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Optimale Krankheitskontrolle bei Neurodermitis

Gemeinsam zum persönlichen Therapieziel navigieren

Moderne Systemtherapien können bei mittelschwerer bis schwerer Neurodermitis heute dafür sorgen, dass hohe Therapieziele erreicht werden. Optimale Krankheitskontrolle kann z. B. fast klare Haut und nahezu keinen Juckreiz bedeuten. Dort hinzugelangen ist eine Teamleistung, indem gemeinsam mit der behandelnden Dermatologin bzw. dem behandelnden Dermatologen das individuelle Ziel festgelegt und der Weg dahin verfolgt wird. Mit dem AD­Navigatorsteht nun ein einfaches Tool zur Verfügung, das dabei begleitet und sowohl die ärztliche Perspektive als auch die der Betroffenen einbezieht.

Gewinn an Lebensqualität, ein möglichst klares Hautbild und gegen den quälenden Juckreiz vorgehen – diesen Wunsch teilen viele Menschen mit Neurodermitis bei der Therapie. Ein erster Schritt dahin ist, die Schwere der Neurodermitis festzustellen und das individuelle Therapieziel zu finden. Sogenannte Scores helfen bei einer einheitlichen Bewertung der Krankheitsaktivität. Diese ärztlichen Messinstrumente bewerten z. B. die Ausdehnung oder die Intensität der Hautveränderungen. Wie die Erkrankung persönlich empfunden wird und welche Einschränkungen im Alltag besonders belasten, lässt sich damit jedoch nicht auf die Spur kommen.

Alle Folgen der Neurodermitis kommunizieren

Die persönliche Situation und alle Belastungen durch die Erkrankung wiegen ebenfalls schwer und verdienen Aufmerksamkeit bei der Wahl der Therapie. Es ist daher wichtig, im Arztgespräch auch diese Aspekte darzulegen, damit das Therapieziel und die Behandlung ausgewählt werden können. Doch manchmal ist es gar nicht so einfach, sich bewusst zu machen und in Worte zu fassen, welche Belastungen mit der Neurodermitis im täglichen Leben verknüpft sind. Schlechter Schlaf, Gedankenkarussell oder der Juckreiz – die Erkrankung hat viele Facetten, die eine Rolle spielen können. Der AD-Navigator kann dabei unterstützen, zu sortieren und auszudrücken, wie die Beschwerden und Folgen der Erkrankung empfunden werden.

Mit dem AD­Navigator zur Krankheitskontrolle

Der AD-Navigator enthält einen Fragebogen, in dem Juckreiz, Hautschmerz, Schlafstörungen, Hautveränderungen und -beschwerden, psychische Belastung und Einschränkungen des täglichen Lebens ganz einfach selbst bewertet werden können. Er kann unkompliziert z. B. im Wartezimmer vor dem Arzttermin ausgefüllt werden. Ergänzt wird diese Einschätzung durch die Ergebnisse von individuell ausgewählten Scores durch die Dermatologin bzw. den Dermatologen. So ergibt sich ein ganzheitliches Bild der persönlichen Neurodermitis-Situation, die eine zielorientierte Behandlung ermöglicht.

Hier ist der Patientenfragebogen aus dem AD-Navigator online als Download erhältlich: http://www.abbvie-care.de/ad-navigator

Langfristige Erfolgskontrolle

Als Momentaufnahme ist der AD-Navigator hilfreich, um die individuell passende Behandlung zu finden. Wiederholt ausgefüllt zeichnet er ein langfristiges Bild, mit dem sich der Verlauf der Neurodermitis verfolgen und das Erreichen der Therapieziele überprüfen lässt. So kann der AD-Navigator bei einem offenen Austausch zwischen Ärzt*innen und Patient*innen unterstützen, den Therapieweg begleiten, Erfolge zeigen oder auch Hinweise geben, ob die Behandlung angepasst werden sollte. Sprechen Sie mit Ihrer Dermatologin bzw. Ihrem Dermatologen darüber, was die Neurodermitis für Sie bedeutet, und finden Sie gemeinsam zur optimalen Krankheitskontrolle.

Praktisches Neurodermitis­Wissen

Noch mehr Infos zur Neurodermitis, Tipps für den Arztbesuch, den Neurodermitis- Alltags-Check, Erfahrungsberichte und Neuigkeiten bietet die Initiative Neurodermitis? Wen juckt’s? auf ihrer Webseite. Jetzt vorbeischauen!

http://www.neurodermitis-wen-juckts.de


Mit freundlicher Unterstützung der
AbbVie Deutschland GmbH & Co. KG
DE-IMMD-250127


Mehr als nur Haut: Die unsichtbaren Auswirkungen chronisch entzündlicher Hauterkrankungen



Autorin des Artikels
PD Dr. Rachel Sommer
PD Dr. Rachel Sommer, Leiterin der Psychodermatologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Was Haut und Psyche verbindet

Haut und Psyche sind sehr eng miteinander verbunden und beeinflussen sich auf vielfältige Weise, was Medizin und Psychologie sehr gut in vielen Studien belegen kann. Viele Menschen empfinden eine chronische Erkrankung als etwas sehr Persönliches oder sogar Intimes. Man spricht darüber nicht mit jedem. Eine Hauterkrankung lässt einem aber oft gar keine andere Wahl – man sieht es einem buchstäblich an. In Deutschland leiden rund 10 Millionen Menschen an einer chronischen Hauterkrankung. Hauterkrankungen wie Vitiligo und Psoriasis werden mit einer Vielzahl unterschiedlicher psychischer Begleiterkrankungen assoziiert: Betroffene leiden unter vermindertem Selbstbewusstsein und geringem Selbstwert. Viele schämen sich für ihre Erkrankungen, und ziehen sich sozial zurück. Auch Angststörungen wie soziale Ängste oder depressive Symptome kommen bei Menschen mit chronischen Hauterkrankungen häufiger vor. 

Viele erfahren auch Stigmatisierung, sowohl im beruflichen Umfeld als auch in der Freizeit. So erleben viele Betroffene im Alltag Blicke, Zuschreibungen, Vorurteile oder sogar Ausgrenzung. Das allein ist keine schöne Erfahrung. Noch schlimmer ist aber, wenn die Vorurteile anderer verinnerlicht werden. Sich selbst abzuwerten, hat einen Einfluss auf die psychische Gesundheit, auf Beziehungen, die Arbeitsfähigkeit, die Lebensfreude und letztendlich die Teilhabe am Leben.  

Die Hauterkrankung kann sich auch durch Stress verschlimmern. Diese Trigger-Faktoren spielen zum Beispiel bei Psoriasis, atopischer Dermatitis, und auch Hidradenitis suppurativa eine wichtige Rolle.


Psychodermatologie – Wenn Psyche und Haut miteinander sprechen

Die Psychodermatologie untersucht die komplexen Wechselwirkungen zwischen Haut und Psyche. Sie befasst sich mit Hautkrankheiten, bei denen psychische Faktoren wie Stress, Angst oder Depressionen eine wesentliche Rolle spielen – entweder als Auslöser, Verstärker oder Folge der Erkrankung. Das Fachgebiet behandelt sowohl die körperlichen als auch die psychischen Aspekte der Erkrankung, um Betroffenen ganzheitlich zu helfen. 

Ein großes Thema in der Psychodermatologie ist zum Beispiel die sogenannte Haut-Hirn-Achse. Sie beschreibt die Kommunikation zwischen Gehirn, Nerven, Hormonen, Immunsystem und Haut. Wenn wir gestresst sind, schüttet der Körper Stresshormone wie Cortisol aus. Diese können Entzündungen fördern, die Hautbarriere schwächen und so Hautkrankheiten wie Neurodermitis, Psoriasis oder Akne verschlimmern. Umgekehrt können sichtbare Hautprobleme zu Scham, Rückzug oder Depression führen – ein Kreislauf entsteht. Die Psychodermatologie versucht, diesen Kreislauf zu durchbrechen, indem sie medizinische Hautbehandlung mit psychologischer Unterstützung kombiniert – zum Beispiel durch Entspannungstechniken, Stressbewältigung oder Psychotherapie. Ziel ist es, Körper und Psyche gemeinsam zu behandeln, damit sich Haut und emotionales Wohlbefinden gleichermaßen verbessern.

Hidradenitis Suppurativa

Die Hidradenitis suppurativa (auch Akne inversa genannt) ist eine chronisch entzündliche Erkrankung, die meist in empfindlichen Körperregionen wie Achseln, Leisten, Gesäß oder im Intimbereich auftritt. Die wiederkehrenden, schmerzhaften Knoten und Abszesse können aufplatzen, nässen und unangenehm riechen. Diese körperlichen Beschwerden sind nicht nur schmerzhaft, sondern auch sozial und emotional sehr belastend.

Viele Betroffene empfinden tiefe Scham und entwickeln eine starke Angst davor, dass andere den Geruch oder die Wunden bemerken könnten. Körperkontakt, Intimität und Sexualität werden oft vermieden. Auch Freizeitaktivitäten wie Sport, Schwimmen oder Reisen werden eingeschränkt, weil Bewegung Schmerzen verursachen oder Kleidung reiben kann. Dadurch entstehen nicht selten Probleme am Arbeitsplatz bis hin zur Arbeitsunfähigkeit, auch gehen Lebensfreude und soziale Teilhabe verloren.

