Alopecia Areata: Interview mit Dr. Beyer

Was ist Alopecia areata?

Alopecia ist ein allgemeiner Begriff für Haarausfall. Alopecia areata ist eine häufige Form des nicht vernarbenden Haarausfalls, die in jedem Alter auftreten kann. Nicht-vernarbender Haarausfall bedeutet, dass die Haarwurzeln nicht dauerhaft verloren gegangen sind – das Haar kann daher potenziell wieder nachwachsen.

Meist verursacht die Erkrankung kleine, münzgroße, runde kahle Stellen auf der Kopfhaut, obwohl auch Haare an anderen Körperstellen wie Bart, Augenbrauen, Wimpern und Körper betroffen sein können. Bei manchen Menschen sind größere Areale betroffen, und gelegentlich kann die gesamte Kopfhaut, sogenannte Alopecia totalis, oder der gesamte Körper, das Gesicht und die Kopfhaut, sogenannte Alopecia universalis, betroffen sein. Nagelveränderungen können ebenfalls bei manchen Personen auftreten.

Sie kann bei allen Geschlechtern vorkommen und sowohl Kinder als auch Erwachsene betreffen.

Wie viel Haarausfall kann auftreten?

Es ist (noch) nicht möglich vorherzusagen, wie viel Haarausfall Alopecia areata verursachen wird. Haare können von selbst innerhalb von Monaten, selten auch über Jahre, nachwachsen. Dies kann jedoch nicht garantiert werden, und es besteht das Risiko, dass in Zukunft neue kahle Stellen entstehen.

Etwa 40 % der Betroffenen entwickeln nur ein einzelnes Areal von Haarausfall und erreichen innerhalb von sechs Monaten eine spontane und langanhaltende Remission. Weitere 27 % erleiden zusätzliche Areale, erholen sich jedoch innerhalb von zwölf Monaten vollständig.

Bei den übrigen rund 33 % bleibt die Erkrankung länger aktiv: Wenn nach einem Jahr weiterhin Krankheitszeichen bestehen, spricht man von einer chronisch persistierenden Alopecia areata. Diese Form ist definiert als eine Episode von mehr als zwölf Monaten Dauer und geht nur selten in eine Spontanremission über.

Ohne Behandlung entwickelt sich bei den chronisch persistierenden Fällen häufig ein ungünstiger Verlauf:

  • Etwa 55 % zeigen eine persistierende, multifokale und schubförmig verlaufende Erkrankung.
  • Rund 30 % dieser Patientinnen und Patienten entwickeln im weiteren Verlauf eine Alopecia totalis.
  • Etwa 15 % eine Alopecia universalis.

Damit zählt diese Gruppe zu den schwereren Verläufen und steht besonders im Fokus systemischer Therapien.

Die Chancen auf spontanen Haarwuchs sind generell besser, wenn zu Beginn nur wenige Haare verloren gehen. Bei einem Verlust von mehr als der Hälfte der Kopfhaare ist die Wahrscheinlichkeit einer vollständigen Erholung deutlich geringer. Nicht selten wächst das Haar nach einer Episode zunächst weiß nach. Viele Betroffene erleben zudem im weiteren Verlauf weitere Schübe von Haarausfall. Bei Alopecia totalis und universalis ist eine vollständige Regeneration ohne Behandlung ausgesprochen selten.

Was verursacht Alopecia areata?

Dank der wegweisenden Forschungsarbeiten von Dr. Angela Christiano und ihrem Team wissen wir heute deutlich genauer, wie Alopecia areata entsteht – und warum bestimmte neue Therapien wirksam sein können.

Alopecia areata gehört zu den autoimmunvermittelten Haarerkrankungen. Das bedeutet, dass sich das Immunsystem fälschlicherweise gegen Bestandteile des Haarfollikels richtet. Eine zentrale Rolle spielt dabei der sogenannte JAK-STAT-Signalweg, ein wichtiger Entzündungsweg im Körper. Über diesen Mechanismus greifen Immunzellen die eigentlich gesunden Haarwurzeln an.

Was passiert im Körper?

Normalerweise ist der untere Teil der Haarwurzel – also die Region, in der das Haar wächst – vor Angriffen des Immunsystems besonders geschützt. Dies nennt man das „immune privilege“ der Haarmatrix.

Bei Alopecia areata geht dieser Schutz verloren. Es beginnt ein fehlgeleiteter Dialog zwischen Haarfollikel und Immunzellen:

  • Immunzellen (vor allem T-Zellen) lagern sich um die Haarwurzel an.
  • Die Haarfollikelzellen schütten den Botenstoff Interleukin-15 (IL-15) aus.
  • Das zieht zytotoxische T-Zellen an, die eigentlich Viren oder Tumorzellen bekämpfen sollen.
  • Diese setzen Interferon-gamma frei, was wiederum den Haarfollikel anregt, noch mehr IL-15 zu produzieren.

