5 Tipps von Julia Bierenfeld, um mehr Wasser zu trinken

Unser Körper besteht zu etwa 70% aus Wasser. Es ist erstaunlich, wie wichtig Wasser für uns ist. Es fließt durch unsere Zellen und Körperflüssigkeiten, agiert als Transportmittel und reguliert sogar unsere Körpertemperatur. Oh, und nicht zu vergessen, es hilft dabei, Giftstoffe auszuspülen und ermöglicht die Aufnahme wichtiger Vitamine. Da ist es wichtig, dass wir den Körper mit ausreichend Flüssigkeit versorgen.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, dass wir mindestens 1,5 Liter Wasser pro Tag trinken sollten. Das entspricht ungefähr sechs Gläsern. Die restliche Flüssigkeit bekommen wir über unsere Nahrung. Manchmal kann es eine Herausforderung sein, genug Wasser über den Tag verteilt zu trinken. Besonders wenn die Temperaturen steigen, ist es umso wichtiger, dass du gut auf dich achtest.

Hier sind fünf super Tipps, wie du es schaffen kannst, mehr Wasser zu trinken und auf ungefähr 1,5 Liter pro Tag zu kommen:

  1. Starte den Tag mit einem Glas Wasser: morgens startet ein neuer Tag und dein Körper kann nach der Nacht sicherlich etwas Auffrischung gebrauchen. Ein Glas zimmerwarmes Wasser nach dem Aufwachen kann Wunder wirken. Es hilft nicht nur deinen Stoffwechsel auf Trab zu bringen, sondern gleicht auch den Flüssigkeitsverlust aus, den dein Körper über Nacht erlebt hat. Da wird der Start in den Tag doch gleich viel erfrischender, oder?
  2. Halte Wasser immer griffbereit: Stell dir immer ein Glas Wasser in deine Nähe. Das erinnert dich nicht nur daran, regelmäßig zu trinken, sondern es macht es auch super einfach für dich. Und wenn dein Glas mal leer ist, fülle es einfach direkt wieder auf. Auf diese Weise vergisst du nicht, deinen Flüssigkeitspegel hochzuhalten. Und wenn du unterwegs bist, solltest du immer eine Wasserflasche dabeihaben – das ist wie dein persönlicher Durstlöscher.
  3. Verleihe deinem Wasser Geschmack: Besonders im Sommer kann es echt erfrischend sein, wenn du deinem Wasser ein bisschen Geschmack verleihst. Wie wäre es mit einer großen Karaffe mit frischen Himbeeren, spritziger Zitrone, duftender Minze oder erfrischender Gurke? Das gibt deinem „normalen“ Wasser einen aufregenden Twist und macht das Trinken zu einem echten Genuss.
  4. Nicht zu eiskalt trinken: Klar, wenn es heiß ist, sehnen wir uns nach einem eiskalten Schluck. Aber hier ist eine kleine Warnung: Zu kalte Getränke können deinen Kreislauf belasten. Unser Körper muss nämlich jede Menge Energie aufbringen, um die Temperaturunterschiede auszugleichen und das Getränk auf Körpertemperatur zu bringen. Also, wie wäre es stattdessen mit Wasser, das etwa Zimmertemperatur hat? Dein Körper wird es dir danken.
  5. Iss dein Wasser: Wusstest du, dass es Lebensmittel gibt, die richtig viel Wasser enthalten? Stell dir vor, du könntest sogar 200 ml Wasser pro Tag aufnehmen, indem du bestimmte Lebensmittel isst. Zum Beispiel Gurken, Tomaten, saftige Erdbeeren, erfrischende Grapefruits, saftige Wassermelone, knackige Zucchini, gesunder Spinat, zarter Blumenkohl und leckere Ananas. Klingt doch gut, oder?

Also, los geht’s! Mit diesen fünf Tipps schaffst du es bestimmt spielend, mehr Wasser in deinen Tag einzubauen und deinen Körper glücklich und hydratisiert zu halten.

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Dr. Peer Aries: Ernährung bei Autoimmunerkrankungen – Warum geben Ärzte keine klaren Empfehlungen?

 Wenn man unter einer chronischen Erkrankung leidet, geht man viele Wege in der Hoffnung auf Linderung. Häufig liegt diese Hoffnung in einer Ernährungsumstellung. Doch viele Ärzte zögern dabei, Ernährungsempfehlungen abzugeben bzw. verweisen lieber auf eine ausgewogene Ernährung und wollen sich nicht festlegen. Aber warum ist das eigentlich so? Wir haben dazu mal unseren Rheumatologen Dr. Peer M. Aries befragt.