Hinzu kommt, dass die Erkrankung häufig erst spät erkannt wird. Der lange Weg bis zur richtigen Diagnose, begleitet von Unverständnis oder Fehldiagnosen, führt bei vielen zu Hilflosigkeit, Frustration und depressiven Symptomen. Studien zeigen, dass Menschen mit Hidradenitis suppurativa deutlich häufiger unter Depressionen und Angststörungen leiden. 

Ein ganzheitlicher Behandlungsansatz, der neben der medizinischen Therapie auch psychologische Unterstützung und Selbsthilfegruppen einbezieht, kann helfen, den Leidensdruck zu mindern und das Selbstvertrauen wieder aufzubauen.

Atopische Dermatitis

Atopische Dermatitis (auch Neurodermitis genannt) ist eine der häufigsten chronischen Hauterkrankungen. Sie verursacht trockene, entzündete Hautstellen, starken Juckreiz und häufig sichtbare Ekzeme. Diese körperlichen Symptome wirken sich direkt auf die Psyche aus. Der anhaltende Juckreiz ist besonders belastend – viele Betroffene kratzen sich unbewusst im Schlaf, wodurch die Haut weiter verletzt wird. Schlafstörungen, Erschöpfung und Reizbarkeit sind häufige Folgen.

Gerade bei Kindern und Jugendlichen, bei den Neurodermitis besonders häufig ist, können auffällige Hautstellen zu Hänseleien, Mobbing und sozialem Rückzug führen. Das Selbstwertgefühl leidet früh, und viele entwickeln das Gefühl, „anders“ oder „nicht schön“ zu sein. Auch Erwachsene empfinden Blicke oder Kommentare als verletzend. Insbesondere sichtbare Ekzeme im Gesicht oder an den Händen führen zu Stigmatisierung und Scham.

Psychischer Stress kann Schübe auslösen oder verstärken, wodurch ein Teufelskreis entsteht: Stress verschlechtert die Haut, die verschlechterte Haut erhöht wiederum den Stress. Viele Betroffene berichten von Schuldgefühlen („Ich mache etwas falsch“).

Die psychosoziale Belastung betrifft auch Familien – Eltern fühlen sich oft hilflos, wenn ihre Kinder ständig jucken oder weinen. Partnerschaften können durch Schlafmangel, emotionale Anspannung und Unsicherheit leiden.

Ein erfolgreicher Umgang mit Neurodermitis erfordert daher nicht nur medizinische Behandlung, sondern auch Stressbewältigung, Entspannungstechniken und psychologische Begleitung. Wenn Haut und Psyche gemeinsam berücksichtigt werden, können Schübe reduziert und Lebensqualität deutlich verbessert werden. 

Psoriasis 

Die Psoriasis (auch Schuppenflechte genannt) ist eine chronisch entzündliche Erkrankung, die zu schuppenden, oft juckenden Hautstellen führt und auch Gelenke betreffen kann. Da die Symptome meist deutlich sichtbar sind, fühlen sich viele Betroffene stigmatisiert und missverstanden. Noch immer halten manche Menschen fälschlicherweise Psoriasis für ansteckend, was zu Ablehnung und sozialem Rückzug führt.

Viele Betroffene berichten, dass sie in Schwimmbädern, Fitnessstudios oder sogar im Berufsleben diskriminiert wurden. Diese Erfahrungen beeinträchtigen das Selbstwertgefühl und können zu sozialer Isolation führen. Besonders belastend ist, dass Psoriasis häufig in Schüben verläuft – die Unvorhersehbarkeit der Erkrankung verstärkt die Angst vor neuen Ausbrüchen.

Auch Schmerzen, Juckreiz und das zeitintensive Eincremen oder Behandeln der Haut werden im Alltag als sehr einschränkend erlebt. Kleidung, Körperpflege und Sexualität können zu einer Quelle ständiger Unsicherheit werden. Partnerschaften leiden manchmal darunter, weil Betroffene sich unattraktiv fühlen oder körperliche Nähe vermeiden.

Psychische Begleiterkrankungen sind häufig: Studien zeigen ein deutlich erhöhtes Risiko für Depressionen, Angststörungen und Suchterkrankungen. Die Belastung durch gesellschaftliche Vorurteile kann das psychische Gleichgewicht stark beeinflussen.

Ein offener Umgang mit der Erkrankung, Aufklärung des Umfelds und psychologische Unterstützung können helfen, das Selbstwertgefühl zu stärken. Besonders hilfreich sind Programme, die medizinische und psychologische Betreuung kombinieren, da sie Körper und Psyche gleichermaßen entlasten.

Vitiligo

Vitiligo (auch Weißfleckenkrankheit genannt) ist eine chronische Erkrankung, bei der die Haut Pigment verliert und dadurch weiße Flecken entstehen. Diese sind meist harmlos, aber auffällig – besonders bei dunklerem Hauttyp oder in sonnenexponierten Bereichen wie Gesicht, Händen oder Armen.

Viele Betroffene erleben Vitiligo als Eingriff in ihre Identität, da das äußere Erscheinungsbild sich sichtbar verändert. Gerade in Gesellschaften, in denen ein gleichmäßiger Teint als Schönheitsideal gilt, kann dies zu starkem psychischem Druck führen. Betroffene fühlen sich häufig „anders“ oder „auffällig“. Manche werden angestarrt oder auf ihre Haut angesprochen, was Scham und Rückzug auslöst. Menschen mit Vitiligo zeigen Studien zu Folge ein 12 mal so großes Risiko eine so genannte Körperdysmorphe Störung zu entwickeln. Darunter wir deine psychische Erkrankung verstanden, bei der Betroffene überzeugt sind, ein oder mehrere Körpermerkmale seien hässlich, entstellt oder fehlerhaft, obwohl die Abweichungen teilweise nur gering sind. 

Die Erkrankung selbst verursacht keine körperlichen Beschwerden, doch die psychische Belastung kann erheblich sein. Besonders Jugendliche und Frauen berichten von einem verminderten Selbstwertgefühl, Angst vor Ablehnung und sozialer Unsicherheit. Partnerschaften und berufliche Situationen können darunter leiden – etwa, wenn das Aussehen als „unprofessionell“ bewertet wird.

In manchen Kulturen wird Vitiligo fälschlicherweise mit „Unreinheit“ oder „Krankheit“ assoziiert, was zu Diskriminierung führen kann. Auch die unberechenbare Ausbreitung der Flecken verursacht Sorgen und Kontrollverlustgefühle.

All diese vielfältigen unterschiedlichen Belastungen können bei allen Erkrankungen über den gesamten Krankheits- bzw. Lebensverlauf zunehmen und im schlimmsten Fall zu einem irreversiblen Schaden zum Beispiel verpasste Lebenschancen im Beruf oder der Partnerschaft führen. Um dies zu vermeiden und einer Chronifizierung der psychischen Begleiterkrankungen vorzubeugen, sind psychosoziale Hilfen und Unterstützungsangebote enorm wichtig. 

Psychologische Bewältigungsstrategien und therapeutische Ansätze

Erfreulicherweise wird der Umgang mit psychischen Belastungen in der Gesellschaft seit vielen Jahren immer offener.  Gleichzeitig steigt die Zahl psychosozialer Unterstützungsangebote stetig. Diese reichen beispielweise von Patientenorganisationen und Selbsthilfegruppen über die klassische Psychotherapie bis hin zu Gesundheitsapps. Letztere sin zu unterscheiden zwischen frei zugänglichen und den so genannten DIGAs (Digitale Gesundheitsanwendungen), die vom Arzt oder der Ärztin auf Rezept verordnet werden können. Die Kosten werden von der Krankenkasse getragen. 

Die Entscheidung für eine Maßnahme können sehr individuell sein. So sollte jeder für sich oder gemeinsam mit dem Arzt/Ärztin entscheiden, welches Hilfsangebot für die individuelle Situation am sinnvollsten ist. Natürlich können verschiedene Angebote auch kombiniert werden, wie zum Beispiel Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe und Inanspruchnahme einer Psychotherapie. 

Selbsthilfe und Eigenfürsorge

Sehr hilfreich können Selbsthilfegruppen sein, die es in Deutschland für viele Hauterkrankungen gibt, etwa Vitiligo, Neurodermitis, oder auch Psoriasis. Diese sind in der Regel auch auf lokaler Ebene sehr gut organisiert. 

Dort erhält man Unterstützung und Wissen über die eigene Erkrankung. Der Austausch mit anderen Betroffenen – etwa in Selbsthilfegruppen oder Online-Foren – kann das Gefühl verringern, „allein“ zu sein. Das gemeinsame Verständnis hilft, Scham abzubauen und Hoffnung zu geben. Auch der Austausch über praktische Tipps, etwa im Umgang mit Juckreiz, Hautpflege oder Stress, stärkt das Selbstvertrauen und die Selbstwirksamkeit.

Für die Neurodermitis gibt es gleich mehrere Anlaufstellen. Diese sind der Bundesverband Neurodermitis e.V. https://www.neurodermitis.net/home und der Deutsche Neurodermitis Bund e. V. https://www.neurodermitis-bund.de/

Das online Netzwerk Mullewupp hilft über seine Facebookseite Menschen mit Hidradenitis Suppurativa https://www.facebook.com/groups/mullewupp/?locale=de_DE 

Für die Psoriasis steht der Deutsche Psoriasisbund e. V. https://www.psoriasis-bund.de/  und das Psoriasis-Netz https://www.psoriasis-netz.de/ mit Rat und Tat zur Verfügung.

Für Vitiligo kann man sich zum Beispiel an den Deutschen Vitiligo Verein e. V. https://www.vitiligo-verein.de/ 

oder den Deutschen Vitiligo-Bund e. V. https://www.vitiligo-bund.de/ wenden. 