So entsteht ein Teufelskreislauf: Je mehr Botenstoffe gebildet werden, desto stärker werden die Immunzellen aktiviert – und desto intensiver wird das Haarwachstum blockiert. Man kann sich diesen Prozess wie ein „Dauergespräch“ zwischen Haarfollikel und Immunsystem vorstellen, bei dem der Haarfollikel fälschlich als Bedrohung wahrgenommen wird. Das Ergebnis ist Haarausfall.

Dieser Entzündungsprozess läuft über den JAK-STAT-Signalweg, einen zentralen Kommunikationskanal in Zellen.

Wichtig:
Betroffen sind vor allem Haare in der aktiven Wachstumsphase (Anagenphase). Da viele Kopfhaare gleichzeitig in dieser Phase sind, kommt es oft zu einem plötzlichen und massiven Haarausfall. Die Haarwurzeln werden dabei nicht zerstört, sondern nur vorübergehend gestört. Deshalb ist ein Nachwachsen grundsätzlich möglich.

Alopecia areata ist eine multifaktoriell bedingte Autoimmunerkrankung

Etwa 70 % des Risikos für Alopecia areata beruhen auf genetischer Veranlagung, rund 30 % auf Umweltfaktoren. Bei etwa 2 von 10 Betroffenen findet sich eine familiäre Vorgeschichte.

Die genetische Prädisposition – also die angeborene Neigung zu einer fehlgeleiteten Immunantwort gegen Haarfollikel – besteht lebenslang. Unsere Gene begleiten uns bis zum Lebensende, auch wenn sich die Aktivität des Immunsystems im Laufe des Lebens verändern kann. Vermutlich wirken mehrere genetische Faktoren zusammen. Diese Veranlagung bleibt im Kern stabil – ob die Erkrankung tatsächlich sichtbar wird, hängt jedoch von zusätzlichen Reizen ab.

Individuelle Reizschwelle

Entscheidend ist die persönliche Schwelle, ab der das Immunsystem aktiv wird. Bei manchen Menschen liegt diese Schwelle sehr hoch. Trotz genetischer Anlage entwickeln sie ein Leben lang keine Symptome. Das erklärt, warum viele Eltern betroffener Patient:innen zwar das Risiko in sich tragen, aber selbst nie erkranken.

Andere haben eine niedrigere Schwelle: Sie entwickeln – oft erst nach Jahren oder Jahrzehnten – ein erstes Areal, beispielsweise im Zusammenhang mit einer Immunaktivierung durch körperliche oder seelische Belastungen.

Mögliche Auslöser (Trigger)

  • Virusinfektionen (häufigster Auslöser, z. B. EBV, Influenza, SARS-CoV-2)
  • Hormonelle Veränderungen
  • Impfungen oder bestimmte Medikamente (z. B. monoklonale Antikörper, TNF-Inhibitoren, Checkpoint-Inhibitoren, Dupilumab und andere)
  • Entzündungsprozesse im Körper
  • Psychischer oder körperlicher Stress – vermittelt über sogenannte neurogene Entzündung
  • Begleitende Autoimmunerkrankungen, z. B. Neurodermitis oder Schilddrüsenerkrankungen
  • Dysbiose des Darms (Ungleichgewicht im Darmmikrobiom)
  • Dysbiose der Haut (Veränderungen des Hautmikrobioms)

Wichtig: Alopecia areata ist nicht ansteckend. Es gibt keinen Zusammenhang mit Ernährung oder bestimmten Nahrungsmitteln.

Das Prinzip der Schwellenverschiebung

Oft ist nicht ein einzelner Auslöser entscheidend, sondern die Summe mehrerer kleiner Reize. Die Reizschwelle ist nicht statisch, sondern kann sich im Laufe des Lebens verändern.

Mit einem auslösenden Ereignis beginnt ein Prozess: Die Schwelle sinkt. Wenn keine weiteren Trigger hinzukommen, kann sich ein einzelnes Areal meist innerhalb von sechs Monaten wieder zurückbilden, und die Erkrankung bleibt oft jahrelang inaktiv.

Treten jedoch bald nach dem ersten Areal weitere Auslöser auf – etwa eine erneute Infektion oder Stress – entsteht ein zweites Areal. Dadurch sinkt die Schwelle erneut. Innerhalb weniger Wochen oder Monate können dann dritte oder vierte Areale folgen.

So entsteht ein Verstärkungseffekt: Was zuvor harmlos geblieben wäre, löst nun neue Episoden aus. Je mehr Areale bereits vorhanden sind, desto leichter entstehen weitere. Ein äußerlich gesundes Immunsystem kann also durch scheinbar banale Reize in eine Entzündung „kippen“ – und neue Areale verursachen.