Es gibt mehrere Gründe, warum Ärzte möglicherweise ungern spezifische Ernährungsempfehlungen für Autoimmunerkrankungen abgeben und in den Augen der Patienten „lediglich“ auf die mediterrane Kost verweisen:

Insgesamt kann eine gesunde und ausgewogene Ernährung, wie sie in der mediterranen Kost vorgesehen ist, eine wichtige Rolle bei der Behandlung von Autoimmunerkrankungen spielen. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass die Ernährung allein nicht ausreicht, um die Erkrankung zu heilen oder zu lindern. Eine individuelle, auf den Patienten abgestimmte Behandlung, die auch medikamentöse Therapien und andere Maßnahmen umfassen kann, ist in der Regel erforderlich.

Leben mit EGPA

Leben mit EGPA

 Die EGPA ist nicht nur selten, die Krankheit ist auch sehr komplex. Ihr Verlauf ist schwer vorhersagbar. Es handelt sich hierbei um eine seltene und chronisch verlaufende Autoimmunkrankheit, bei der der normale Ablauf des Immunsystems gestört ist. So kommt es zu Entzündungen der kleinen und mittleren Blutgefäße, diezu Organschäden führen können – vorübergehende oder auch bleibende. Oft sind Lungengewebe, Herz, Verdauungstrakt oder Nieren betroffen. Die Ursachen für die Erkrankung sind noch nicht geklärt. Was man aber weiß: Die Anzahl der eosinophilen Granulozyten im Blut ist bei Menschen mit EGPA stark erhöht. Dabei scheint ein allergischer Mechanismus eine Rolle zu spielen, bei dem Gewebe direkt durch Eosinophile und Abbauprodukte der Neutrophilen geschädigt wird. Die Aktivierung von T-Lymphozyten trägt offenbar zur Aufrechterhaltung der Entzündung bei.
Dr. Tobias Alexander der Charité Berlin und Dr. Christina Düsing vom Universitätsklinikum Düsseldorf sprechen im Live-Webinar über Symptome und mögliche Verläufe der Erkrankung. Außerdem werden zwei Betroffene über ihre Erfahrungen und den Umgang mit EGPA berichten.
Wer weitere Informationen haben möchte, findet unter www.lebenmitegpa.de detaillierte Informationen für Betroffene und Angehörige.

Mit freundlicher Unterstützung von:
GSK

Dr. Peer Aries: Was ist Vaskulitis?

Was ist eine Vaskulitis?

 Eine Vaskulitis, auch als Gefäßentzündung bekannt, bezeichnet eine Entzündung der Blutgefäße. Es gibt verschiedene Arten von Vaskulitis, die sich je nach den betroffenen Gefäßarten und -größen unterscheiden. Die Ursachen der Vaskulitis sind oft unbekannt, aber es wird vermutet, dass sie durch eine Autoimmunreaktion verursacht wird, bei der das Immunsystem irrtümlich körpereigenes Gewebe angreift und Entzündungen in den Gefäßwänden auslöst.  

Je nach Art der Vaskulitis kann sie sich auf verschiedene Körperbereiche und Organe auswirken. Zu den häufigen Symptomen gehören Fieber, Müdigkeit, Gewichtsverlust, Hautausschläge, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Nervenschäden und Organschäden. Die Symptome können schwerwiegend sein und in einigen Fällen lebensbedrohlich sein.  

Die Behandlung der Vaskulitis hängt von der Schwere der Erkrankung und den betroffenen Organen ab. Die Therapie kann eine Kombination aus entzündungshemmenden Medikamenten, Immunsuppressiva und Steroiden umfassen, um die Entzündungen zu lindern und das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen. In einigen Fällen kann eine Langzeitbehandlung erforderlich sein.  

Es ist wichtig, eine Vaskulitis so früh wie möglich zu diagnostizieren und zu behandeln, um eine Schädigung der betroffenen Organe zu verhindern und die Lebensqualität des Patienten zu verbessern. Wenn du Symptome einer Vaskulitis bemerkst, solltest du einen Arzt aufsuchen, um eine Diagnose und Behandlung zu erhalten.  



Dr. Howaldt: Chronisch entzündliche Darmerkrankungen

Nachdem unsere CED-Woche und die Veranstaltung mit Dr. med. Stefanie Howaldt und Dr. med. Julian Holzhüter ein voller Erfolg waren hat sich Frau Dr. Howaldt netterweise bereit erklärt, die vielen noch offenen Fragen hier in diesem Blogbeitrag zu beantworten.

Dr. med. Stefanie Howaldt beantwortet Fragen zu chronisch entzündlichen Darmerkrankungen:Wie wirkt sich Behandlungsmethoden auf Autoimmunerkrankung aus?


Welche Werte und Vitamine sollten bei CED kontrolliert und wie oft?

Bei der Erstvorstellung sollte alle Vitamine mit Vitamine A, D, E, K, B12, B1, B6, Folsäure kontrolliert werden. Dann schauen wir, was fehlt und kontrollieren dann individuell. Auf jeden Fall sollte bei Morbus Crohn das Vitamin B12 kontrolliert werden.

Welche Impfungen sind als CED Patient wichtig?

Weil man nicht genau weiß, ob irgendwann eine Biologika Therapie eingeleitet wird, sollte man alle Lebendimpfungen machen: Also Masern Mumps und Röteln.

Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Colitis Ulceros und mentaler Gesundheit?

Die meisten Schübe werden durch negativen Stress ausgelöst, daher gibt es einen großen Zusammenhang. Außerdem macht die Erkrankung auch etwas mit einem, wenn man ständig das Haus nicht verlassen kann und immer nur die nächste Toilette sucht, immer müde und schlapp ist und am sozialen Leben fast gar nicht mehr teilnehmen kann.

Kann eine Urticaria auch von einer Colitis Ulceros kommen?

Nein

Was halten Sie von Schonkosternährung im mittelschweren Schub?

Die Schonkost sorgt dafür, dass es einem etwas besser geht. Sie hat aber meiner Meinung nach nichts ursächlich mit einer besseren Abheilung der Entzündung zu tun. Die Ärzte sind sich in dem Punkt sehr uneinig…

Ich habe Morbus Crohn und leider wurde auch bei meinem Sohn vor 4 Jahren mit 10 Jahren Morbus Crohn festgestellt. Er wird seitdem mit Remicarde behandelt… Was sagen Sie denn zum Thema Vererbung? Wie hoch das das Risiko, dass später auch die Enkelkinder Morbus Crohn bekommen?

Das Risiko ist nicht sehr hoch, es ist etwas erhöht, da aber auch ganz viele Umweltfaktoren nötig sind, damit ein Morbus Crohn ausgelöst wird, wäre das überhaupt kein Grund keine Kinder zu bekommen.

Kann Colitis Ulcerosa auch mit Gelenkschmerzen zusammen hängen?

Ja, da muss man genau schauen, ob es eine extraintestinale Manifestation ist oder eine Nebenwirkung von den TNF Alphaantikörpern oder eine eigenständige Erkrankung wie z. B. rheumatoide Arthritis.

Würden sie die Medikamente für Morbus Crohn in Remission auch absetzen, wenn unzählige Pseudopolypen vorhanden sind?

Pseudopolypen bedeuten nur, dass über eine lange Zeit die Entzündung im Darm gewesen ist. Die muss man nicht behandeln, man sollte sie aber sehr engmaschig überwachen, damit man keinen echten Polypen übersieht.

Kann eine CED oder Biologika Herz-Kreislauf-Beschwerden (Herzhythmusstörung) verursachen? Kardiologie ohne Befund.

Eher nicht.

Welche Begleiterkrankung außerhalb des Dünn-/Dickdarms gibt es bei Morbus Crohn?

Es gibt die extra intestinalen (also außerhalb des Magen-Darm-Traktes) Manifestationen. Diese sind Gelenkschmerzen, Erythema nodosum, Pyoderma gangraenosum und sehr, sehr selten auch Augenentzündungen wie Uveitis oder Iritis.

Wenn man einmal den kompletten Dickdarm aufgrund einer Colitis Ulcerosa entzündet hatte, diese sich dann zurückbildet, ist es dann bei jedem Schub wieder so, dass der ganze Dickdarm entzündet ist oder kann das bei jedem Schub unterschiedlich sein?

Das kann vollständig unterschiedlich sein.

Welches Probiotika empfehlen/geben sie?

VSL#3

Welche Schmerzmittel empfehlen sie bei Colitis Ulcerosa?

Auf jeden Fall kein Diclofenac oder Ibuprofen, das kann Schübe auslösen. Am besten geht immer noch Novaminsulfon oder Paracetamol.

Darf man bei Colitis Ulcerosa überhaupt noch Antibiotika nehmen?

Ja, aber am besten in enger Absprache mit einem CED Spezialisten. Metronidazol und Ciprofloxacin und Cefuroxim geht meistens gut, Penicilline auch. Doxycyclin sollte man vermeiden.

Wie erkläre ich meinem Partner das Stoma? Gibt es Einschränkungen?

Hier würde ich empfehlen, sich mit jemandem zusammen zu setzen, der schon ein Stoma hat und bereit ist, anderen Patienten und Angehörigen darüber zu berichten.

Ich habe seit 1 Jahr unregelmäßig Blut im Stuhl, oft ist aber auch alles gut, sollte ich direkt zu einem Gastroenterologen?

Man sollte auf jeden Fall einmal eine Darmspiegelung machen, um eine exakte Diagnose zu stellen.

Können sie Kollegen über NIK empfehlen? Meine Freundin lebt in Leipzig?
Danke für das tolle Zoom-Meeting. 

Ja, in Leipzig gibt es Prof. Ingolf Schielke. Das ist ein sehr guter CED Spezialist.

Vielen Dank für diese tolle Veranstaltung bei NIK e.V. Es war sehr informativ und sympathisch. Im Laufe des Gesprächs kamen sie auf Probiotika zu sprechen. Können Sie mir dazu nähere Informationen geben?

Siehe oben. VSL#3.