 Natürlich gibt es auch krankheitsübergreifende Initiativen wie NIK e.V., das Netzwerk Autoimmunerkrankter https://www.nik-ev.de/ 

Eine Übersicht der Patientenorganisationen findet man auf der Website der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft unter https://derma.de/patienten/patientenorganisationen/-selbsthilfe 

Neben der Selbsthilfe kann es hilfreich sein, auf Stressbewältigung und Entspannungstechniken zu achten – etwa durch Achtsamkeit, Yoga, Atemübungen oder regelmäßige Pausen. Eine gesunde Lebensweise unterstützt nicht nur die Haut, sondern auch die psychische Stabilität.

Psychotherapie

Wenn die psychische Belastung anhält, kann Psychotherapie helfen, das Gleichgewicht wiederzufinden. Besonders bewährt hat sich die kognitive Verhaltenstherapie. Sie hilft, negative Gedankenmuster („Ich bin hässlich“, „Alle starren mich an“) zu erkennen und durch realistischere, freundlichere Sichtweisen zu ersetzen. Betroffene lernen, die Kontrolle über ihr Denken und Verhalten zurückzugewinnen und soziale Situationen wieder aktiv zu gestalten.

Ein weiterer wichtiger Ansatz ist das Selbstmitgefühl. Dabei lernen Betroffene, sich selbst mit Verständnis und Freundlichkeit zu begegnen – so, wie man es bei einem guten Freund tun würde. Anstatt sich für die Haut zu verurteilen, wird Akzeptanz und Mitgefühl geübt. Studien zeigen, dass Selbstmitgefühl Stress senkt, den Umgang mit Schüben erleichtert und das Wohlbefinden stärkt.

Falls man auf der Suche nach einem geeigneten Therapeuten in seiner Nähe ist, kann die Website der Deutschen Psychotherapeuten Vereinigung sehr nützlich sein: https://www.dptv.de/psychotherapie/psychotherapeutensuche/ 

Alternativ können Sie sich natürlich auch an Ihre Krankenkasse oder Ihren Arzt/Ärztin wenden. 

Online-Programme

Inzwischen gibt es Online Therapieprogramme, die man sich von seinem Arzt oder seiner Ärztin auf Rezept verordnen lassen kann. Diese psychologische Soforthilfe auf Rezept bietet den Vorteil, dass sie kostenfrei für Patienten und Patientinnen sind und ohne Wartezeiten. Ein bekannter Anbieter in Deutschland ist beispielsweise Hellobetter https://hellobetter.de/online-therapieprogramme/ 

Sprechen Sie also gerne Ihren Arzt oder Ihre Ärztin an, falls Sie psychische Beschwerden haben!

HautKompass®

Ganz neu ist das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt HautKompass®. HautKompass® hat sich zum Ziel gesetzt der Negativspirale der sozio-emotionalen Beeinträchtigungen bei Hauterkrankungen entgegenzuwirken. Denn bislang konzentriert sich die dermatologischen Regelversorgung fast ausschließlich auf die körperlichen Symptome. HautKompass® ergänzt dieses Angebot um die wichtige psychosoziale Dimension. Es ist das erste online Therapieprogramm, das ganz spezifisch für Menschen mit chronischen Hauterkrankungen entwickelt wurde.

Entwickelt wurde das Versorgungkonzept am Institut für Versorgungsforschung in der Dermatologie und bei Pflegeberufen in Hamburg gemeinsam mit Patientinnen, Dermatologen und Psychologen. Im Kern handelt es sich dabei um ein online Therapieprogramm, das auf Ansätzen der kognitiven Verhaltenstherapie und des Selbstmitgefühls basiert. Die Teilnehmenden lernen, negative Gedankenmuster zu hinterfragen, Selbstakzeptanz aufzubauen und Strategien zu entwickeln, um psychische Belastungen abzumildern. Es umfasst acht Sitzungen à etwa 20 Minuten, die flexibel online absolviert werden können. Jedes Modul kombiniert Psychoedukation mit interaktiven Übungen. In einer ersten Studie konnte bereits die Wirksamkeit bei fünf Hauterkrankungen gezeigt werden. Die digitale Umsetzung bietet dabei viele Vorteile: Betroffene können das Programm Zeit und ortsunabhängig nutzen, es funktioniert unabhängig von langen Wartezeiten auf eine Psychotherapie und ist unabhängig von körperlichen Einschränkungen, die Arztbesuche erschweren. Mit HautKompass® soll Menschen mit Hauterkrankungen geholfen werden, wieder mit mehr Selbstvertrauen, Lebensqualität und Teilhabe durchs Leben zu gehen.

Aktuell wird das Programm für alle Hauterkrankungen geöffnet – mit dem Ziel, es langfristig kostenfrei allen Betroffenen zur Verfügung zu stellen. Jeder mit einer chronischen Hauterkrankung kann unter www.hautkompass.com an der Studie und somit an dem Online-Angebot teilnehmen!


Autorin des Artikels
PD Dr. Rachel Sommer
PD Dr. Rachel Sommer, Leiterin der Psychodermatologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Neurodermitis
Vitiligo
Psoriasis
acne inversa

Die Suche nach der richtigen Diagnose, dem passenden Spezialisten und der besten Therapie gestaltet sich für viele Menschen mit chronischen Hauterkrankungen wie Neurodermitis (atopische Dermatitis) + chronisches Handekzem, Vitiligo (Weißfleckenkrankheit), Schuppenflechte (Psoriasis) oder Acne inversa (Hidradenitis suppurativa) oft langwierig. Viele Betroffene leiden unnötig, sei es aus Scham, fehlender Aufklärung oder weil sie keine adäquate Behandlung finden. Dabei gibt es effektive Therapiemöglichkeiten, die das Leben dieser Menschen deutlich verbessern können.

NIK e.V. und derma2go machen Neurodermitis (+chronisches Handekzem), Psoriasis, Acne inversa und Vitiligo sichtbar.


Fokustage für Neurodermitis (+chronisches Handekzem), Vitiligo, Psoriasis und Acne inversa mit kostenlosen Beratungen, Webinaren und spannenden Insta-Live-Events

Um das Bewusstsein dafür zu schärfen und den Zugang zu Hilfe zu erleichtern, starten NIK e.V., die Patienteninitiative für Autoimmunerkrankungen, und die Tele-Dermatologie-Plattform derma2go vom 17. November bis 14. Dezember 2025 erneut die Hautwochen.

Mit dabei sind diese inspirierenden Persönlichkeiten, die ihre persönlichen Erfahrungen teilen. Sie helfen dabei, Berührungsängste abzubauen und ermutigen, sich rechtzeitig Hilfe zu suchen.

Julia, Neurodermitis-Botschafterin und -Patientin @juschkiii

Basti, Vitiligo-Botschafter und -Patient @viti_sebo

Franzi, Psoriasis-Botschafterin und -Patientin @zwillingskirsche

Kerstin, Acne inversa-Botschafterin und -Patientin @mullewupp_akneinversa

Webinare & Insta Live: Expertenwissen direkt ins Wohnzimmer

Während der Hautwochen gibt es eine Vielzahl digitaler Angebote. Besonders hervorzuheben sind die kostenlosen Webinare mit renommierten Expert*innen, die wertvolle Einblicke in aktuelle Therapiemöglichkeiten geben und auf individuelle Fragen der Teilnehmer eingehen.

Ein weiteres Highlight sind die Instagram-Live-Sessions auf dem Kanal von NIK e.V., bei denen Betroffene ihre brennenden Fragen an unsere Expert*innen stellen können. Im Format „Heißer Stuhl“ moderiert NIK e.V. ein offenes Gespräch, bei dem die wichtigsten Fragen zu den jeweiligen Hauterkrankungen beantwortet werden.


Termine: Webinare


Termine: Insta Lives „Heißer Stuhl“


Unsere Expert*innen:

Univ.-Prof. Dr. med. Matthias Augustin. Institutsdirektor. Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheitem

Prof. Dr. med. Matthias Augustin
Dermatologe

Dr. med. Maximilian Deußing
Dermatologe

Prof. Dr. med. Sascha Gerdes, Stellv. Klinikdirektor, Oberarzt, Leitung Zentrum für entzündliche Hauterkrankungen, Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten, ZB Allergologie

Prof. Dr. med. Sascha Gerdes Dermatologe

Dr. med. Ina Hadshiew Dermatologin

Dr. med. Karoline Jungclaus, Fachärztin für Dermatologie und Venerologie

Dr. med. Karoline Jungclaus
Dermatologin

Dr. med. Andreas Kleinheinz
Dermatologe

Prof. Dr. med. Ulrich Mrowietz
Dermatologe

Prof. Dr. med. Sonja Molin
Dermatologin

Dr. med. Chiara Lena Blomen
Dermatologin

Frau Julia Rümmelein, Psychotherapeutin

Julia Rümmelein
Psychotherapeutin

Dr. med. Matthias Neulinger
Dermatologe

Diese interaktiven Formate bieten eine großartige Möglichkeit, Hemmschwellen abzubauen und persönliche Fragen anonym und unkompliziert zu stellen.

Kostenlose dermatologische Beratung

Während der gesamten Hautwochen haben Betroffene die Möglichkeit, sich über die Plattform derma2go kostenlos von Dermatolog*innen beraten zu lassen. Dieser Service, der normalerweise 49 Euro kostet, steht in dieser Zeit kostenfrei zur Verfügung. Innerhalb von nur wenigen Stunden erhalten die Patienten eine erste Einschätzung sowie individuelle Therapieempfehlungen, ohne das Haus verlassen zu müssen.