Die gute Nachricht

Die Haarwurzeln bleiben in vielen Fällen intakt. Die Haare können spontan wieder nachwachsen. Allerdings kann Alopecia areata auch nach längerer Ruhephase jederzeit wieder auftreten.

Merksatz

Die Gene öffnen die Tür – Stress und andere Auslöser schieben sie auf.

Betroffen sind dabei besonders die Haare, die sich gerade in der aktiven Wachstumsphase befinden.

In der Realität ist AA häufig mit weiteren Erkrankungen assoziiert

In der Realität tritt Alopecia areata häufig gemeinsam mit weiteren Erkrankungen auf. Diese sogenannten Komorbiditäten können aus unterschiedlichen Bereichen stammen:

  • Immunologisch: z. B. Schilddrüsenerkrankungen, Vitiligo (weiße Hautflecken), Typ-1-Diabetes
  • Atopisch: z. B. Ekzem, Heuschnupfen, Asthma
  • Psychisch: z. B. Depressionen, Angststörungen
  • Metabolisch: z. B. Veränderungen im Stoffwechsel

Viele dieser Begleiterkrankungen teilen genetische und immunologische Signalwege mit Alopecia areata. Das hat Konsequenzen für die Diagnostik, die Therapiewahl, die Identifikation möglicher Trigger und die Verlaufsüberwachung.

Wenn Sie Beschwerden bemerken, die über den Haarausfall hinausgehen, sollten Sie dies unbedingt mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt besprechen. Gegebenenfalls können weiterführende Tests sinnvoll sein.

Psychische Dimension von Alopecia areata

Studien haben gezeigt, dass Menschen mit Alopecia areata häufiger an Depressionen und Angstzuständen leiden als Personen ohne die Erkrankung. Dies kann sowohl eine Folge des Haarverlusts als auch ein Trigger für Krankheitsschübe sein. Die psychische Dimension darf deshalb nicht übersehen werden.

Daher ist es wichtig, mit Ihrem medizinischen Betreuer über die sozialen oder emotionalen Auswirkungen zu sprechen, die Sie möglicherweise empfinden. Er kann Sie an die richtige Unterstützung verweisen – dies kann bedeuten, mit einem Therapeuten zu sprechen, falls nötig Medikamente einzunehmen oder Unterstützung von anderen zu finden, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

Wie fühlt sich Alopecia areata an und wie sieht sie aus?

Alopecia areata verursacht einen plötzlich auftretenden Haarausfall, der prinzipiell jede Körperregion betreffen kann. Im betroffenen Bereich können zusätzlich Juckreiz, Brennen oder ein Kribbeln auftreten – sowohl vor als auch nach dem Haarausfall.

Augen und Schleimhäute

Wenn die Wimpern ausfallen, können die Augen trocken werden, was sich besonders bei Wind verstärkt. Auch Schweiß, Wasser und Schmutz gelangen leichter in die Augen. Der Verlust der Nasenhaare kann zu häufigem Niesen und laufender Nase führen.

Nägel

Bei manchen Betroffenen zeigen sich kleine Grübchen auf den Nägeln, die an die Oberfläche eines Fingerhuts erinnern. Andere entwickeln brüchige Nägel oder Absplitterungen.

Typisches Erscheinungsbild auf der Kopfhaut

Meist beginnt die Erkrankung mit einer oder mehreren glatten, kahlen Stellen, die nicht entzündet und nicht schuppig sind. Oft fällt vor allem pigmentiertes Haar aus, sodass innerhalb der kahlen Stellen noch weiße Haare sichtbar bleiben – insbesondere bei älteren Menschen. Der Haarausfall kann auch diffus verteilt sein und nicht nur einzelne Areale betreffen.

Charakteristische Zeichen

Am Rand der kahlen Stellen finden sich häufig Ausrufezeichenhaare – kurze, nach oben hin verjüngte Haare. Der Nachwuchs beginnt in der Mitte der kahlen Stellen meist mit feinen weißen Härchen, die nach und nach kräftiger werden und in der Regel ihre natürliche Farbe zurückerlangen.

Wie wird Alopecia areata diagnostiziert?

Die Diagnose einer Alopecia areata erfolgt in der Regel durch die klinische Untersuchung beim Arzt. Ein zentrales Hilfsmittel ist heute die Trichoskopie, die als unverzichtbarer Standard in der Diagnostik gilt.

Typische trichoskopische Befunde sind:

  • Yellow Dots: Sebumgefüllte Follikelöffnungen, vor allem bei heller Haut
  • Black Dots: Abgebrochene Haare, sichtbar in der Follikelöffnung
  • Exclamation Mark Hairs: Ausrufezeichenhaare – Haare, die sich konisch zur Wurzel hin verjüngen
  • Broken Hairs: Mechanisch abgebrochene Haare
  • Short Vellus Hairs: Kurze, feine Haare als Hinweis auf beginnende Regeneration
  • Red/Blonde Dots: Varianten, die bei pigmentiertem Haar auftreten können

Diese Muster sind sowohl für die Sicherung der Diagnose als auch für die Beurteilung des Krankheitsverlaufs von großer Bedeutung. Die meisten Patientinnen und Patienten benötigen keine weiteren Tests, um die Diagnose zu bestätigen. In Einzelfällen, wenn die Befunde nicht eindeutig sind, kann jedoch eine Kopfhautbiopsie in Betracht gezogen werden.

