch im Schlafzimmer für ein gutes Klima, indem Sie vor dem Schlafen gehen ausgiebig lüften und so für eine angenehme Raumtemperatur sorgen. Auch eine möglichst hautfreundliche Bettwäsche kann einen guten Schlaf fördern und Juckreiz lindern.
  • Aktivität: Ein bewusster Lebensstil und verordnete Behandlungsmaßnahmen wie etwa Krankengymnastik unterstützen die Behandlung. Körperliche Bewegung und Sport sind sinnvoll und notwendig, um die Haut besser zu durchbluten, ein Versteifen der Gelenke zu verhindern und Muskeln zu stärken. Sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt und einem Physiotherapeuten und lassen Sie sich ein individuelles Trainingsprogramm zusammenstellen, das sie regelmäßig selbst durchführen können.
  • Zuversicht und positive Gedanken: Eine positive Grundeinstellung unterstützt Sie dabei, sich auf die schönen Momente zu fokussieren und Ihre Freizeit weiterhin aktiv zu gestalten. Ein aktiver Lebensstil hat auch positive psychische Auswirkungen.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter https://www.meincareplus.de/de_DE/home.html

1 https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/nationale-versorgungskonferenz-psoriasis-2021/

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Keine Lust mehr auf Schuppenflechte!​

Wie schwer kann es sein?​

Nicht mehr ständig an die Haut denken müssen… für viele Menschen in Deutschland, die an Schuppenflechte leiden ist das unvorstellbar. Äußerlich sichtbar und innerlich unangenehm – nicht nur für Betroffene, sondern auch für deren Angehörige. Viele Betroffene sind in einem Kreislauf unzureichender Therapien gefangen und haben keine Motivation mehr, sich aktiv für eine Verbesserung Ihrer Erkrankung einzusetzen.

Es geht tatsächlich viel leichter

Die Lebensqualität lässt sich jedoch deutlich verbessern, wenn die durch die Krankheit bedingten Herausforderungen reduziert werden. Hierfür findet man bei SCHUPPENFLECHTE HILFE nicht nur Tipps für den täglichen Umgang mit Psoriasis, sondern allerhand Informationen über die Erkrankung, bis hin zur Aufklärung über Therapieoptionen. Dadurch soll Betroffenen der Weg zu mehr Lebensqualität geebnet werden.​

Hier könnt ihr mehr erfahren: www.schuppenflechtehilfe.de

Traumhafte Aussicht

Für viele Betroffene kaum zu glauben, doch in vielen Fällen lässt sich sogar eine Erscheinungsfreiheit erreichen. Der erste Schritt auf dem Weg dorthin ist die individuelle Beantwortung von essenziellen Fragen hinsichtlich der Krankheit:

  • Wie schwer ist meine Schuppenflechte?​
  • Welche Therapie ist für mich geeignet?​
  • Wie finde ich den richtigen Arzt für mich?​
  • Was kann ich tun, um einen besseren Umgang mit meiner Schuppenflechte zu finden?​
  • Wie kann ich Arztgespräche vorbereiten?​
Blogbeitrag: Keine Lust mehr auf Schuppenflechte

Auch die Ernährung spielt eine Rolle

Die Ernährung kann das Krankheitsgeschehen positiv beeinflussen und einen Beitrag zur Linderung von Beschwerden leisten. Erfahren Sie unter https://www.janssenwithme.de/de-de/psoriasis/ernaehrung, welche Grundsätze wichtig sind, wie Sie diese Prinzipien in Ihren Alltag integrieren können und welche positiven Auswirkungen eine ausgewogene Ernährung bei Psoriasis haben kann.

Antworten auf diese Fragen sowie weitere Infos finden Betroffene auf SCHUPPENFLECHTE HILFE
www.schuppenflechtehilfe.de

Ein Beitrag der Janssen-Cilag-GmbH

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Was passiert mit unserer Haut im Winter

Was passiert mit unserer Haut im Winter?