Doch nicht nur die Haut leidet – auch Stress und emotionale Belastungen spielen eine große Rolle.

Psychodermatologie – Wenn die Haut die Seele widerspiegelt

Chronische Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Schuppenflechte, Vitiligo oder Acne inversa sind nicht nur äußerlich sichtbar – sie können auch emotional belasten. Gleichzeitig kann anhaltender Stress oder seelischer Druck die Hautsymptome verstärken oder deren Abheilung verzögern. Ein Teufelskreis, der schwer zu durchbrechen scheint.

  • Wie Stress und emotionale Belastung deine Hautsymptome beeinflussen können
  • Welche mentalen Strategien helfen, den Teufelskreis zu durchbrechen
  • Praktische Tipps für den Alltag, um besser mit deiner Erkrankung umzugehen

Deshalb ergänzen wir die Hautberatung mit einer kostenlosen psychodermatologischen Videosprechstunde, in der du wertvolle Strategien von unseren Psychodermatologie-Expertinnen für den Umgang mit deiner Erkrankung erhältst. Nimm deine Hautgesundheit aktiv in die Hand!

Die gesamten Hautwochen werden unterstützt von:

Logo des Unternehmens AbbVie, der Name "abbvie" in dunkelblauer, moderner Schrift auf weißem Hintergrund.
Das Bild zeigt das Logo von Almirall. Links befindet sich ein stilisiertes, geschwungenes Symbol in grün, das an ein "E" erinnert. Rechts daneben steht der Schriftzug "almirall" in blauer, moderner Schrift.
Das Bild zeigt ein stilisiertes, schwarzes Umrissbild eines Löwen, der nach rechts schreitet. Unter dem Löwen steht in Großbuchstaben das Wort "LEO". Der Löwe hat ein detailliertes Muster im Bereich der Mähne und seines Körpers.
Sanofi Regeneron Logo

Neurodermitis

Neurodermitis-Botschafterin und -Patientin Julia @juschkiii

Neurodermitis betrifft nicht nur die Haut, sondern auch die Psyche – das hat auch Julia (@juschkiii) erlebt. Stress und Schlafmangel verschlimmerten ihre Beschwerden, bis Mindfulness und eine moderne Therapie für sie zum Gamechanger wurden: weniger Juckreiz, weniger Entzündung, mehr Kontrolle.

Heute sieht sie ihre Haut als Teamkollegin und unterstützt als Psychotherapeutin andere Betroffene. Außerdem hat sie die Selbsthilfe-Community „Circle AD“ mitgegründet – einen Raum für Austausch und Mut.

Neurodermitis Veranstaltungen

Weitere Neurodermitis-Webinare


Vitiligo

Vitiligo-Botschafter und -Patient Basti @viti_sebo

Basti lebt mit Vitiligo. Die weißen Flecken wurden mehr, doch statt sich zu verstecken, akzeptiert er seine Haut Schritt für Schritt. Die Sonne meidet er mit UV-Schutz und Humor.

Als Erzieher beantwortet er Kinderfragen offen: „Die Flecken tun nicht weh – besonders sein ist okay.“ Die Kids nennen ihn „Fleckman“. Auf Instagram (@viti_sebo) zeigt er, wie Vitiligo sein Selbstbild verändert hat – und warum er seine Flecken nicht mehr versteckt.

Vitiligo Veranstaltungen

Weitere Vitiligo-Webinare


Psoriasis

Psoriasis-Botschafterin und -Patientin Franzi @zwillingskirsche

You are beautiful, no matter what they say“ – dieser Satz begleitet Franziska seit Kindertagen und passt perfekt zu ihrer Mutmach-Geschichte. Sie lebt seit früher Kindheit mit Psoriasis: erst „Milchschorf“, später Schmerzen, Scham und sogar Mobbing. Doch daraus ist Stärke gewachsen.

Heute spricht Franzi offen über ihren Weg zu Selbstliebe und Selbstfürsorge – über Bewegung, Reisen, Hautpflege und antientzündliche Ernährung. Halt findet sie in Freundschaft, Familie und dem Austausch mit anderen Betroffenen – bei NIK und auf Instagram unter @zwillingskirsche.

Psoriasis Veranstaltungen

Weitere Psoriasis-Webinare


Acne inversa

Acne inversa-Botschafterin und -Patientin Kerstin @mullewupp_akneinversa

„Selbsthilfe heißt, Verantwortung zu übernehmen – für sich und füreinander“, sagt Kerstin von der Akne-inversa-Selbsthilfegruppe mullewupp im Update-Interview mit NIK. Sie spricht über Stress als wichtigsten Trigger, offenes Reden mit Partner*innen und Peers – und warum gut moderierte Gruppen Falschinfos und Druck konsequent fernhalten.

Kerstin räumt mit Mythen auf, gibt konkrete Tipps für frisch Diagnostizierte und erklärt, weshalb Hausärzt*innen wieder stärker begleiten sollten – und warum Netzwerke wie NIK e.V. Betroffenen den Weg in Versorgung und Öffentlichkeit erleichtern.

Acne inversa Veranstaltungen

Weitere Acne inversa-Webinare

KONTROLLE GEWINNEN: NEUE WEGE MIT NEURODERMITIS GEHEN

Den Kreislauf aus Schüben und Akuttherapie durchbrechen

Entzündete, juckende und schmerzhafte Haut – auf einen wiederkehrenden Neurodermitis-Schub folgt meist eine topische Therapie, kurzfristige Besserung, dann geht alles wieder von vorn los. Der Kreislauf aus akuten Schüben und vorübergehender Linderung durch Akuttherapien kann frustrierend und belastend sein. Sorge und Unsicherheit, wann der nächste Schub kommt, werden zum ständigen Begleiter. Du hast Neurodermitis und dieser ewige Kreislauf ist dir wohlbekannt? Dann wird es Zeit, dass du dich über neue Wege im Umgang mit der quälenden Hauterkrankung informierst. Denn Tatsache ist, dass es mit neuartigen systemischen Therapieansätzen gelingen kann, die Neurodermitis dauerhaft zu kontrollieren und Hauterscheinungen sowie Juckreiz in die Schranken zu weisen.

Moderne Therapie sorgt für neue Perspektiven

Eine wichtige Tatsache vorweg: Bei Neurodermitis handelt es sich um eine Hauterkrankung, bei der sich das vielschichtige Entzündungsgeschehen nicht nur in der Haut abspielt, sondern innerhalb des Körpers im Immunsystem. Daher wird Neurodermitis zu den Systemerkrankungen gezählt. Moderne Therapieoptionen haben innovative Wirkmechanismen, die im Gegensatz zu äußerlichen (topischen) Anwendungen von innen (systemisch) wirken. Sie zielen nicht nur darauf, die akuten Symptome zu bekämpfen, sondern die Ursache, das Entzündungsgeschehen, zu kontrollieren, indem sie gezielt auf das Immunsystem einwirken. Neben den Beschwerden lassen sich so auch Häufigkeit und Intensität der Schübe langanhaltend reduzieren. Biologika und JAK-Hemmer zählen zu diesen modernen innovativen Therapieoptionen. In der Regel zeigen sie eine gute Verträglichkeit, und regelmäßige Kontrolluntersuchungen sorgen dafür, dass mögliche Nebenwirkungen frühzeitig erkannt werden.

BIOLOGIKA

Bei Biologika handelt es sich um biotechnologisch hergestellte Medikamente, die gezielt in das fehlgeleitete Immunsystem eingreifen. Sie blockieren einzelne entzündungsfördernde Botenstoffe und unterbrechen so den Entzündungsprozess. Biologika werden als Injektion unter die Haut verabreicht und können bei guter Verträglichkeit langfristig eingesetzt werden.

JAK-HEMMER

JAK-Hemmer zählen zu den sogenannten „Small Molecules“, kleinen Molekülen. Sie binden an die sogenannten  Januskinasen (JAK). Diese Enzyme sind an der Weiterleitung von Entzündungssignalen in das Innere von Immunzellen beteiligt. Die Signalweiterleitung wird verhindert und der Entzündungsprozess kann anhaltend unterbrochen werden. JAK-Hemmer werden als Tabletten eingenommen und können auch langfristig angewendet werden, um neue Neurodermitis-Schübe möglichst zu verhindern.

Jetzt beginnen: Umdenken bei Neurodermitis

Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Umdenken bei Neurodermitis und zu einer langfristigen Behandlungsstrategie ist das Gespräch mit deiner Dermatologin oder deinem Dermatologen. Gemeinsam lassen sich alle Fragen klären: Es kann entschieden werden, ob und welche systemische Therapie zu dir passt und ein individueller Behandlungsplan entwickelt werden. Die Initiative „Neurodermitis? Wen juckt’s?“ bietet dir mit dem Alltags-Check unter www.neurodermitis-wen-juckts.de Unterstützung für die gezielte Vorbereitung auf dein nächstes Arztgespräch. Nimm es in die Hand und entdecke neue Wege im Umgang mit deiner Neurodermitis.

Mit freundlicher Unterstützung von:
AbbVie Deutschland GmbH & Co. KG

Quelle: S3-Leitlinie „Atopische Dermatitis“ (AWMF-Registernr. 013-027) (2023), verfügbar unter: https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/013-027 (Zugriff: 11.04.2025).