Ich war bereits bei Ihrem Team wegen wiederkehrender Proktitis in Behandlung und wurde mit Mesalazin behandelt, welches eine gute Wirkung zeigt, wenn ich es dauerhaft statt bei Bedarf anwende. Gern würde ich meinen Darm zusätzlich noch probiotisch stärken. Gerade vor einiger Zeit hatte ich nämlich wieder eine länger andauernde Entzündungsphase in diesem Bereich. Weiterhin nehme ich MTX 20 mg und Cymzia bei einer bestehenden Spondyloarthritis (nicht röntgologisch) und einem SLE.
Wenn Sie noch einen Tipp für die Übelkeit hätten, wäre ich ebenfalls sehr dankbar.

Wir geben normalerweise kein MTX weil es so viele Nebenwirkungen macht. Wenn man es denn unbedingt nehmen muss, machen wir es so, dass wir Tabletten geben und die Dosis aufteilen. In ihrem Falle wären das dann 2 x 10 mg Tabletten in der Woche.

Leaky Gut Syndrom, wird es automatisch eine CED?

Nein.

Wieso wird Cortison immer so schlimm angesehen und Biologika nicht? Cortison hat z.B. als schlimmste Nebenwirkungen meiner Meinung nach Nebenniereninsuffizienz oder Osteoporose, bei Biologika stehen diverse Krebsarten in den NW – das macht tierisch Angst. Ich hätte lieber Osteoporose als Krebs, zum Beispiel.

Biologika machen kein Krebs, das steht nur in den Beipackzettel drin, damit die Firmen sich absichern. Cortison kann auch zum Tode führen, es macht hohen Blutdruck, grünen Star, der Augenoperationen nach sich zieht, die Knochen brechen schnell, dadurch können multiple Komplikationen kommen. Weiterhin ist man massiv infektgefährdet, sepsis gefährdet, die Haut reißt irgendwann ein, ich kann gar nicht so viele schlimme Nebenwirkungen aufzählen, wie Cortison macht.



Infektionsschutz – mit der richtigen Hygiene

Können Sie Ihre Hände gerade nicht waschen oder desinfizieren, vermeiden Sie, sich ins Gesicht zu fassen. Haben Sie sich verletzt, können Sie mit einem Pflaster oder einem Verband verhindern, dass Keime in die Wunde eindringen.

Tipp: Mit einem kleinen Fläschchen Desinfektionsgel oder -tüchern für unterwegs können Sie Keime auf Ihren Händen und Oberflächen reduzieren.

Mitmenschen vor Ansteckung schützen

Ein umsichtiges und rücksichtsvolles Verhalten kann dazu beitragen, Ansteckungsgefahr zu minimieren und den Infektionskreislauf zu durchbrechen. Husten oder niesen Sie stets in Ihre Armbeuge oder ein Einmaltaschentuch und halten Sie im Krankheitsfall Abstand zu Ihren Mitmenschen.

Gesund sein – und bleiben

Auch im Haushalt kann eine gute Hygiene dazu beitragen, Sie und Ihre Familie vor Erkrankungen zu schützen. Putzen Sie Räume wie Bad und Küche gründlich und waschen Sie die verwendeten Tücher anschließend bei mindestens 60° C. Lebensmittel wie Obst und Gemüse sollten Sie gründlich abspülen und rohes Fleisch stets durchgaren. Regelmäßiges Lüften kann außerdem dazu beitragen, die Anzahl von Erregern in der Luft zu verringern. Vor allem in Zeiten von Homeoffice sorgt der Luftaustausch außerdem für frischen Wind in unseren Köpfen.

Hilfreiche Tipps zu einem hygienisch einwandfreien Verhalten in Ihrem Alltag finden Sie anschaulich und kompakt in der Hygiene-Broschüre von Biogen:

Interessante Informationen zum Thema chronisch-entzündliche Erkrankungen und Corona sowie weitere Tipps und Services – auch in Form von Broschüren zum Download – finden Sie auf www.MeinCarePlus.de. Biogen-104098

Am 5. Mai findet der Welthändehygienetag der Weltgesundheitsorganisation WHO statt. Er macht darauf aufmerksam, wie wichtig Handhygiene in Krankenhäusern, Gesundheitseinrichtungen und im Alltag ist. Hände waschen, einseifen, desinfizieren – nicht nur in der Corona-Pandemie gehören Hygienemaßnahmen zu den wirksamsten Mitteln, um Erkrankungen vorzubeugen. Die folgenden Tipps ….
… für Ihren Alltag finden Sie auch anschaulich und kompakt in der Hygiene-Broschüre am Ende des Beitrags.

Schutz vor Viren und Bakterien

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Wir verfolgen Arlow Pieniak von Work It Training schon länger auf Instagram und sind so begeistert von seiner unermüdlichen Aufklärungsarbeit rund um Bewegungsmuster, das richtige Training, den Fettstoffwechsel und den Weg zu einem schmerzfreieren Leben dank den richtigen und nachhaltigen Übungen, dass wir ihn unglaublich gerne als Experte für unser Netzwerk gewinnen wollten. Wir freuen uns sehr, dass das jetzt geklappt hat und Arlow sich bereit erklärt hat, uns ein paar Fragen zu beantworten, die man sich häufig nach einer MS- oder Rheuma-Diagnose stellt.