Unsere Haut ist vor allem im Winter extremen äußeren Einflüssen ausgesetzt. Mit sinkenden Temperaturen draußen halten wir uns vielfach in geheizten Räumen auf. Die Heizungsluft entzieht unserer Haut Feuchtigkeit, wodurch sie empfindlicher, trockener und rauher wird. Durch die sehr trockene Luft in den Räumen wird die Feuchtigkeit in unserer Haut an die Oberfläche transportiert, wo sie verdunstet. Die Folge ist eine zunehmend trockenere Haut. Die kalte Luft draußen sorgt zusätzlich für Stress für unsere Haut: sie ist ebenfalls arm an Luftfeuchtigkeit und verstärkt die Austrocknung der Haut. Zudem ziehen sich in der Kälte die Blutgefäße zusammen, um die Körperwärme zu erhalten. Die Folge ist eine geringere Blutzufuhr zur Haut und ein dadurch erniedrigter Stoffwechsel. Unsere Haut wird mit weniger Nährstoffen und Sauerstoff versorgt, wodurch sie schnell blass und fahl aussieht. Zudem kommt in der kalten Jahreszeit hinzu, dass die Talgdrüsen bei weniger als acht Grad Celsius ihre Talgproduktion zurückfahren und bei extremer Kälte sogar einstellen. Durch den Mangel an hauteigenen Lipiden auf der Hautoberfläche wird die Haut trockener, die Hautschutzbarriere instabil und die Haut anfälliger für Bakterien und Mikroorganismen. Durch den fehlenden Lipidfilm auf der Hautoberfläche kann die Feuchtigkeit, die die Haut nun abgibt, noch schneller verdunsten und die Folge ist eine trockene, sehr empfindliche und schnell zu Rötungen sowie Ekzemen neigende Haut.

Und warum benötigt sie dann spezielle Pflege?

Um die Haut vor dem Austrocknen zu schützen und die Hautbarriere zu stärken, benötigt die Haut eine gezielte Pflege. Wichtig ist vor allem, frühzeitig auf die Signale der Haut zu reagieren und sowohl mit Feuchtigkeit als auch Lipiden gegenzuwirken. Im Herbst und Winter sollte die Pflege in der Regel reichhaltiger sein. Dies mindert die schnelle Austrocknung, stabilisiert die Hautschutzbarriere und hält die Feuchtigkeit länger in der Haut.


Wie kann man die Haut vor Kälte schützen?

Wichtig ist eine auf den Hautzustand abgestimmte Reinigung und Pflege. Die Produkte sollten von der Reichhaltigkeit sowie von den enthaltenen Wirk- und Inhaltsstoffen her zur Haut passen. Bei bekannten Hauterkrankungen ist es wichtig, daß die kosmetischen Pflegeprodukte auf die dermatologische Therapie abgestimmt sind. Das A und O einer gezielten und wirksamen Gesichtspflege ist die tägliche Reinigung. Diese sollte vor allem im Winter sehr mild und frei von aggressiven Tensiden sein. Diese entfetten die Haut und trocknen sie dadurch sehr stark aus. Zudem sollte nur lauwarmes Wasser verwendet werden und die Haut anschließend mit dem Handtuch trocken getupft werden. Wenn die Haut ohnehin durch die Kälte und Heizungsluft schon sehr belastet ist, sollte auf eine starke mechanische Reizung generell verzichtet werden. Wenn Wasser bereits zu Rötungen und extremen Spannungsgefühlen führt, kann auch eine Reinigungsmilch verwendet werden, die nur mit einem trockenen Tuch abgenommen wird. Ein Gesichtswasser, welches Feuchtigkeit spendet, ist vor allem in dieser Jahreszeit als nächster Pflegeschritt sinnvoll. Um die Haut zusätzlich mit Feuchtigkeit zu versorgen, eignen sich im Anschluß an die Reinigung und das Gesichtswasser Wirkstoffseren. Vor allem Seren die zum Beispiel Hyaluronsäure enthalten, sind ein sehr guter zusätzlicher Feuchtigkeitsbooster. Wenn das Serum eingezogen ist, folgt die Pflege in Form von Cremes oder bei sehr trockener Haut auch gerne als Gesichts Öl. Wenn die Haut nur leicht trocken ist oder schnell zu Unreinheiten neigt, kann das Öl auch nur jeden dritten Tag angewendet werden. Ein Tropfen Öl in der Gesichtscreme bietet eine sehr gute Zwischenlösung, um die üblicherweise verwendete Creme etwas reichhaltiger werden zu lassen, ohne dass es zu viel für die Haut ist. Hier ist etwas Fingerspitzengefühl sowie ein Gefühl für den Hautzustand und die Bedürfnisse der Haut gefragt. Ein ausreichender Sonnenschutz sollte im Winter ebenfalls nicht fehlen. Neben der geeigneten Hautpflege fördern Luftdiffuser das Raumklima und wirken der trockenen Heizungsluft entgegen. Bei extremer Kälte sollte die Haut mit Kleidung weitestgehend geschützt werden. Die Partien, die der kalten Luft ausgesetzt sind, sollten mit einer sehr reichhaltigen Creme versorgt werden.

Hat die Ernährung im Winter Einfluß auf die Haut?