Chronische Hauterkrankungen: Neues aus der Forschung

1. Neurodermitis: Ein Lichtblick für Betroffene

Neurodermitis, auch atopische Dermatitis oder atopisches Ekzem genannt, ist eine Erkrankung, die das Leben stark beeinträchtigen kann. Juckreiz, Schlafstörungen und Hautentzündungen sind oft schwer zu kontrollieren. Doch auch hier gibt es Fortschritte.

Neue Wirkstoffe

Besonders im Fokus stehen sogenannte Biologika und JAK-Inhibitoren. Diese Medikamente blockieren spezifische Entzündungswege und haben sich bei vielen Betroffenen als äußerst wirksam erwiesen. Neuere Medikamente befinden sich außerdem in der Entwicklung und könnten eine weitere Revolution bringen. Für das Medikament Nemolizumab wurde im Dezember 2024 die Zulassung beantragt.

Barrierefunktion der Haut stärken

Ein weiteres Forschungsfeld ist die Verbesserung der Hautbarriere. Forscher untersuchen, wie spezielle Lipide und Barriere stärkende Cremes den Verlauf der Erkrankung beeinflussen können. Neue Formulierungen könnten schon bald verfügbar sein.

Psychologische Begleitung

Neurodermitis ist nicht nur eine körperliche Belastung – auch die Psyche leidet. Neuartige Therapieansätze kombinieren Hautpflege mit Stressmanagement und kognitiver Verhaltenstherapie, was den Behandlungserfolg deutlich erhöhen kann.
Die Kombination aus neuen Medikamenten und einer besseren Lebensführung eröffnet Betroffenen neue Perspektiven.

2. Psoriasis: Neue Erkenntnisse, neue Hoffnung

Psoriasis, die chronisch-entzündliche Hauterkrankung, betrifft weltweit Millionen Menschen. Neben den typischen Schuppenflechten treten oft Begleiterkrankungen wie Psoriasis-Arthritis auf. Doch die Forschung hat in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht.

Gezielte Immuntherapien

Die Einführung von Biologika hat die Behandlung von Psoriasis revolutioniert. IL-23- und IL-17-Inhibitoren gehören zu den jüngsten Errungenschaften. Neue Wirkstoffe, die noch spezifischer in die Immunantwort eingreifen, befinden sich in der klinischen Prüfung. Besonders spannend ist der Fokus auf JAK-Inhibitoren, die als Tablettenform erhältlich sind und eine Alternative zu Injektionen bieten, jedoch aktuell v.a. bei der Psoriasisarthritis Anwendung finden.

Mikrobiom und Psoriasis

Ein neues Forschungsgebiet ist das Haut- und Darmmikrobiom. Studien zeigen, dass ein gestörtes Mikrobiom zur Entstehung von Psoriasis beitragen kann. Zukünftige Therapien könnten daher auf eine Wiederherstellung der gesunden Bakterienvielfalt abzielen.

Psychosoziale Unterstützung

Immer mehr Studien betonen die Bedeutung psychologischer Unterstützung. Neue Ansätze kombinieren medizinische Behandlungen mit psychologischen Programmen, um die Lebensqualität zu verbessern.
Auch wenn Psoriasis nicht heilbar ist, werden die Behandlungsmöglichkeiten immer vielseitiger und effektiver.

3. Neue Forschung – Das tut sich gerade bei Acne inversa

Acne inversa, auch Hidradenitis suppurativa genannt, ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die Betroffene häufig stark einschränkt. Die entzündlichen Knoten und Abszesse, die vor allem in den Hautfalten wie Achselhöhlen und Leisten auftreten, verursachen nicht nur Schmerzen, sondern auch oft Scham und soziale Isolation. Doch es gibt Hoffnung: Neue Forschung und Therapien geben Anlass zur Zuversicht.

Biologika revolutionieren die Behandlung

In den letzten Jahren haben sogenannte Biologika die Behandlung von Acne inversa verändert. Diese Medikamente zielen gezielt auf entzündungsfördernde Botenstoffe wie den Tumornekrosefaktor-alpha (TNF-alpha) ab, der bei der Erkrankung eine zentrale Rolle spielt. Adalimumab war das erste zugelassene Biologikum für Acne inversa. Es folgten und folgen weitere Biologika, die andere Entzündungswege blockieren und bislang vor allem bei Psoriasis eingesetzt wurden. Dazu gehören beispielsweise IL-17-Inhibitoren Secukinumab und Bimekizumab.

Minimalinvasive Verfahren für die Zukunft

Neben medikamentösen Ansätzen gibt es Fortschritte bei operativen Behandlungen. Ein vielversprechender Ansatz ist die Lasertechnologie, insbesondere der Einsatz von CO2-Lasern, um betroffene Gewebe zu entfernen und das Risiko von Rezidiven zu senken. Kombiniert mit systemischen Therapien könnte diese Methode eine nachhaltigere Linderung bieten.

Prävention im Fokus

Forscher arbeiten auch daran, Risikofaktoren besser zu verstehen. Aktuelle Erkenntnisse zeigen, dass ein gesunder Lebensstil – etwa der Verzicht auf Nikotin, eine ausgewogene Ernährung und das Vermeiden von Übergewicht – die Krankheitslast verringern kann. Dies könnte in Zukunft eine personalisierte Präventionsstrategie ermöglichen.
Die gute Nachricht ist: Forschung und Therapien entwickeln sich kontinuierlich weiter. Es lohnt sich also, mit dem behandelnden Arzt über neue Optionen zu sprechen.

4. Vitiligo: Fortschritte auf dem Weg zur Repigmentierung

Vitiligo, gekennzeichnet durch den Verlust von Hautpigmenten, ist eine der sichtbarsten Hauterkrankungen. Für viele Betroffene ist sie mit psychischen Belastungen verbunden. Doch es gibt ermutigende Nachrichten aus der Forschung.

Neue Medikamente in Sicht

In den letzten Jahren hat die Entwicklung von JAK-Inhibitoren, wie Ruxolitinib, viel Aufmerksamkeit erregt. Diese Medikamente zielen darauf ab, den Entzündungsprozess zu unterbrechen, der die Melanozyten (Pigment produzierende Zellen in der Haut) zerstört. Die Studien zeigten vielversprechende Ergebnisse, so dass Ruxolitinib Creme seit Mai 2023 auch in Europa zugelassen ist. Bei entsprechender Ausprägung mit Gesichtsbeteiligung kann es in Deutschland bereits zu Lasten der Krankenkassen verordnet werden. Die Patienten brauchen allerdings Geduld und Konsequenz bei der Anwendung, da sich erste Erfolge erst nach Monaten einstellen.

Verbesserte Lichttherapien

Die Phototherapie ist weiterhin ein wichtiger Bestandteil der Behandlung. Neue Technologien ermöglichen präzisere und effektivere Anwendungen. Besonders Excimer-Laser könnten helfen, Repigmentierungen gezielt zu fördern.

Psychologische Ansätze

Auch bei Vitiligo wird zunehmend die psychologische Komponente berücksichtigt. Therapieprogramme, die den Umgang mit der Erkrankung und ihrer Sichtbarkeit erleichtern, gewinnen an Bedeutung.
Die Forschung zeigt: Vitiligo muss kein Schicksal sein. Mit neuen Behandlungsmöglichkeiten können Betroffene bald auf sichtbare Fortschritte hoffen.

Neurodermitis
Psoriasis
Acne inversa
Vitiligo

Die Suche nach der richtigen Diagnose, dem passenden Spezialisten und der besten Therapie gestaltet sich für viele Menschen mit chronischen Hauterkrankungen wie Schuppenflechte (Psoriasis), Neurodermitis (atopische Dermatitis), Acne inversa (Hidradenitis suppurativa) oder Vitiligo (Weißfleckenkrankheit) oft langwierig. Viele Betroffene leiden unnötig, sei es aus Scham, fehlender Aufklärung oder weil sie keine adäquate Behandlung finden. Dabei gibt es effektive Therapiemöglichkeiten, die das Leben dieser Menschen deutlich verbessern können.

NIK e.V. und derma2go machen Neurodermitis, Psoriasis, Acne inversa und Vitiligo sichtbar.


Fokustage für Neurodermitis, Psoriasis, Acne inversa und Vitiligo mit kostenlosen Beratungen, Webinaren und spannenden Insta-Live-Events

Um das Bewusstsein dafür zu schärfen und den Zugang zu Hilfe zu erleichtern, starten NIK e.V., die Patienteninitiative für Autoimmunerkrankungen, und die Tele-Dermatologie-Plattform derma2go vom 31. März bis 16. April 2025 erneut die Hautwochen.

Mit dabei sind diese inspirierenden Persönlichkeiten, die ihre persönlichen Erfahrungen teilen. Sie helfen dabei, Berührungsängste abzubauen und ermutigen, sich rechtzeitig Hilfe zu suchen.

Anja, Neurodermitis-Patientin @neurodermaedchen

Anja, Neurodermitis-Botschafterin und -Patientin @neurodermaedchen

Anna, Psoriasis-Patientin @psoriasisworld

Anna, Psoriasis-Botschafterin und -Patientin @psoriasisworld

Marcus, Acne inversa Patient @inversa.warrior.marcus

Marcus, Acne inversa-Botschafter und -Patient @inversa.warrior.marcus

Sabrina, Vitiligo Patientin @voll.mama_vitiligo

Sabrina, Vitiligo-Botschafterin und -Patientin @voll.mama_vitiligo

Webinare & Insta Live: Expertenwissen direkt ins Wohnzimmer

Während der Hautwochen gibt es eine Vielzahl digitaler Angebote. Besonders hervorzuheben sind die kostenlosen Webinare mit renommierten Dermatolog*innen und Psychologinnen, die wertvolle Einblicke in aktuelle Therapiemöglichkeiten geben und auf individuelle Fragen der Teilnehmer eingehen.