Wofür sind Labor-Blutuntersuchungen nützlich?

Laboruntersuchungen spielen bei Alopecia areata eine wichtige Rolle – allerdings nicht zur eigentlichen Diagnosestellung. Sie dienen vor allem dazu:

  • Komorbiditäten zu erfassen, z. B. Autoimmunthyreoiditis, Allergien, chronische Darmerkrankungen oder Vitamin-D-Mangel
  • Die Vorbereitung systemischer Therapien, z. B. JAK-Inhibitoren, Methotrexat, zu ermöglichen
  • Metabolische Risikofaktoren wie Insulinresistenz rechtzeitig zu erkennen

Was sie nicht leisten: Laboruntersuchungen stellen nicht die Diagnose einer Alopecia areata. Sie sind für die klinische Erstdiagnose nicht erforderlich. Die Diagnose von Alopecia areata basiert auf sorgfältiger Anamnese und klinischer Untersuchung (Trichoskopie), ggf. Biopsie, wenn die Diagnose unklar ist oder eine vernarbende Alopezie ausgeschlossen werden soll.

Merksatz: Zur Diagnosestellung nicht nötig – zur Therapieplanung oft entscheidend.

Kann Alopecia areata geheilt werden? Wie ist die Prognose?

Derzeit gibt es keine Heilung für Alopecia areata. Heilung würde bedeuten, dass sowohl die genetische Veranlagung als auch die Autoimmunreaktion dauerhaft verschwinden – dies ist mit den heutigen medizinischen Möglichkeiten nicht erreichbar.

Stattdessen sprechen wir von Remission: Die Erkrankung kommt zur Ruhe, die Haare wachsen nach, und es sind keine aktiven Herde sichtbar. Allerdings besteht jederzeit das Risiko, dass die Erkrankung erneut aufflammt.

Warum Heilung nicht möglich ist

Keine ursächliche Therapie verfügbar: Die derzeit verfügbaren Therapien (z. B. Kortison, JAK-Inhibitoren oder topische Immuntherapien) können die Entzündung effektiv bremsen und damit Haarwachstum ermöglichen. Sie beseitigen jedoch nicht dauerhaft die zugrunde liegende Fehlsteuerung des Immunsystems.

Genetische Veranlagung bleibt bestehen: Alopecia areata ist eine autoimmun vermittelte Erkrankung. Etwa 70 % des Risikos beruhen auf genetischer Prädisposition. Diese Gene begleiten uns lebenslang – sie können nicht abgeschaltet oder entfernt werden.

Fehlsteuerung des Immunsystems kann jederzeit zurückkehren: Auch wenn die Haare vollständig nachgewachsen sind, bleibt das Immunsystem anfällig, die Haarfollikel erneut als fremd anzugreifen. Auslöser wie Infektionen, Stress oder hormonelle Veränderungen können jederzeit neue Schübe auslösen.

Prognose

Für etwa 7 von 10 Betroffenen besteht die Chance, dass sich die Haare innerhalb eines Jahres auch ohne Behandlung vollständig regenerieren. Allerdings kann es jederzeit zu neuen Episoden von Haarausfall kommen.

Liegt zu Beginn ein sehr ausgedehnter Haarausfall vor, sind die Aussichten auf vollständiges Nachwachsen deutlich schlechter. Personen, die von Anfang an mehr als die Hälfte der Kopfhaare verlieren oder irgendwann einen vollständigen Haarausfall erleiden, haben nur etwa eine Chance von 1 zu 10, sich vollständig zu erholen.

Die Chancen auf Nachwachsen sind geringer bei:

  • Kleinen Kindern (< 5 Jahren)
  • Menschen mit familiärer Vorgeschichte von Alopecia areata oder anderen Autoimmunerkrankungen
  • Solchen mit Haarausfall entlang der Haaransatzlinie im Nacken
  • Menschen mit Nagelerkrankung
  • Down-Syndrom, Vitiligo

Alternatives Haar ist Teil des Behandlungspfades, nicht Plan B

Bei Alopecia areata mit 30-50 % Haarverlust sollte frühzeitig über Haarersatz gesprochen werden – besonders, wenn Patientinnen sich sichtbar belastet fühlen. Da viele Therapien erst nach sechs Monaten wirken, kann Haarersatz helfen, die Übergangszeit emotional und sozial besser zu bewältigen.