Von innen heraus können wir die Haut in ihrer Gesundheit stärken und schützen. Wichtig ist, unabhängig von der Jahreszeit, jeden Tag ausreichend Wasser oder im Winter ungesüßten Tee zu trinken. Ein Flüssigkeitsmangel macht sich in Form von Trockenheit und Trockenheitsfältchen auf der Haut sichtbar. Zur weiteren Unterstützung der Immunabwehr sowie der hauteigenen Abwehrsysteme gegenüber freien Radikalen eignen sich Lebensmittel, die reich an Antioxidantien sind. Hierzu zählen zum Beispiel Spinat, Tomaten, Karotten, Äpfel, Zitrusfrüchte sowie Nüsse und Trauben. Eine ausgewogene Ernährung mit wenig Zucker und Genussmitteln wie Alkohol und Nikotin sind generell empfehlenswert, um die Haut dauerhaft gesund zu erhalten.


Was empfiehlst du bei der Pflege von Neurodermitis-Haut im Winter?

Gerade bei der Neurodermitis ist ein Barriere-Schutz wichtig. Die ohnehin schon trockene und empfindliche Haut benötigt ein Mehr an Pflege und Stärkung der Hautbarriere. Das bedeutet, dass die kosmetische Pflege vor allem im Winter mehr Lipide als Feuchtigkeit enthalten sollte. Hier sind vor allem Lipide zu nennen, die den hauteigenen Fetten sehr ähnlich sind und dadurch schneller von der Haut aufgenommen werden und einen größeren Schutz bieten. Entsprechend sollte die Pflege zum Beispiel Ceramide, Squalan, Nachtkerzensamenöl oder Jojobaöl enthalten. Feuchtigkeit in Form von Hyaluronsäure oder Aloe Vera sowie natürlichen Feuchthaltefaktoren und Ectoin sind ebenfalls empfehlenswert. Wenn die Haut sehr trocken und spröde ist, darf sie auch gerne mehrmals täglich eingecremt werden. Hier sollten die Lippen und Hände nicht vergessen werden sowie nach dem Duschen oder Baden die Körperhaut.

Worauf sollten Neurodermitiker achten?

Die Pflege sollte auf den Hautzustand sowie auf die dermatologische Therapie abgestimmt sein. Neben den bereits erwähnten Lipiden und der Feuchtigkeit durch die verschiedenen Wirkstoffe können Neurodermitiker zusätzlich basische Bäder machen. Basisches Badesalz mindert die Entzündungen in der Haut und stärkt die Hautschutzbarriere. So verdampft die hauteigene Feuchtigkeit nicht so schnell. Die Bäder können auch als Fußbäder oder zur Gesichtsreinigung verwendet werden. Die anschließende Pflege ist hierbei sehr wichtig, um die Haut zu stärken und mit Feuchtigkeit zu versorgen. Wenn die Haut extrem trocken ist in Form von eingerissenen Händen und juckenden Schienbeinen, sollte sie langsam an die Meersalzbäder gewöhnt werden. Außerdem ist es bei spröder und rissiger Haut sehr wichtig, vermehrt auf die Hygiene zu achten. Durch die gestörte Hautschutzbarriere können Mikroorganismen nun schneller in die Haut einwandern. Bei Unsicherheiten ist es auf jeden Fall ratsam, eine fachlich qualifizierte Meinung und Beratung einzuholen.

Apothekerinnen aus der Vita Apotheke

Zum Deutschen Apothekertag haben wir mit Antonia R. und Annika S. aus der Vita Apotheke in Hamburg gesprochen, um zu erfahren, was ihre Arbeit in der Apotheke ausmacht, welche Erfahrungen sie mit Autoimmunerkrankten haben und warum sie gerne als Apothekerinnen arbeiten.

Gibt es einen Schwerpunkt und wie wirkt sich der Schwerpunkt bei euch aus? Gibt es etwas was eure Apotheke ganz besonders auszeichnet?

Annika S.:

Das Wichtigste was uns auszeichnet, ist, dass wir 365 Tage im Jahr von 8-24 Uhr geöffnet haben und wir unsere Patienten zu jeder Zeit mit Medikamenten versorgen. Deshalb haben wir auch die unterschiedlichsten Patienten und Themen auf die wir spezialisiert sind: Das reicht von der frisch gebackenen Mama (Mutter-Kind), über den chronischen Schmerzpatienten, Patienten mit Venenleiden, bis hin zu Patienten mit einer weitreichenden, komplexen Medikationsgeschichte. Mit regelmäßigen und umfangreichen Schulungen bleiben wir immer auf dem Laufenden, um unsere Patienten kompetent zu beraten.

Antonia R.:

Spezialisierungen, Fort- und Weiterbildungen sind ein wichtiger Teil unsere Arbeit und deshalb ein besonderer Schwerpunkt der Vita Apotheke. Weil wir uns in unseren speziellen Bereichen immer weiter fortbilden und auch an Veranstaltungen wie beispielsweise dem Welt-Rheuma-Tag teilnehmen, setzen wir uns immer wieder intensiv mit unseren Patienten und ihren Erkrankungen auseinander – darunter sind natürlich auch viele Autoimmunerkrankungen. So können wir auch oft bei Fragen oder Unsicherheiten weiterhelfen oder sie sogar an Selbsthilfegruppen oder Vereine vermitteln.