Kann ich nie wieder Sport machen?

Nie wieder Sport ist gar keine Option! Wichtig ist, dass jeder für sich selber entscheidet, welche Sportart passend ist. Eventuell ist Laufen zu belastend für Gelenke oder Herz-Kreislauf-System. Aber dann funktioniert vielleicht Fahrrad fahren oder Körpergewichtsübungen. Kein Sport ist auf jeden Fall nicht die Lösung.

Wie kann ich fit für den Sportunterricht in der Schule werden? Ich habe Angst, nicht mehr daran teilnehmen zu können.

Hier ist wichtig, den Unterschied von Sport und Training zu verstehen. Sport ist willkürlich fast jede Art von Bewegung. Jede Krankheit, egal ob chronische, Autoimmunkrankheiten oder auch eine akute Krankheit führt zu Entzündungen im Körper. Bei chronischen oder Autoimmunerkrankungen sind sehr wahrscheinlich dauerhaft Entzündungen im Körper und dadurch die Muskulatur schlechter oder vielleicht sogar komplett inaktiv, was wiederum zu falschen Bewegungsmustern führt. Durch ein strukturiertes und gezieltes Krafttraining kann abgeschwächte oder inaktive Muskulatur wieder aufgebaut und Bewegungsmuster korrigiert werden. So besteht die Möglichkeit wieder fit genug für den Sportunterricht zu werden.

Kann ich mit Sport meinen Zustand verbessern?

Nein 😉 – Aber mit Training. Sport ist sehr ungezielt, natürlich kann man durch Sport sein Gemütszustand verbessern, weil man Freunde trifft, sich bewegt, an der frischen Luft ist usw. Wenn man allerdings seinen körperlichen Zustand verbessern will, dann geht das nur durch gezieltes aufeinander aufbauendes Training. Man muss sich überlegen, welche motorische Grundfähigkeit man verbessern möchte und diese dann gezielt trainieren.

Welche Erfahrung hast Du bereits mit Rheuma- und MS-Patienten gemacht?

Ich hatte schon sehr viele Kunden mit leichten rheumatischen Beschwerden, die fast alle minimiert wurden und manchmal sogar schmerzfrei wurden. Mit MS-Patienten habe ich auch schon sehr gute Erfahrungen gemacht. Allerdings kann man leider gegen einen rapiden Leistungsabfall durch die Erkrankung auch nicht mit Training ankämpfen. Das ist sehr frustrierend, weil man nicht helfen kann. Allerdings selbst bei ganz rapid schlecht verlaufenden Verläufen, kann Training auch diesen Zustand angenehmer machen, weil die Muskeln langsamer degenerieren und auch die Patienten den Zustand durch das Training etwas in der Hintergrund rücken lassen.

Welchen Einfluss hat Sport auf mein Immunsystem? 

Der Einfluss von Sport auf dein Immunsystem ist aus verschiedenen Gründen großartig, Sport reduziert Stress, hebt die Laune, macht glücklich! Aber man kann das Immunsystem auch noch besser stärken, wo wir bei der nächsten Frage sind.

Wie kann ich mein Immunsystem stärken?

Auch hier wieder meine Lieblingsantwort; vor allem durch strukturiertes Training. Stress reduzierst Du durch jeglichen Sport wie z.B. lange Läufe. Die wiederum ist gut für dein Immunsystem. Durch Intervalltraining jedoch kann man das Immunsystem direkt stärken. Grundsätzlich ist es aber von Person zu Person unterschiedlich, wie das aussehen kann und natürlich auch von Krankheit zu Krankheit. Die Grundlage ist, dass man seine Herzfrequenz einmal ordentlich über eine normale/alltägliche Belastung bringt. Praktisch: 6x 30 Sekunden Belastung – 20 Sekunden Pause dazwischen. Übungen können sein: Hampelmänner, schnelle Kniebeuge, schnelle Schritte auf der Stelle, Luftboxen u.ä.

Was ist für Dich gute Ernährung und ein ausgewogenes Essverhalten? 

Der wichtigste Punkt ist: Iss Essen, was du magst! Denn wenn man Essen ist, was man nicht mag, dann wird es dein Körper auch nicht so gut verstoffwechseln. Der zweitwichtigste Punkt ist, dass man Insulinpausen einhält. Das bedeutet, dass man zwischen den Mahlzeiten keine Art von Zucker zu sich nehmen darf, da dass das Insulin wieder steigen lassen würde. Also entweder 3 Mahlzeiten am Tag und zwischen den Mahlzeiten Wasser und schwarzen Kaffee oder intermittierendes Fasten (zum Beispiel 16 Stunden Pause, 8 Stunden Essen). Wichtig ist, dass man auf jeden Fall eine Art der Pausen einhält. Zudem sollte man auf Zucker, Weizen und Alkohol so gut wie möglich verzichten. Als letzten Punkt, scheitert nach meiner Erfahrung nach ein ausgewogenes Essverhalten am Häufigsten: an gut ausgewogenen Fetten. Also achtet bei eurer Ernährung mit darauf.