Er stärkt das Selbstwertgefühl, bietet Schutz und gibt ein Stück Normalität zurück. Manche Menschen mit Alopecia areata bevorzugen es, während dieser Wartezeit auf eine Erholung eine Perücke zu tragen. Diese können entweder privat gekauft oder über den Arzt auf Rezept bezogen werden.

Wie kann Alopecia areata behandelt werden?

Die Entzündungsreaktion bei Alopecia areata ist kein Zufall – sie ist Ausdruck eines fehlgeleiteten Immunprozesses, der sich zwischen Haarfollikel und Immunzellen regelrecht aufschaukelt. Dieser Teufelskreis lässt sich heute gezielter unterbrechen als je zuvor – allerdings nicht mit einem einzelnen Medikament.

Neue Therapiestrategien setzen an mehreren Ebenen gleichzeitig an. Sie sollen die Autoimmunreaktion stoppen, den Haarfollikel stabilisieren, den Haarzyklus regulieren und auch den restlichen Körper wieder ins Gleichgewicht bringen. Daher gehört die Kontrolle umweltbedingter Einflussfaktoren dazu.

Viele äußere Faktoren können die Krankheitsaktivität verschärfen – zum Beispiel chronischer Stress, Entzündungen, ggf. Medikamente, hormonelle Dysbalancen. Ein modernes Therapiekonzept schließt deshalb auch die Analyse und Kontrolle dieser sogenannten environmental factors ein – am besten im Rahmen eines strukturierten Lebensstilcoachings.

Ziel: nachhaltige Kontrolle der Immunreaktion

Langfristig geht es nicht nur um das Stoppen des akuten Schubs, sondern um die Dauerberuhigung der überschießenden Immunantwort.

Fazit: Ganzheitlich denken – gezielt handeln

Ein rein symptomatischer oder einseitiger Behandlungsansatz reicht bei chronischer oder schwerer Alopecia areata nicht aus. Vielversprechend ist ein ganzheitliches Therapiekonzept, das folgende Säulen kombiniert:

  1. Immunmodulation
  2. Haarfollikelschutz und Zyklusregulation
  3. Wiederherstellung z. B. des Darmmikrobioms
  4. Kontrolle externer Einflussfaktoren

Forschung und klinische Erfahrung zeigen: Nur durch die Kombination dieser Strategien lassen sich therapieresistente Verläufe wirksam kontrollieren und das Risiko eines Rückfalls senken.

Behandlungsgrundsätze

Derzeit gibt es keine Heilung für diese Erkrankung, und das Ziel der Behandlung besteht darin, die Symptome des Haarausfalls zu lindern. Menschen mit milder Alopecia areata benötigen möglicherweise keine Behandlung, da ihre Haare von selbst wieder nachwachsen können. Umschriebene Herde der Alopecia areata bilden sich oft spontan innerhalb von 6-12 Monaten zurück – ganz ohne Therapie. Dieses „Watch-and-Wait“-Vorgehen kann bei mildem Verlauf eine sinnvolle Option sein. Wichtig: Diese Entscheidung sollte bewusst gemeinsam mit dem PatientIn und nicht für ihn getroffen werden.

Kombinationstherapie – der Schlüssel zum Erfolg

Manche Behandlungen können das Haarwachstum anregen, aber keine kann alleine den allgemeinen Krankheitsverlauf verändern. Die klinische Erfahrung zeigt: 95 % aller Patientinnen mit umschriebener AA können mit der Kombination aus Minoxidil, intraläsionalen Steroidinjektionen und/oder topischem Clobetasol erfolgreich behandelt werden. Damit bilden diese drei Bausteine den klaren Standard – auch in internationalen Empfehlungen.

Wirkung braucht Zeit

Unabhängig von der Therapieform – ob topisch, intraläsional oder systemisch – ein sichtbarer Erfolg nach nur 4 Wochen ist in der Regel unrealistisch. Viele Therapien, besonders immunmodulierende, zeigen erste Effekte frühestens nach 3-6 Monaten, oft später.

Typischer Denkfehler in der Praxis: Patientinnen sehen nach 4 Wochen keine Veränderung und wünschen einen Therapiewechsel. Das ist nicht sinnvoll und birgt die Gefahr, wirksame Therapien vorschnell abzubrechen.

Empfehlung: Therapien sollten mindestens 6 Monate (ggf. bei JAK-Therapie 12 Monate) konsequent angewendet werden, bevor über ein Nichtansprechen oder einen Wechsel nachgedacht wird.

Fazit: Geduld und realistische Erwartungen sind entscheidend für den Therapieerfolg. Aufklärung und gemeinsame Zieldefinition sind zentrale Bestandteile jeder Behandlung.