Wie unterscheiden sich Patient/innen mit einer Autoimmunerkrankung bei euch von anderen?

Annika S.:

Autoimmunkrankheiten wie MS, Psoriasis, chronische Darmentzündungen oder auch Rheuma gehören bei uns täglich dazu. Hier bilden wir uns stetig weiter, gerade auch in Zusammenarbeit mit den antares apotheken, die mit ihrem Specialty Pharmacy Team super informiert sind. Ich würde sagen, die Patienten mit einer Autoimmunkrankheit unterscheiden sich von anderen Patienten, dass sie selber sehr gut über ihre Medikation und dessen Handhabung Bescheid wissen. Patienten die Antikörper neu bekommen, benötigen meist eine etwas intensivere Beratung.

Antonia R.:

Autoimmunerkrankte nehmen oft mehrere Medikamente gleichzeitig. Deshalb nutzen sie gerne unser Angebot zur Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS). Denn Kundinnen und Kunden, die viele Medikamente einnehmen, bieten wir an, dass wir eine Analyse ihrer Medikamente machen. Dabei ist es egal, ob sie verschreibungspflichtige oder freiverkäufliche Medikamente nehmen. In Zusammenhang mit den behandelnden Ärzten prüfen wir die richtige Indikation, Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und die richtige Anwendung. Ist die optimale Einstellung gefunden, besprechen wir alles in Ruhe mit den Patientinnen und Patienten.

Was macht ihr in der Apotheke und was für andere Berufsgruppen kann man bei euch finden?

Annika S.:

Meine Hauptaufgabe ist es, den Patienten in Empfang zu nehmen, sie kompetent zu beraten und für sie da zu sein. Zusammen mit einer weiteren Apothekerin kümmere ich mich um das AMTS (Arneimitteltherapiesicherheit) und kommuniziere somit viel mit unseren Patientinnen und Patienten und ihren behandelnden Ärzten.

Daneben gibt es für jeden in unserem Team, ob Apotheker, PTA (pharmazeutisch-technische-Asisstent:innen) oder PKA (pharmazeutisch-kaufmännische-Asisstente:innen), noch weitere Aufgaben: Die Kontrolle sämtlicher Rezepte, die Dokumentation von z.B. Betäubungsmitteln, die Bestellung und Überwachung in der Versorgung mit medizinischem Cannabis.

Genauso wie wir Apotheker sind auch die PTAs vorne beim Patienten beratend tätig. Wenn es einmal schwieriger werden sollte, unterstützen wir Apotheker, wobei unsere PTAs fachlich super sind. In der Rezeptur sind unsere PTAs die Profis und wir machen nur die Freigaben und Gegenkontrollen. Die PKAs sind der kaufmännische Background die immer dafür sorgen, dass das Warenlager gut aufgefüllt ist.

Antonia R.:

Auch ich bin eine der Personen, die von unseren Kundinnen und Kunden als erstes wahrgenommen werden, denn ich stehe hinter dem „Tresen“, höre aufmerksam zu, was die Kundinnen und Kunden benötigen, berate sie und verkaufe. Darüber hinaus verantworte ich unsere Dienstpläne, betreue die PTAs in der Rezeptur und kümmere mich um unsere Fortbildungen.

Neben den von gerade aufgezählten Apothekern, PTAs und PKAs haben wir noch einen IT-Mitarbeiter, der sich um unser Computersystem kümmert, mehrere Boten und Botinnen, die die Medikamente zum richtigen Empfänger bringen, eine Personalreferentin und einen kaufmännischen Angestellten.

Was ist das Besondere an eurer Arbeit in der Vita Apotheke?

Antonia R.:

Für mich ist das besondere an meiner Arbeit in der Apotheke, dass wir ein ganz tolles Team mit verschiedenen Schwerpunkten sind und es nie langweilig wird. Gerade durch die besonderen Arbeitszeiten hat man immer unterschiedliche Fälle und Situationen und kein Tag gleicht dem anderen. Sehr schön ist es auch, dass bei uns alle Teammitglieder auf Augenhöhe miteinander zusammenarbeiten und es keine klassischen Hierarchien gibt.

Annika S.:

Für mich als Mutter bieten die langen Öffnungszeiten unserer Apotheke flexible Arbeitszeiten, so dass man Beruf und Familienleben gut unter einen Hut bringen kann. Durch die vielreichen Fortbildungsmöglichkeiten, die stark durch tolle Unterstützung unsere Chefin entstehen, habe ich die Möglichkeit mein Wissen stetig zu erweitern.

In einem tollen Team, mit viel Wissen, macht es besonders Spaß die bunte Eimsbütteler Kundschaft zu beraten.

Stand Januar 2021

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