Was kann ich tun, um stressbedingte Schmerzen zu reduzieren?

Stress reduzieren! Jeder Körper reagiert auf Stress mit Schmerzen. Also ist es an uns, an der Ursache zu arbeiten. Natürlich ist es leichter gesagt als getan. Stress kannst du aber ganz pragmatisch mit Entspannungstechniken reduzieren. Wichtig ist, dass du es schaffst, dein parasympathisches Nervensystem zu aktivieren. Dies kann dir durch Meditationen, Autogenes Training oder ähnliche Entspannungstechniken gelingen. Zudem reduziert Sport Stress, wie weiter oben im Interview schon erwähnt. Wichtig ist, dass du es schaffst, Pausen in deinem Alltag zu schaffen, dass dein Körper nicht immer unter maximaler Spannung steht.

Normalerweise empfangen Arlow und sein Team ihre Kunden für die individuellen längerfristig ausgelegten Personal Trainings in ihrem Hamburger Studio – mit ausführlicher Anamnese und intensiver Begleitung. Während des letzten Jahres machte die Corona-Not das Team erfinderisch. Work It Training hat neben Online Personal Trainings auch drei unglaublich informative Onlinekurse entwickelt: „Nie wieder Rücken“ und „Nie wieder Nacken“ für einen schmerzfreieren Alltag und „Endlich richtig Fett“ für alle, die ihren Fettstoffwechsel besser verstehen wollen.

Ihr könnt Euch in Zukunft auf weiteren informativen Input von Arlow und seinem Team freuen – hier bei uns auf der Website, auf Instagram und sicher in Zukunft auch mal bei einer digitalen Veranstaltung. Wir freuen uns über die Zusammenarbeit!



Einfluss von Vitamin D auf Autoimmunerkrankte

Es wird vermutet, dass 85 Prozent aller Deutschen unter einem Vitamin-D-Mangel leiden. Da ist ein unglaublich hoher Wert. Ist der tatsächlich realistisch?

Ich habe selber tatsächlich nicht nachgezählt, aber es ist davon auszugehen, dass ein großer Teil der deutschen Bevölkerung einen Mangel an Vitamin D hat. Ein Vitamin-D-Mangel hängt aber immer auch von der verwendeten Definition ab. Eine amerikanische Gesundheitsstudie hat herausgefunden, dass 41,6 Prozent der Teilnehmer, die über 20 Jahre alt waren, einen deutlichen Vitamin-D-Mangel hatten. Ihr 25-Hydroxivitamin D-Wert lag im Durchschnitt bei unter 20 ng/mL, wobei ein normaler Wert bei 20 ng/mL oder höher liegen sollte. Darüber hinaus haben Analysen gezeigt, dass Menschen vor allem dann einen niedrigen Vitamin D-Spiegel haben, wenn sie einer nicht-weißen Population angehören, keine Hochschule besucht haben, fettleibig und von schlechter Gesundheit sind, einen niedrigem HDL-Cholesterin (High-Density-Lipoprotein)-Cholesterin haben und nicht tägliche Milch trinken. Während die Definition des Vitamin-D-Mangels momentan noch nicht geklärt ist, sind sich alle Experten einig: Ein zu niedriger Vitamin D-Wert ist schlecht für den Knochenstoffwechsel.

Bei Autoimmunerkrankten wird sogar vermutet, dass die Krankheit direkt an den Vitamin-D-Mangel gekoppelt ist. Ist da was dran?

Vitamin D spielt eine wichtige Rolle bei vielen Prozessen im Körper, vor allem bei der Gesundheit der Knochen. Der Zusammenhang zwischen einem schlechten Vitamin-D-Status und Autoimmunkrankheiten oder Infektionen beim Menschen bleibt jedoch zurzeit unklar. Die aktive Form von Vitamin D kann die Aktivierung eines Teils des Immunsystems reduzieren. Daher könnte ein Vitamin-D-Mangel theoretisch das Risiko von Autoimmunerkrankungen erhöhen, was in Tiermodellen berichtet wurde. Beobachtungsstudien am Menschen deuten auf einen Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Mangel und Typ-1-Diabetes, Multipler Sklerose und entzündlichen Darmerkrankungen hin.

Kann im Umkehrschluss sogar gesagt werden, dass hoch dosiertes Vitamin D die Autoimmunerkrankung eindämmen kann?

Nein, das kann leider noch nicht gesagt werden. Die bisher vorliegenden Studien zu Vitamin D als Therapie für Autoimmunerkrankungen waren leider nicht sehr erfolgreich. Es ist definitiv zu früh, das Vitamin D als wichtigen Teil der Therapie von Autoimmunerkrankungen zu bezeichnen. Auf der anderen Seite ist Vitamin D besonders wichtig für eine Begleitung einer Cortisontherapie. So oder so bekommen deshalb viele unserer Patienten bereits jetzt parallel zur Immunsuppression auch eine Vitamin D Therapie.