Behandlung der schweren Alopecia areata

Die Behandlung der schweren Alopecia areata (AA) hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. Wichtig: Die früher gängige Strategie des erstmaligen Abwartens bei schwerer AA wird heute kritisch gesehen. Daten zeigen klar: Je früher die systemische Behandlung beginnt, desto höher ist die Chance auf ein gutes Ansprechen.

Mit der Einführung der JAK-Inhibitoren stehen erstmals zielgerichtete Medikamente zur Verfügung, die bei vielen Patientinnen und Patienten einen deutlichen Haarwuchs ermöglichen. Dennoch bleiben auch klassische Therapien – insbesondere Kortison – in bestimmten Situationen relevant.

Weitere Medikamente

  • Methotrexat (MTX): Weniger sicher als JAK-Inhibitoren, aber deutlich kostengünstiger. Studien zeigen eine relevante Wirksamkeit, vor allem in Kombination mit Kortison. Für Patientinnen ohne Zugang zu JAK-Inhibitoren bleibt MTX eine Alternative.
  • Weitere: Cyclosporin, Azathioprin, Sulfasalazin
  • Kontaktimmuntherapie (DPCP, SADBE): Gehört in dieses Feld, in Deutschland derzeit aber nicht verfügbar

Solche Kombinationen können die Wirksamkeit verbessern, ohne die Sicherheit wesentlich zu beeinträchtigen.

Verzicht ist auch eine Entscheidung

  • Verzögerung der Therapie kann bedeuten: geringere Ansprechraten, Risiko irreversibler Haarverluste, anhaltende psychosoziale Belastung
  • Besonders wichtig bei Kindern: Wenn Eltern für ihre Kinder entscheiden, muss klar sein: Nicht behandeln = bewusst entscheiden für den Verlauf ohne therapeutischen Einfluss

Fazit: Es gibt nicht den einen richtigen Zeitpunkt, aber früher Therapiebeginn erhöht die Erfolgschancen – vor allem bei ausgedehnter oder progredienter AA. Nicht zu behandeln ist nicht neutral – es ist eine aktive Entscheidung gegen Einflussnahme auf den Verlauf. Nebenwirkungen müssen ehrlich besprochen, aber verhältnismäßig eingeordnet werden.

Alternatives Haar & praktische Hilfsmittel

Alopecia areata kann ohne Therapie erhebliche psychosoziale Belastung verursachen. Alle in Betracht gezogenen Behandlungen hängen vom Schweregrad des Haarausfalls ab. Dies sollte mit Ihrem medizinischen Betreuer besprochen werden.

Perücken, Haarteile und Kaschiermittel

Perücken/Haar teile können für manche Patienten eine wichtige Behandlung darstellen, um das Selbstvertrauen zurückzugewinnen. Haarfasern oder kosmetische Produkte können helfen, die kahlen Stellen zu kaschieren. Sie sind online oder im Handel erhältlich.

Microblading der Augenbrauen kann in Fällen von starkem oder dauerhaftem Verlust der Augenbrauen helfen. Es gibt auch temporäre Augenbrauenaufkleber, die täglich von Männern und Frauen verwendet werden können.

Topische Behandlungen (auf die Haut aufgetragen)

  • Topisches Kortikosteroid (Shampoo, Lösung, Lotion, Salbe oder Creme): Diese werden über etwa 6 Wochen auf die kahlen Stellen der Kopfhaut aufgetragen. Behandlungszyklen müssen oft wiederholt werden.
  • Lokale Steroidinjektionen: Diese können auf der Kopfhaut und an den Augenbrauen eingesetzt werden und sind der wirksamste Ansatz für kleine kahle Stellen. Die Injektionen können wiederholt und beendet werden, sobald Nachwuchs erreicht ist. An den Injektionsstellen kann sich je nach Dosierung eine kleine Delle bilden, die sich in der Regel nach einigen Monaten zurückbildet. Besondere Vorsicht wird im Bereich der Augen und Augenbrauen angewendet, da übermäßige Injektionen zu Glaukom (erhöhter Augeninnendruck) und Hautverdünnung führen können.
  • Minoxidilschaum/Lösung: Diese sind rezeptfrei erhältlich. Sie werden auf kahle Stellen/Bereiche mit frühem Nachwuchs (feiner Haare) aufgetragen. Es gibt nur begrenzte Beweise für ihre Wirksamkeit, wenn sie allein verwendet wird. Sie kann das Nachwachsen unterstützen, wenn sie zusammen mit anderen Behandlungen eingesetzt wird. Sie darf nicht auf Wimpern aufgetragen werden. Alternativ: Low-Dose-Minoxidil als Tablette.

Weitere topische Optionen

Dithranolcreme: Diese Creme, die normalerweise zur Behandlung einer Hauterkrankung namens Psoriasis verwendet wird, verursacht Hautreizungen, und gelegentlich scheint dies das Haarwachstum anzuregen. Dithranol färbt Haut und Haare lila-braun, was besonders bei blonden und hellhaarigen Menschen auffällt.