Ein weiteres Highlight sind die Instagram-Live-Sessions auf dem Kanal von NIK e.V., bei denen Betroffene ihre brennenden Fragen an Dermatolog*innen stellen können. Im Format ‚Heißer Stuhl‘ moderiert NIK e.V. ein offenes Gespräch, bei dem die wichtigsten Fragen zu den jeweiligen Hauterkrankungen beantwortet werden.


Termine: Webinare


Termine: Insta Lives „Heißer Stuhl“


Unsere Expert*innen:

Dr. med. G. Schramböhmer (ehem. Girbig), Fachärztin für Dermatologie und Venerologie

Dr. med. Gefion Schramböhmer, Dermatologin

Univ.-Prof. Dr. med. Matthias Augustin. Institutsdirektor. Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheitem

Prof. Dr. med. Matthias Augustin, Dermatologe

Dr. med. Karoline Jungclaus, Fachärztin für Dermatologie und Venerologie

Dr. med. Karoline Jungclaus, Dermatologin

Dr. med. Christian Greis, Gründer derma2go, Facharzt für Dermatologie und Venerologie

Dr. med. Christian Greis,
Dermatologe

Prof. Dr. med. Sascha Gerdes, Stellv. Klinikdirektor, Oberarzt, Leitung Zentrum für entzündliche Hauterkrankungen, Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten, ZB Allergologie

Prof. Dr. med. Sascha Gerdes, Dermatologe

Prof. Dr. med. Ulrich Mrowietz, Dermatologe, Venerologe und Allergologe aus Kiel

Prof. Dr. med. Ulrich Mrowietz, Dermatologe

Prof. Dr. med. Kristian Reich. Leiter Translationale Versorgungsforschung. Facharzt für Dermatologie, Venerologie und Allergologie

Prof. Dr. med. Kristian Reich, Dermatologe & Venerologe

Dr. med. Ioanna Nakoutsi, Assistenzärztin in der Psychatrie

Dr. med. Ionna Nakoutsi, Assistenzärztin der Psychatrie

Frau Julia Rümmelein, Psychotherapeutin

Julia Rümmelein, Psychotherapeutin

Dr. med. Avend Bamarni, Dermatologe

Dr. med. Avend Bamarni, Dermatologe @derhautarzt2b

Diese interaktiven Formate bieten eine großartige Möglichkeit, Hemmschwellen abzubauen und persönliche Fragen anonym und unkompliziert zu stellen.

Kostenlose dermatologische Beratung

Während der gesamten Hautwochen haben Betroffene die Möglichkeit, sich über die Plattform derma2go kostenlos von Dermatolog*innen beraten zu lassen. Dieser Service, der normalerweise 49 Euro kostet, steht in dieser Zeit kostenfrei zur Verfügung. Innerhalb von nur wenigen Stunden erhalten die Patienten eine erste Einschätzung sowie individuelle Therapieempfehlungen, ohne das Haus verlassen zu müssen.

Doch nicht nur die Haut leidet – auch Stress und emotionale Belastungen spielen eine große Rolle.

Psychodermatologie – Wenn die Haut die Seele widerspiegelt

Chronische Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Schuppenflechte, Vitiligo oder Acne inversa sind nicht nur äußerlich sichtbar – sie können auch emotional belasten. Gleichzeitig kann anhaltender Stress oder seelischer Druck die Hautsymptome verstärken oder deren Abheilung verzögern. Ein Teufelskreis, der schwer zu durchbrechen scheint.

  • Wie Stress und emotionale Belastung deine Hautsymptome beeinflussen können
  • Welche mentalen Strategien helfen, den Teufelskreis zu durchbrechen
  • Praktische Tipps für den Alltag, um besser mit deiner Erkrankung umzugehen

Deshalb ergänzen wir die Hautberatung mit einer kostenlosen psychodermatologischen Videosprechstunde, in der du wertvolle Strategien von unseren Psychodermatologie-Expertinnen für den Umgang mit deiner Erkrankung erhältst. Nimm deine Hautgesundheit aktiv in die Hand!

Die gesamten Hautwochen werden unterstützt von (Stand: 23.03.2025):

Das Bild zeigt das Logo von Almirall. Links befindet sich ein stilisiertes, geschwungenes Symbol in grün, das an ein "E" erinnert. Rechts daneben steht der Schriftzug "almirall" in blauer, moderner Schrift.

Das Psychodermatologie-Webinar-wird zusätzlich unterstützt von:

Sanofi Regeneron Logo

Die Neurodermitis-Veranstaltungen werden zusätzlich unterstützt von:

Logo des Unternehmens AbbVie, der Name "abbvie" in dunkelblauer, moderner Schrift auf weißem Hintergrund.
Pfizer Logo für Print und Online
Sanofi Regeneron Logo

Die Acne inversa-Veranstaltungen werden zusätzlich unterstützt von:

Logo des Unternehmens AbbVie, der Name "abbvie" in dunkelblauer, moderner Schrift auf weißem Hintergrund.

Neurodermitis

Neurodermitis-Botschafterin und -Patientin Anja @neurodermaedchen

Die Diagnose Neurodermitis erhielt Anja bereits im Kindesalter, doch die Krankheit verschwand zunächst für Jahre. Mit 19 Jahren trat sie erneut auf, beginnend mit einer juckenden Stelle am Hals, was einen Schock auslöste. Zuerst dachte sie nicht, dass die Krankheit ihren Alltag stark beeinflussen würde, doch bald verbreiteten sich die Symptome auf ihren gesamten Körper, was zu Schlaflosigkeit und psychischen Belastungen führte. Durch eine Kombination aus Ernährungstherapie, Psychotherapie und Selbstfürsorge gelang es ihr, die Neurodermitis zu kontrollieren. Heute lebt sie mit den Symptomen und teilt ihre Erfahrungen und Tipps in den sozialen Medien, um anderen zu helfen.

Anja, Neurodermitis-Patientin @neurodermaedchen

Neurodermitis Veranstaltungen

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Psoriasis

Psoriasis-Botschafterin und -Patientin Anna @psoriasisworld

Anna Moraczewski, seit 2006 mit Psoriasis diagnostiziert, hatte schwere Zeiten mit Juckreiz und Entzündungen. Dank Biologika ist ihre Krankheit heute gut kontrollierbar. Sie möchte ihre Haut künftig auch durch natürliche Methoden verbessern. Familie und Freunde sind ihr wichtig, besonders in schwierigen Phasen. Auf ihrem Instagram-Account @psoriasisworld teilt Anna ihre Erfahrungen und unterstützt andere, besser mit Psoriasis umzugehen. Ihr Wunsch: Eine Gesellschaft ohne Vorurteile gegenüber Menschen mit sichtbaren Erkrankungen.

Anna, Psoriasis-Patientin @psoriasisworld

Psoriasis Veranstaltungen

Weitere Psoriasis-Webinare


Acne inversa

Acne inversa-Botschafter und -Patient Marcus @inversa.warrior.marcus

Marcus erhielt nach nur zwei Arztbesuchen schnell die Diagnose Akne inversa, was ihm im Vergleich zu vielen anderen Betroffenen viel Leid ersparte. Zu Beginn war ihm die langfristige Auswirkung der Krankheit nicht bewusst. Besonders die Narben und ständigen Entzündungen belasteten ihn, was zu einer Depression führte. Durch Psychotherapie lernte er, mit den psychischen und physischen Herausforderungen umzugehen. Heute ist er in einem „Ruhezustand“ und hat seine Erkrankung weitgehend im Griff, auch wenn sie nie ganz verschwindet.

Marcus, Acne inversa Patient @inversa.warrior.marcus

Acne inversa Veranstaltungen

Weitere Acne inversa-Webinare


Vitiligo

Vitiligo-Botschafterin und -Patientin Sabrina @voll.mama_vitiligo

Sabrina entdeckte mit 20 Jahren ihre ersten weißen Flecken, die sich später als Vitiligo herausstellten. Zunächst verunsichert, hat sie die Krankheit inzwischen akzeptiert und zeigt ihre Flecken stolz auf Instagram, um Aufklärung zu fördern. Besonders im Sommer hat sie mit den Flecken und Sonnenbrand zu kämpfen. Sabrina hat zusätzlich Hashimoto-Thyreoiditis, aber die Vitiligo beeinträchtigt ihre Schwangerschaft nicht. Sie wünscht sich mehr Forschung und Unterstützung für Betroffene. Ihr Motto: „Versteckt euch nicht, lasst euch von den Flecken stärker machen!“

Sabrina, Vitiligo Patientin @voll.mama_vitiligo

Vitiligo Veranstaltungen

Neurodermitis richtig behandeln

Zusammengefasst:

  • Die Behandlung der Neurodermitis erfolgt individuell und stufenweise, basierend auf dem Schweregrad der Erkrankung.
  • Die Basistherapie umfasst die tägliche Anwendung einer Hautpflege mit wirkstofffreien Zubereitungen wie Cremes, die z. B. rückfettend und feuchtigkeitsspendend wirken. Die Basistherapie sollte unabhängig vom Hautzustand täglich am gesamten Körper erfolgen.
  • Die topische Therapie beinhaltet die Verwendung von Kortisoncremes und Calcineurininhibitoren zur Behandlung akuter Schübe bei leicht-mittelschweren Formen des Ekzems.
  • Bei mittelschweren bis schweren Fällen sollte die Systemtherapie z.B. mit monoklonalen Antikörpern oder Januskinase-Inhibitoren in Erwägung gezogen werden.
  • Alternative Therapien und Entspannungstechniken umfassen ergänzende Maßnahmen wie Akupunktur, werden jedoch nicht von Leitlinien-Experten empfohlen.