Sonnenlicht füllt ganz natürlich unsere Vitamin D Speicher im Körper auf. Reicht es in den Sommermonaten aus, das Sonnenlicht zu genießen?

Leider reicht das Vitamin D aus dem Sonnenlicht nicht aus, denn viele Patienten mit Autoimmunerkrankung meiden das Sonnenlicht, da Medikamente wie Cortison z.B. eine Lichtempfindlichkeit der Haut verursacht. Und selbst wenn man regelmäßig in die Sonne gehen würde, ist in unseren Breitengraten durch das Tragen der Kleidung häufig die Haut derartig bedeckt, dass die Sonnen-UV-Strahlen gar nicht bis an die Haut herankommen. Und würden die UV-Strahlen die Haut erreichen, wäre die Entfernung zur Sonne in Nordeuropa nicht selten zu groß, als dass sie eine ausreichende Vitamin-D Produktion anregen könnte.

Was für einen Vitamin D Wert sollte ein gesunder Mensch idealerweise haben?

Wir empfehlen eine Serumkonzentration 25(OH)D zwischen 20 und 40 ng/mL (50 bis 100 nmol/L)

Ist dieser Idealwert bei Autoimmunerkrankten der gleiche oder benötigen Patienten mehr Vitamin D?

Es gibt diesbezüglich keine Empfehlung. Jedoch bezogen auf die Häufig begleitende Cortisontherapie ist jedoch ein deutlich im normalen liegender Vitamin-D-Spiegel sicherlich anzustreben.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen einem Vitamin-D-Mangel und einer Covid-19 Erkrankung?

Während der COVID-19-Pandemie besteht ein wachsendes Interesse an einer Vitamin-D-Therapie. Berichten zufolge sind die Serum Vitamin-D-Spiegel bei kritisch kranken Patienten (Intensivstation) niedriger als bei Patienten auf der allgemeinmedizinischen Station. Obwohl kleine Beobachtungsstudien über einem Zusammenhang zwischen dem Vitamin-D-Spiegel und den COVID-19-Fällen berichten, wird dieser Zusammenhang durch gemeinsame Risikofaktoren sowohl für Vitamin-D-Mangel als auch für SARS-CoV-2 (z.B. Übergewicht) verfälscht. Größere Beobachtungsstudien liefern uneinheitliche Ergebnisse.

Es gibt somit keinen eindeutigen Beweis dafür, dass eine Vitamin-D-Therapie das Risiko oder den Schweregrad von COVID-19 verringert.

Welche Ursachen gibt es für eine Vitamin-D-Mangel?

Ursachen für einen Vitamin-D-Mangel können sein: Eine verminderte Aufnahme, eine verminderte Sonneneinstrahlung, ein erhöhter Leberstoffwechsel, eine verminderte eigene Produktion (in der Leber oder in der Niere) oder eine Art „Resistenz“ der Organe gegen Vitamin D.

Was soll noch weiter untersucht werden, wenn ein Vitamin-D-Mangel besteht?

Die Mehrheit der gesunden Erwachsenen mit Serum 25(OH)D im Bereich von 12 bis 20 ng/mL (30 bis 50 nmol/L) benötigt keine zusätzliche Diagnostik. Bei Patienten mit Serum 25(OH)D-Spiegeln <12 ng/mL besteht ein Risiko für die Entwicklung einer Osteoporose. Bei solchen Patienten messen wir Serumkalzium, Phosphor, alkalische Phosphatase, Parathormon (PTH), Elektrolyte, Blut-Harnstoff-Stickstoff (BUN), Kreatinin und Gewebetransglutaminase-Antikörper (zur Beurteilung der Zöliakie).

Wie kann ein Vitamin-D-Mangel beseitigt werden?

Für Hochrisikopatienten mit Serumspiegeln von 25(OH)D <20 ng/mL (50 nmol/L) empfehlen wir eine Vitamin-D-Substitution.

Bei Patienten mit Serum 25(OH)D <12 ng/mL (30 nmol/L) ist ein üblicher Ansatz die Behandlung mit 50.000 internationalen Einheiten (1250 Mikrogramm) Vitamin D3 oral einmal pro Woche über sechs bis acht Wochen und danach täglich 800 internationalen Einheiten (20 Mikrogramm) Vitamin D3.

Bei Personen mit Serum 25(OH)D-Spiegeln im Bereich von 12 bis 20 ng/mL (30 bis 50 nmol/L) ergänzen viele Ärzte zunächst mit 800 bis 1000 internationalen Einheiten (20 bis 25 Mikrogramm) täglich.