Topische Januskinase-(JAK)-Inhibitoren: Topische JAK-Hemmer zur Behandlung von Alopecia areata wurden in klinischen Studien untersucht und haben gezeigt, dass sie nicht wirksam im Nachwachsen von Kopfhaaren sind. Berichte in der medizinischen Fachliteratur deuten auf mögliche Verbesserungen beim Nachwachsen von Augenbrauen und Wimpern hin. Topische JAK-Hemmer sind für Alopecia areata nicht zugelassen, allerdings für begleitende Erkrankungen wie Vitiligo und Handekzem.

Kontaktsensibilisierungstherapie

Dabei wird der Patient gegen eine Substanz – meist eine Chemikalie namens Diphencyprone – allergisch gemacht, und anschließend werden sehr schwache Konzentrationen dieser Chemikalie auf die kahlen Stellen aufgetragen… meist einmal pro Woche, um eine leichte Entzündung aufrechtzuerhalten.

Mögliche Nebenwirkungen: Juckreiz, Blasenbildung und vergrößerte Lymphknoten im Nacken können lästig sein. Manche Menschen entwickeln ein großflächiges Ekzem. Ein Verlust der Hautfarbe (Depigmentierung) kann auftreten, daher wird dies bei Menschen mit dunkler Haut vorsichtig eingesetzt. Möglicherweise wird diese in Zukunft wieder verfügbar sein.

Prostaglandin-Analoga

Latanoprost und Bimatoprost sind Arten von Augentropfen, die zur Behandlung von Glaukom (erhöhtem Augeninnendruck) eingesetzt werden. Eine der bei Glaukompatienten beobachteten Nebenwirkungen war verstärktes Wimpernwachstum. Bei Alopecia areata hat sich gezeigt, dass sie nützlich sein können, um das Wimpern- und Augenbrauenwachstum zu fördern, wenn feine Haare vorhanden sind.

Systemische Tabletten-Behandlungen

Kortikosteroidtabletten

Hohe Dosen von Kortikosteroidtabletten können in mäßigen bis schweren Fällen, insbesondere zu Beginn der Erkrankung, wirksam beim Nachwachsen der Haare sein. Es besteht jedoch das Risiko eines Rückfalls des Haarausfalls nach Absetzen der Behandlung. Eine Langzeitanwendung von Kortikosteroidtabletten wird nicht empfohlen, da mögliche Nebenwirkungen wie Bluthochdruck, Diabetes, Magengeschwüre, Katarakte, Osteoporose sowie Gewichtszunahme auftreten können.

Orale JAK-Inhibitoren

Orale JAK-Inhibitoren sind die erste Klasse von Tablettenbehandlungen zum Einnehmen, die für die Behandlung der schweren Alopecia areata zugelassen sind. JAK-Inhibitoren sind immunmodulatorische Medikamente. Das bedeutet, dass sie wirken, indem sie eine Gruppe von Proteinen im Körper, die sogenannten Januskinasen (JAKs), blockieren.

JAK-Proteine sind Teil unseres Immunsystems und spielen eine Rolle bei der Entstehung von Entzündungen. Durch das Blockieren von JAKs dämpfen diese Medikamente das Immunsystem, um Entzündungen und die Symptome der Alopecia areata zu reduzieren.

JAK-Inhibitoren bergen als Nebenwirkung ein Infektionsrisiko. Tofacitinib kann auch zur Behandlung anderer Erkrankungen als Alopecia areata eingesetzt werden. Wenn Tofacitinib in einigen dieser Zusammenhänge (z. B. bei rheumatoider Arthritis) eingesetzt wurde, wurde es mit höheren Raten an Herz-Kreislauf-Ereignissen, Krebserkrankungen, Blutgerinnseln und schweren Infektionen in Verbindung gebracht.

Obwohl bei dermatologischen Indikationen weltweit es keine Hinweise gibt, ebenfalls ein erhöhtes Risiko für diese Erkrankungen zu haben, haben die Zulassungsbehörden dennoch eine Boxed Warning (Warnhinweis) im Beipackzettel herausgegeben, um Ärzte und Patienten bei der Anwendung von JAK-Inhibitoren für jede Erkrankung zur Vorsicht anzuhalten.

Derzeit zugelassene orale JAK-Inhibitoren für Alopecia areata:

Baricitinib (JAK 1/2-Hemmer): Ebenfalls eine täglich einzunehmende Tablette. Sie ist für den Einsatz bei schwerer Alopecia areata zugelassen. Sie wird aktuell für die Behandlung anderer Erkrankungen wie atopische Dermatitis, rheumatoide Arthritis auch auf GKV-Rezept erstattet. Auf Privatrezept sind diese Medikamente verfügbar. Aufgrund des Preises und einer Langzeitbehandlung ist dies mit dem Kostenträger in Beratung mit dem medizinischen Begleiter abzuklären.