Therapie der Neurodermitis

  • Wie wird die Neurodermitis behandelt?Neurodermitis, auch bekannt als atopische Dermatitis, ist eine chronische, schubartig verlaufende Hauterkrankung, die das Leben der Betroffenen stark beeinträchtigen kann. Obwohl die Erkrankung nicht geheilt werden kann, gibt es eine Reihe wissenschaftlich gut untersuchter Therapieoptionen.So kann eine gezielte, auf Deine individuellen Bedürfnisse angepasste Therapie und Pflege helfen, die Symptome zu lindern und die Kontrolle über die Krankheit zu gewinnen.
  • Was versteht man unter einem Stufenschema?Die Therapie der atopischen Dermatitis wird individuell an den Schweregrad der Erkrankung angepasst. Dabei folgt die Behandlung einem Stufenschema, das aufeinander aufbauende Maßnahmen umfasst.

Basistherapie

  • Was kann man bei trockener Haut bzw. leichten Ekzemen machen?Die tägliche Anwendung einer Hautpflege mit wirkstofffreien Zubereitungen wie Cremes, die z. B. rückfettend und feuchtigkeitsspendend wirken am gesamten Körper in ausreichender Menge stärkt die Hautbarriere. Die Basistherapie bildet so die Grundlage aller Therapiestufen, unabhängig vom Schweregrad der Erkrankung. Die Auswahl des idealen Produkts ist individuell und sollte parfüm-, farbstoff- und konservierungsstofffrei sein. Die Konsistenz des Produkts sollte an den Hautbefund angepasst werden – ist die Haut sehr trocken, eignet sich ein fettigeres Präparat. Nässt die Haut, ist ein Produkt mit einem höheren Wassergehalt (z.B. eine Lotio) besser.

Äußerliche anzuwendende (topische) Therapie

  • Kortisonsalbe – was heißt dasBei leichten bis mittelschweren Formen des atopischen Ekzems kommen äußerlich anzuwendende Therapien, auch topische Therapien genannt, zum Einsatz. Hierbei sind topische Steroide (Kortisoncremes/-salben) und topische Calcineurininhibitoren (nicht Cortison-haltig, dennoch entzündungshemmend wirksam) relevant. Calcineurininhibitoren können insbesondere im Gesicht oder an den Augenlidern hilfreich sein. Langfristig erfolgt die äußerliche Behandlung als sogenannte proaktive Therapie, bei der nach Abklingen der akuten Entzündung vorbeugend die ehemals betroffenen Stellen ein- bis zweimal in der Woche behandelt werden.

Systemtherapie

  • Das Ekzem ist trotz regelmäßiger Basistherapie weiterhin ausgeprägt, was hilft weiter? Bei Patient*innen mit mittelschwerem bis schwerem atopischen Ekzem (Neurodermitis) oder bei Patienten, bei denen mit einer lokalen Therapie kein ausreichender Therapieerfolg erzielt wird, ist eine Systemtherapie (innerliche Therapie) in Tabletten- oder Spritzenform häufig unerlässlich.
  • Was gibt es für Optionen für eine Systemtherapie? Verschiedene systemische Therapieoptionen stehen zur Behandlung der atopischen Dermatitis zu Verfügung. Hierzu zählen Biologika, JAK-Hemmer und konventionelle Immunsuppressiva.
  • Was sind Immunsuppressiva und wie wirken sie? Arzneimittel, die schon seit längerem bei mittelschweren bis schweren Formen der Neurodermitis eingesetzt werden, sind konventionelle Immunsuppressiva. Sie unterdrücken relativ unspezifisch die Reaktionen des Immunsystems. Die Gruppe der Immunsuppressiva beinhaltet eine Reihe von verschiedenen Wirkstoffen, beispielsweise Ciclosporin.  Auch die Einnahme von Glukokortikoiden (Kortison) in Tabletten- oder flüssiger Form zählen zu den Immunsuppressiva. Die Anwendung erfolgt normalerweise nur über eine kurze Zeit, bis die Symptome unter Kontrolle gebracht wurden.
  • Was sind Biologika und wie wirken sie? Monoklonale Antikörper gehören zur Gruppe der sogenannten Biologika. Sie werden aus Zellkulturen gewonnen und ähneln körpereigenen Abwehrstoffen (Antikörpern). Sie greifen besonders zielgerichtet in die Entzündungskaskade der atopischen Dermatitis ein, in dem sie spezifisch Entzündungsbotenstoffe  oder deren Rezeptoren blockieren. Diese Wirkstoffe wirken präzise, indem sie nur einen oder zwei Botenstoffe hemmen, die bei der Entzündung und dem Juckreiz in der Haut eine Rolle spielen. Die zur Behandlung der Neurodermitis eingesetzten Biologika werden in der Regel gut vertragen, Abbrüche aufgrund von Nebenwirkungen sind selten. Die Therapie mit monoklonalen Antikörpern zeigt meistens nach einigen Wochen erste Zeichen der Wirksamkeit und sollte langfristig (über Jahre) erfolgen.
  • Wie Januskinase-Inhibitoren und wie wirken sie? Januskinase-Inhibitoren hemmen Enzyme, die eine Rolle in verschiedenen Signalwegen spielen, unter anderem im Entzündungsprozess der atopischen Dermatitis. Da diese Enzyme auch bei anderen Entzündungsprozessen beteiligt sind, werden diese Wirkstoffe auch bei anderen Krankheiten, z.B. aus dem rheumatologischen und gastroenterologischen Formenkreis eingesetzt. Die Wirkung ist im Vergleich zu Biologika breiter, jedoch nicht mit den ‚klassischen‘ Immunsuppressiva gleichzusetzen. Januskinase-Inhibitoren werden in Tablettenform täglich eingenommen. Eine erste Wirksamkeit zeigt sich innerhalb von einigen Tagen bis wenigen Wochen. Bei diesen Präparaten sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen erforderlich, um die Sicherheit und Wirksamkeit der Behandlung zu gewährleisten.

Alternative Therapien und Entspannungstechniken

  • Was ist der Unterschied zwischen alternative Therapien und medizinische Therapien?Neben den oben beschriebenen schulmedizinischen Maßnahmen gibt es auch alternative Therapien wie Akupunktur, Phytotherapie und traditionelle chinesische Medizin. Diese werden jedoch aufgrund mangelnder wissenschaftlicher Belege nicht von den Leitlinien-Experten empfohlen. Ergänzend zur medikamentösen Therapie können Entspannungstechniken wie autogenes Training und progressive Muskelentspannung zur Juckreizlinderung beitragen.
  • Gibt es zusätzlich zur medikamentösen Therapie auch weitere Optionen, die zur Juckreizlinderung führen können?Es gibt verschiedene Entspannungstechniken, die ergänzend zur medikamentösen Therapie gegen Juckreizattacken wirksam sein können. Dazu gehören vor allem autogenes Training und progressive Muskelentspannung. Beide Maßnahmen werden als Ergänzung zur medizinischen Therapie empfohlen, jedoch nicht als alleinige Behandlung der atopischen Dermatitis.

Quellen: S3-Leitlinie Atopische Dermatitis
(https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/013-027); Braun Falco’s Dermatologie, Venerologie und Allergologie

Mit freundlicher Unterstützung von:
Almirall

Neurodermitis richtig behandeln- kein Leben von Schub zu Schub
Neurodermitis richtig behandeln Zusammengefasst: Therapie der Neurodermitis Basistherapie Äußerliche anzuwendende (topische) Therapie Systemtherapie Alternative Therapien und Entspannungstechniken Quellen: S3-Leitlinie Atopische Dermatitis(https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/013-027); Braun Falco’s Dermatologie, Venerologie und Allergologie Mit freundlicher Unterstützung von:Almirall

Neurodermitis den Kampf ansagen!

Der Jahresanfang ist eine Zeit des Neuanfangs und der Hoffnung. Viele von uns nutzen diese Gelegenheit, um Vorsätze zu fassen und positive Veränderungen in unserem Leben vorzunehmen. Für Menschen mit Neurodermitis könnte dies der perfekte Moment sein, um sich selbst ein Versprechen zu geben: Das kommende Jahr wird das Jahr, in dem ich meine Hautgesundheit in den Mittelpunkt stelle und aktiv etwas verändern kann.

Vorsätze, die unter die Haut gehen

Der wichtigste erste Schritt dafür ist die Entscheidung, die Kontrolle zurückgewinnen zu wollen und sich nicht länger von seiner bzw. ihrer Neurodermitis beherrschen zu lassen. Es hilft sowieso alles nichts? Falsche Einstellung! Macht 2025 zu eurem Jahr! Jeder noch so kleine Schritt bringt euch eurem Ziel ein kleines Stückchen näher.

Den Teufelskreis durchbrechen

Wie ihr wiederkehrenden Schüben den Kampf ansagen könnt? Indem ihr euch zum Ziel setzt, eure individuellen Trigger zu erkennen und Strategien zu entwickeln, um sie zu umgehen. Fangt am besten gleich mit einem Neurodermitis-Tagebuch an und haltet alles fest, was mit Hautveränderungen und Beschwerden in Zusammenhang stehen könnte. Hört auf euren Körper: Jeder Mensch ist einzigartig. Was für die einen funktioniert, muss nicht auch für andere optimal sein. Lernt, die Signale eures Körpers zu verstehen und darauf zu reagieren.