Personen mit Serum 25(OH)D-Spiegeln von 20 bis 30 ng/mL (50 bis 75 nmol/L), kann eine anfängliche Supplementation mit 600 bis 800 internationalen Einheiten (15 bis 20 Mikrogramm) Vitamin D3 täglich ausreichend sein, um die Spiegel im Zielbereich zu halten.

Follow-up 25(OH)D-Messungen sollten etwa drei bis vier Monate nach Beginn der Erhaltungstherapie durchgeführt werden, um zu bestätigen, dass der Zielwert erreicht wurde.

Alle Patienten sollten eine tägliche Gesamtkalziumzufuhr (Ernährung plus Nahrungsergänzungsmittel) von 1000 mg (im Alter von 19 bis 70 Jahren) bis 1200 mg (für Frauen im Alter von 51 bis 70 Jahren und alle Erwachsenen ab 71 Jahren) einhalten. Dieses wäre am besten über die Ernährung, bei Laktose freier Kost jedoch gegebenenfalls auch in Tablettenform möglich.

Vitamin D kann auch ohne Rezept bezogen werden. Ist eine prophylaktische Einnahme ratsam?

Vitamin D kann man auch ohne Rezept erwerben. Eine prophylaktische Einnahme würden wir nicht empfehlen.





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Das Uhthoff Phänomen der MS-Patienten

Die meisten MS Patienten kennen das Uhthoff-Phänomen. Wenn die Körpertemperatur durch Sport, Fieber oder heißes Wetter ansteigt, kann es vorübergehend zu Verschlechterung der MS-Symptome kommen. Beispielsweise können Fatigue, Sehstörungen und Spastik zunehmen. Wichtig zu wissen ist, dass durch die Hitze ein Pseudoschub ausgelöst werden kann und die damit verbundene Verschlechterung der Symptome nur vorübergehend ist. Wenn die Körpertemperatur sinkt, gehen auch die Symptome zurück. Die Pseudoschübe verunsichern oft Neubetroffene. Es gibt viele Möglichkeiten um die Uhthoff-Symptomatik zu lindern Kühlkleidung kann sehr hilfreich sein, um die Körpertemperatur zu senken. Es gibt unter anderem Kühlwesten, Kühl T-Shirts oder Manschetten für die Handgelenke, neuerdings auch ein Kühlmundschutz. Die Kühlkleidung bleibt je nach Marke und Qualität bis zu 20 Std kühl, natürlich auch abhängig von der Außentemperatur. Kühlkleidung wird leider nicht von der Krankenkasse übernommen bzw. bezuschusst. Manchmal übernimmt die Rentenversicherung die Kosten, wenn zuvor ein Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben gestellt wurde. Es gibt auch Stiftungen, bei denen man einen Zuschuss beantragen kann. Einige MS-Stammtische/-Selbsthilfegruppen machen Sammelbestellungen.

Weitere Möglichkeiten dem Uhthoff Phänomen selbst entgegenzuwirken, sind kalte Getränke und ein kaltes Hand-/Fußbad nehmen. Zudem sollte man die Mittagshitze meiden und sich in kühle, klimatisierte Räume zurückziehen.

Wichtig: Wenn ihr unsicher seid, ob es vielleicht nicht doch ein Schub sein könnte, sprecht unbedingt mit eurem Neurologen.

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Rezeptidee: Gesundes Popcorn!

Popcorn ist eine sehr beliebte Süßigkeit. Ich glaube kaum jemand kann sich einen Kinobesuch ohne die süßen klebrigen Körner vorstellen.


Was liegt da näher, als es dann gleich selbst zu machen. Und wenn wir schon dabei sind, dann könnt ihr gerne mal diese etwas gesündere Variante ausprobieren.

Normalerweise ist Popkorn mit einer ziemlich großen Zuckermenge gesüßt. Für diese Variante nehmt ihr ein Dattelkaramel zum süßen.


Datteln sind eine gesündere Möglichkeit zu süßen. Der Zucker liegt nicht isoliert vor und Datteln enthalten außerdem noch Vitamine und Mineralstoffe.


Ihr braucht:

-150g weiche Datteln, ohne Stein

-100ml Mandelmilch

-150 ml Wasser

-100 g Popkornmais

-3 Esslöffel Kokosöl


Die Datteln mit dem Wasser und der Mandelmilch mit einem Mixer zu einem glatten Karamell mixen. Wenn ihr keinen starken Mixer habt, lasst die Datteln etwas einweichen.

Das Kokosöl in einen Topf (mit Deckel) geben und erhitzen. Ob das Öl heiß genug ist könnt ihr mit zwei drei Maiskörnern testen. Ist das Öl heiß genug die Körner hinein geben und den Topf für 30 Sek. vom Herd ziehen. Zurück auf die Herdplatte stellen und erhitzen, bis kein Ploppen mehr zu hören ist. Dabei häufig rütteln, sonst brennt es an.


Das Popcorn in eine Schüssel füllen. Den Dattelkaramell darüber geben und sofort genießen – Nicht zu lange stehen lassen, sonst wird das Popcorn matschig.

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