Ritlecitinib (JAK3/TEC-Hemmer): Eine Kapsel, die täglich eingenommen wird, und bei Patienten ab 12 Jahren mit schwerer Alopecia areata zugelassen.

Weitere systemische Therapien

  • Immunsuppressive Tabletten: Dazu gehören Methotrexat, Ciclosporin, Mycophenolat-Mofetil und Azathioprin. Diese Medikamente werden bei anderen entzündlichen Hauterkrankungen wie Psoriasis und Ekzem eingesetzt. Sie werden bei schwerer Alopecia areata in Betracht gezogen, wenn andere Behandlungen versagt haben oder für den Patienten nicht verfügbar sind. Sie wirken, indem sie das Immunsystem unterdrücken, und daher müssen Nebenwirkungen berücksichtigt werden, wenn diese Medikamente begonnen werden. Die Evidenz für den Einsatz mancher dieser Medikamente bei der Behandlung der Alopecia areata ist begrenzt.
  • Low-Dose-Orales Minoxidil (LDOM): Wird zunehmend als Off-Label-Therapie bei Alopecia areata diskutiert, ist jedoch nicht spezifisch gegen die zugrunde liegende Autoimmunreaktion gerichtet. Sein potenzieller Nutzen liegt vor allem in der Förderung des Haarwachstums, weshalb es – wenn überhaupt – nur begleitend zu immunmodulierenden Therapien erwogen werden sollte.

Biologicals

Dabei handelt es sich um Medikamente, die die Art und Weise nachahmen oder blockieren können, wie Immunzellen miteinander kommunizieren, und so Entzündungen verringern können.

  • Dupilumab (Interleukin-4- und -13-Hemmer): Ist derzeit für die Behandlung der atopischen Dermatitis ab einem Alter von 6 Monaten zugelassen und wird erstattet, jedoch nicht für Alopecia areata. Eine klinische Studie deutet darauf hin, dass Dupilumab potenziell in bestimmten Fällen, insbesondere bei Menschen mit sowohl atopischer Dermatitis als auch Alopecia areata, das Haarwachstum fördern kann.

Mehrere andere biologische Wirkstoffe wurden mit begrenzter Evidenz untersucht. Weitere Forschung zu neuen biologischen Therapien für die Behandlung der Alopecia areata läuft derzeit.

Komplementär- und Alternativmedizin (CAMs)

  • Es gibt sehr begrenzte Beweise in der medizinischen Literatur zu alternativen Therapien. Eine Studie, die verschiedene Arten alternativer Therapien überprüft hat, deutet darauf hin, dass Aromatherapie, bei der ätherische Öle verwendet werden, Menschen mit Alopecia areata helfen kann.

Psychologisch basierte Behandlungen

Kleine Studien haben gezeigt, dass Hypnose und Achtsamkeitsmeditation wirksam sind, um das psychische Wohlbefinden und die Lebensqualität von Patienten mit Alopecia areata zu verbessern. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf das Nachwachsen der Haare.

Was kann ich tun?

Manche Männer und einige Frauen mit ausgedehnter Alopezie finden, dass das vollständige Abrasieren der verbliebenen Haare eine gute Lösung darstellt.

Denken Sie daran, dass eine wichtige Funktion der Haare darin besteht, die Kopfhaut vor Sonnenlicht zu schützen. Sie sollten Ihre kahlen Stellen mit einem Sonnenschutzmittel oder einem Hut bedecken, um Sonnenbrand zu vermeiden und auch das Risiko von langfristigen Sonnenschäden zu verringern.

Das Haar dient auch als Frühwarnsystem, um zu verhindern, dass man sich an niedrigen Türen, Schränken oder Bäumen den Kopf stößt. Seien Sie in solchen Situationen besonders vorsichtig, um Verletzungen zu vermeiden.

Sie können Ihren Friseur fragen, ob er nachgewachsene Haare, die nur langsam ihre Farbe zurückerlangen, färben kann. Menschen mit langem Haar können Haarverlängerungen verwenden, um kahle Stellen zu verdecken. Einige Friseure sind darauf spezialisiert. Es ist jedoch wichtig, beim Anbringen nicht zu viel Spannung auf das Haar auszuüben, da übermäßige Spannung einen Haarausfall verursachen kann, der als Traktionsalopezie bezeichnet wird.

Künstliche Wimpern, Augenbrauenstifte sowie Augenbrauen-Tattoos/Microblading können für Menschen mit Haarausfall im Augenbereich hilfreich sein. Menschen mit Alopecia areata der Augenbrauen verwenden auch Augenbrauenaufkleber.

Dr. med. Karin Beyer
Dr. med. Karin Beyer
Dr. Karin Beyer ist Fachärztin für Dermatologie mit der Zusatzbezeichnung Allergologie.

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