Das Ruder selbst in die Hand nehmen und die Kontrolle zurückgewinnen

Dazu gehört auch, offen zu sein für neue Ansätze und Therapien. Die Forschung hat in den letzten Jahren bedeutende Fortschritte gemacht, und es gibt für mittelschwer bis schwer Betroffene vielversprechende innovative Behandlungsmöglichkeiten wie JAK-Inhibitoren und Biologika, die das Potenzial haben, das Entzündungsgeschehen von innen heraus zu behandeln und damit die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern. Informiert euch über neue Forschungsergebnisse und Therapieansätze (www.neurodermitis-wen-juckts.de/neurodermitis-behandeln), denn: Wissen ist Macht – besonders wenn es um eure Gesundheit geht. Am besten vereinbart ihr direkt einen Termin mit eurer Hautarztpraxis und fragt aktiv nach, was für euch am besten funktionieren könnte.

Und noch etwas:

Gebt nicht auf, wenn nicht sofort alles funktioniert. Jeder Fortschritt, und sei er noch so klein, ist ein Sieg.

Für weitere Inspiration und Unterstützung besucht doch einfach die Website www.neurodermitis-wen-juckts.de oder folgt dem Kanal auf Instagram (www.instagram.com/wenjuckts.unsjuckts/). Gemeinsam machen wir 2025 zu dem Jahr, in dem wir unserem Leben eine neue Richtung geben!

Mit freundlicher Unterstützung von:

Logo des Unternehmens AbbVie, der Name "abbvie" in dunkelblauer, moderner Schrift auf weißem Hintergrund.

Neurodermitis bei Baby & Kindern: Basische Hautpflege entlastet tieferliegende Entzündungsherde

Pflege für Babys und Kinder:

Wenn Babys und Kinder von Neurodermitis betroffen sind, benötigt die Haut besondere Pflege. Die hochverträgliche, basische Hautpflege von SIRIDERMA unterscheidet sich ganz bewusst von anderen Pflegeprodukten: Mit dem basischen Wirkpflegeansatz können tieferliegende Entzündungsherde entlastet werden. Mit dem Code NIK10 kann man sich 10% Rabatt auf das Kennenlern-Set MED sowie die SIRIDERMA BABY Produkte sichern.*

Eine geeignete Basispflege – sowohl im akuten Schub wie auch in der schubfreien Phase – ist ein wichtiger Baustein im Behandlungskonzept bei Neurodermitis. Besonderes Augenmerk sollte man bei der Auswahl der Pflegeprodukte auf die Inhaltsstoffen legen. Die Pflegeprodukte sollten frei von Duftstoffen sowie potenziell austrocknenden oder allergieauslösenden Inhaltsstoffen sein. Gleichzeitig sollten sie – je nach Hautzustand – ein optimiertes Verhältnis an feuchtigkeitsspendenden und rückfettenden Komponenten aufweisen.

Die hochverträglichen SIRIDERMA Hautpflegeprodukte aus den Linien MED und BABY wurden speziell für die Bedürfnisse empfindlicher, zu Neurodermitis neigender Haut entwickelt. Sie sind frei von Duftstoffen, Konservierungsstoffen, austrocknenden Alkoholen, Mineralölen und Wollwachs.

Darüber hinaus setzen sie – neben einem auf den Hautzustand abgestimmten Gehalt an Feuchthaltefaktoren und rein pflanzlichen, rückfettenden Ölen – ganz bewusst auf den basischen Wirkpflegeansatz mit der SIRIDERMA Basen-Balance-Formel. Damit unterscheiden sie sich von gängigen Hautpflegeprodukten und sprechen ein anderes Hautbedürfnis an. Die basische Hautpflege von SIRIDERMA:

  • Fördert die Ausleitung und Neutralisation entzündungsbedingter Säuren aus dem Hautgewebe
  • Entlastet so tieferliegende Entzündungsherde
  • Unterstützt das gesunde Säure-Basen-Gleichgewicht der Haut
  • Fördert die Aktivität der Hornzellen und die Hauterneuerung

In der Linie SIRIDERMA MED findet man auf den jeweiligen Hautzustand abgestimmte Spezialpflegeprodukten für akute Hautprobleme. Alle Produkte sind auch für Babys und Kinder geeignet:

  • Aufbau-Pflegecreme BASIS: Die reichhaltige Pflegecreme mit hohem Lipidanteil lindert starke Trockenheit.
  • Aufbau-Pflegecreme PLUS: Die feuchtigkeitsspendende Pflegecreme mit hohem Anteil an pflanzlichem Glycerin und Mineralien lindert Juckreiz und Rötungen.
  • Intensiv-Pflegemaske AKUT: Die Pflegemaske kommt bei besonders akuten Hautzuständen zum Einsatz. Zinkoxid und Sulfur haben entzündungshemmende Eigenschaften und fördern in einer reichhaltigen Basis mit hohem Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren die Hautregeneration.
  • Basisches Badekonzentrat: Der mineralische Badezusatz mit Meersalz und grüner Tonerde beruhigt die Haut und lindert Juckreiz.

In der Linie SIRIDERMA BABY findet man hochverträgliche Produkte für die tägliche Baby- und Kinderpflege bei sehr sensibler Haut und Neurodermitis:

  • Baby- und Kindercreme: Mit der Kombination aus schützender Feuchtigkeit und den essenziellen Fettsäuren hochwertiger, rein pflanzlicher Öle spendet sie Feuchtigkeit und lindert Hauttrockenheit.
  • Baby- und Kinderwaschlotion Haut & Haar: Mit besonders milden Wasch- und Pflegesubstanzen reinigt sie sanft Haut und Haare.

Bei Fragen rund um die basische Hautpflege hilft übrigens gerne die kostenlose, telefonische Hautberatung von SIRIDERMA unter +49 (0) 21 73 – 90 56 0 weiter.

Leben-mit-Neurodermitis.info: Jetzt mit noch mehr Informationen, Hilfestellungen und Unterstützung für Kinder und Erwachsene

Viele von Euch kennen die Website Leben-mit-Neurodermitis von Sanofi schon. Sie war schon immer eine hilfreiche und informative Quelle für Menschen mit Neurodermitis. Die letzten Wochen und Monate wurde aber fleißig an einem Relaunch gearbeitet, einiges umgestellt und viel Neues hinzugefügt. Es sollen so noch mehr Informationen, Hilfestellungen und Unterstützung rund um das Thema Neurodermitis geboten werden. Insbesondere der neue Kinderbereich steht im Fokus, der speziell auf die Bedürfnisse der jüngsten Neurodermitis-Patienten abgestimmt ist.

Ein neuer Kinderbereich für jede Altersgruppe

Unser neuer Kinderbereich bietet eine breite Palette an Inhalten, die auf die unterschiedlichen Altersgruppen zugeschnitten sind. Von Informationen zum Umgang mit den kleinsten Neurodermitis-Patienten über hilfreiche Tipps für Schulkinder bis hin zu wichtigen Themen für betroffene Jugendliche – hier findet man alles, was Familien benötigen, um den Alltag mit Neurodermitis besser zu bewältigen. Die Inhalte werden von Experten erstellt und bieten fundierte Fakten zur Behandlung der Neurodermitis bei Kindern sowie praktische Tipps und Anregungen für den gemeinsamen Alltag.

Ratgeber und Übersicht von betroffenen Körperstellen

Um einen besseren Überblick über die verschiedenen betroffenen Körperstellen bei Neurodermitis zu geben, bietet die neue Website einen umfangreichen Ratgeber und eine detaillierte Übersicht. Egal ob Neurodermitis an den Händen, am Kopf oder an anderen Körperpartien – hier findet man Informationen zu den jeweiligen Symptomen, Behandlungsmöglichkeiten und hilfreiche Tipps, um an den betroffenen Stellen Linderung zu verschaffen.

Noch ausführlichere Informationen zu Behandlungsmöglichkeiten

Der Relaunch bringt auch noch ausführlichere Informationen zu den Behandlungsoptionen bei Neurodermitis mit sich. Es ist wichtig, die bestmöglichen Therapieoptionen zu kennen, um den Verlauf der Erkrankung zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern. So findet Ihr auf der neuen Website Infos zu modernen, langfristigen Therapien entsprechen dem aktuellen Stand der Forschung – das beinhaltet medikamentöse Behandlungen, aber auch alternative Therapiemethoden und unterstützende Maßnahmen, die helfen können, die Kontrolle über die Neurodermitis zu gewinnen.

Bessere Menüführung und User Journey

Auch die Menüführung und die Benutzerfreundlichkeit auf Leben-mit-Neurodermitis ist deutlich verbessert. Die Inhalte sind übersichtlicher strukturiert und ermöglichen es, sich noch einfacher zurechtzufinden. Egal, ob man nach Informationen zu Symptomen, Behandlungen oder Erfahrungsberichten sucht – die neue Website ermöglicht einen schnellen Zugriff auf die gewünschten Informationen.

„Leben mit Neurodermitis – der Hautnah-Podcast“

Ein weiteres Highlight des Relaunches ist die Integration des „Leben mit Neurodermitis – der Hautnah-Podcasts“. Hier gibt es Antworten auf zahlreiche Fragen zur Neurodermitis von Moderatorin Alissa Stein und Co-Moderator und Dermatologen Dr. Max Tischler. Der Podcast bietet wertvolle Einblicke, persönliche Geschichten und Expertentipps rund um das Thema Neurodermitis.

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